Seit der Gründung des Instituts für Europäische Kulturgeschichte wurden immer wieder wissenschaftliche Tagungen veranstaltet, deren Ziel neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungthemen stets auch die Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im In- und Ausland war.

 

Online-Tagung: „Herzog Albrecht V. von Bayern – Wissenshorizonte eines europäischen Dynasten“

Die Tagung findet vom 13. bis zum 15. Oktober 2021 online via Zoom statt. Sie wird veranstaltet vom Institut für Europäische Kulturgeschichte, dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte.

Fortschritt und Verlust: Transformationen - Deutungen - Konflikte

Ob Veränderungen Fortschritt oder Verlust bedeuten, ist in der Regel eine Frage des Standpunkts. Welche Deutungen in sozialen Gruppen dominieren, ist stets Ergebnis komplexer Aushandlungsprozesse und unterliegt historischem Wandel. Die Online-Tagung nimmt diesen Wandel und die Frage nach Veränderungen von Wissensbeständen und -ordnungen im süddeutschen Raum in den Blick.

Tagung / Colloque "Écrire la danse et danser l'écrit"

Literatur und Tanz – Zwei Künste, die sich verschiedenster Ausdrucksformen bedienen. Doch trotz aller Unterschiedlichkeit gibt es mannigfaltige Überlappungen, wo sich Schrift und Bewegung verschränken und Schriftsteller, Tänzer und Choreographen in Austausch treten. Ziel der Tagung "Écrire la danse et danser l'écrit" wird es sein, sich mit den verschiedenen Interaktionsphänomenen, dem Austausch zwischen Literatur und Tanz sowie den möglichen Formen der Übertragung aus der einen in die andere Sprache zu befassen. Wie kann eben jenes geschrieben oder jenes getanzt werden, was in den Augen des anderen Mediums bzw. der anderen Kunstform unausdrückbar ist? Wie kann eine Bewegung geschrieben und wie ein Wort getanzt werden?

Reformationen finden Stadt

Noch eine Tagung zu „der Reformation“? Nach einem Jahrzehnt Luther-Feierlichkeiten?—Wieso?
Die Antwort ist einfach: weil „die Reformation“ kein singuläres Ereignis war, sondern gleichsam unter diesem Begriff eine Vielzahl von Strömungen zusammengefasst angedeutet werden, und um dieser inhaltlichen Vielfalt gerecht zu werden, ist eine Konferenz zu den europäischen Reformationen auch am Ende der „Luther-Dekade“ sicherlich gerechtfertigt.

Kollektive Akteure und Gewalt

Die beiden großen Jahrestage zum Beginn des Ersten und zum Ende des Zweiten Weltkriedes in den Jahren 2014 und 2015 richten das Augenmerk einer breiten Öffentlichkeit auf die grausamen Auseinandersetzungen des letzten Jahrhunderts.

Amerika in Augsburg

Aufgabe und Ziel der im März 2012 durchgeführten Tagung war es, die mannigfachen und seit der Frühen Neuzeit zwischen Augsburg und dem amerikanischen Kontinent bestehenden wechselseitigen Kontakte und Beeinflussungen aus möglichst vielen Perspektiven bis in die jüngste Zeitgeschichte hinein zu beleuchten.Neben den Aktivitäten der Augsburger Handelshäuser in Südamerika und den damit verbundenen frühneuzeitlichen Amerikabildern, den diversen Migrationsbewegungen in die USA, den zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen seit dem 19. Jahrhundert sowie den ambivalent geführten Amerikanisierungsdiskursen im 20. Jahrhundert wurde ein Schwerpunkt der Tagung auf der Epoche nach 1945 gelegt.

Pressewesen der Aufklärung

Zeitungen und Zeitschriften erfuhren im 18. Jahrhundert unter dem deutlichen Einfluß der Aufklärung einen ungeahnten Aufschwung. Mehr noch: Gerade diese unterschiedlichen Publikationsformen repräsentierten trotz vielfacher obrigkeitlicher Bevormundungsversuche „Aufklärung“ im besten Sinne und halfen dadurch, wesentliche, heute selbstverständliche Grundsätze des Journalismus und entscheidende Grundlagen des Pressewesens zu etablieren.

Traum und Politik

Internationale Tagung über Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa des Barock

Als historisches Phänomen und im Sinne einer handlungsorientierenden sowie legitimierenden Deutungsleistung kultureller und politischer Phänomene berührte der Traum in der Frühen Neuzeit mehrere zentrale Bereiche des Geschichtsverständnisses. Träume, wie sie in vielfältigen Textsorten und ästhetischen Ausdrucksformen - so etwa in handgeschriebenen und gedruckten Chroniken und Traumberichten, in Ego-Dokumenten, in Theaterstücken in Gemälden und in Graphiken - tradiert wurden, wurden von den Zeitgenossen als offengelegte, verargumentierte Geschichte und als Legitimation für Gegenwart und Zukunft gedeutet; dasselbe galt auch für Visionen im Wachzustand

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Interdisziplinäre Tagung

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