Stark durch Bewegung

Ein Projekt zur Gesundheitsförderung über Bewegung für sozial benachteiligte Frauen in Augsburg   

   

Projektverantwortliche: Stadt Augsburg. Ansprechpartner*innen: Dirk Wurm (Referent für Ordnung, Gesundheit und Sport), Ulrike Greiffenberg und Petra Keller (Leitung Sport- und Bäderamt), Dr. Ulrich Storr (Leiter Gesundheitsamt), Lisa Rittel (Sportsachbearbeiterin im Referat für Ordnung, Gesundheit und Sport), Sarah Zimmermann (Referentin für Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt)

 

Finanzierung: Das Projekt wird von der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen/-verbände in Bayern im Rahmen der Landesrahmenvereinbarung Prävention gefördert.

 

Kooperation: Universität Augsburg. Ansprechpartner*innen: 

 

Projektlaufzeit: April 2019 – April 2022

 

Zielsetzung: Hauptziel des Projektes ist es, Frauen aus sozial benachteiligten Schichten, die sich bislang wenig oder gar nicht bewegen, einen besseren Zugang zu Bewegung zu verschaffen und damit deren Gesundheit zu fördern. Dabei gilt es - unter Einbeziehung der Frauen (Partizipation) – bedarfs- und bedürfnisgerechte gesundheitsorientierte Sport- und Bewegungsaktivitäten für die Zielgruppe zu entwickeln und zu evaluieren. Des Weiteren wird die Schaffung nachhaltiger Strukturen zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Frauen im kommunalen Setting angestrebt.

 

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Interventionsprogramms „Stark durch Bewegung“ werden im Setting Augsburg kompetenzorientierte Sport- und Bewegungsaktivitäten für die Zielgruppe entwickelt, implementiert und evaluiert. Zentrale Methode stellt dabei die Kooperative Planung dar, in deren Prozess neben kommunalen politischen Vertretern und Experten aus Sport und Gesundheit auch die Zielgruppe selbst involviert ist. Folgende Teilschritte sind vorgesehen:

  1. Assessment (6 Monate): Das Erreichen (Reach) der Zielgruppe steht im Vordergrund; Bedarfe sowie Möglichkeiten und Hindernisse in Bezug auf Sport und Bewegung werden durch qualitative Interviews und Fokusgruppen eruiert.
  2. Partizipative (Kooperative) Planung von Bewegungsaktivitäten (9 Monate): Zielgruppenangepasste Bewegungsaktivitäten werden unter Beteiligung der Frauen und politischen Entscheidungsträgern entwickelt.
  3. Umsetzung und Evaluation (15 Monate): Die geplanten Bewegungsprogramme werden umgesetzt und in Form eines Prä-Post-Designs auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Dabei kommen qualitative und quantitative Methoden der Datenerhebung zum Einsatz.
  4. Nachhaltigkeit (6 Monate): Es werden Festlegungen für die Etablierung nachhaltiger bewegungsförderlicher Strukturen getroffen. Durch die partizipative Planung konkreter bedürfnisgerechter Aktivitäten und die langfristige Schaffung verbesserter Bewegungsbedingungen werden Aspekte von Verhaltens- und Verhältnisprävention gleichermaßen berücksichtigt.

Datenerhebung: Leitfadengestützte Interviews, Experteninterviews, Fokusgruppen, formative und summative Modulevaluationen mit qualitativen Interpretationshilfen, quantitative Fragebogenerhebungen (Prä-, Post- und Follow-up-Messungen)

 

Datenauswertung: Qualitative Inhaltsanalyse (MAXQDA) bzw. deskriptive und inferenzstatistische Datenauswertung.

Förderung

Das Projekt „Stark durch Bewegung“ wird gefördert im Rahmen der Landesrahmenvereinbarung Prävention Bayern durch die AOK Bayern – Die Gesundheitskasse, den BKK Landesverband Bayern, die IKK classic, die KNAPPSCHAFT, die SVLFG und den Verband der Ersatzkassen.

© Universität Augsburg
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