Chronischer Stress und Selbstkonzeptentwicklung vor dem Hintergrund von Doppelbelastung an NRW-Sportschulen

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Kooperation: Jun.-Prof. Dr. Miriam Kehne (Universität Paderborn)

 

Projektlaufzeit: 2011 bis heute

 

Finanzierung: Eigenfinanzierung

 

Zielsetzung: Erforschung der Selbstkonzept- und Stressentwicklung junger Sportprofilschüler im Vergleich zu Regelschülern sowie der Stresspufferhypothese im Zusammenhang von sportlicher Aktivität, Stress und Selbstkonzept.

 

Kurzbeschreibung: (Leistungs-)Sportliche Karrieren erfordern einen langfristigen und systematischen Aufbau. Zur Förderung sowohl schulischer als auch sportlicher Karrieren wurden im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen in NRW Sportschulen mit Sportprofilklassen eingerichtet. Ziel dieser Förderungsmaßnahme ist es, chronische Belastungen weitestgehend zu reduzieren und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung junger Talente sicherzustellen. Das Projekt widmet sich der Erfassung dieser chronischen Stressbelastungen unter besonderer Berücksichtigung der Selbstkonzeptentwicklung von Sportprofilschülern an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen. Dieses Schulsetting wurde gewählt, da sich die sportwissenschaftliche Begleitforschung bisher zumeist auf Gymnasien beschränkt.

 

Datenerhebung: Längsschnitt mit Kontrollgruppendesign; standardisierte Fragebogenerhebung zu chronischen Stressbelastungen, verschiedenen Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung (Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit, Leistungsmotivation, etc.) sowie diversen Schulleistungsparametern; Konzentrationstest; Wochentagebuch.

 

Datenauswertung: Deskriptive und inferenzstatistische Datenauswertung

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