Die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Schülerinnen und Schüler bietet für den Unterricht erhebliche Chancen, ist aber auch gleichzeitig mit Herausforderungen verbunden, auf die Lehrkräfte in der universitären Ausbildung bislang unzureichend vorbereitet wurden. Dieses Desiderat greifen im Rahmen eines Kooperationsprojekts die Lehrstühle Deutsch als Zweit-/Fremdsprache und seine Didaktik (Marie Horstmeier), Didaktik der Romanischen Sprachen und Literaturen (Dr. Sara Vali) und Pädagogik (Thomas Heiland) auf.

 

Entlang der Arbeitsbegriffe Bewusstmachung, Sprachenvergleich und Wertschätzung werden in einem Seminar Lehramtsstudierende auf den Umgang mit der Mehrsprachigkeit in der Schulpraxis vorbereitet. Dies geschieht sowohl in der Diskussion über die theoretischen Hintergründe der Thematik als auch in der Auseinandersetzung mit zahlreichen Praxisbeispielen. Die Studierenden erarbeiten ferner Materialien zur Förderung der Mehrsprachigkeit, auf die sie in ihrem zukünftigen Beruf zurückgreifen können. Lehrkräften der zweiten und dritten Phase der Lehrerbildung wird der Zugang zur Mehrsprachigkeitsdidaktik in Workshops aufgezeigt. Darüber hinaus sind Schulkooperationen vorgesehen.

 

Zu den Leitthemen des Teilprojekts gehören:

  • Mehrsprachigkeit und Mehrkulturalität
  • Interkomprehensionsdidaktik
  • Lesen im mehrsprachigen Kontext
  • Potenzial der analogen und digitalen Lehrmaterialien bzw. -medien für die Förderung von Mehrsprachigkeit
  • Sprachpolitik
  • Lehrpläne
  • Schulfremdsprachen-, Herkunftssprachen- und bilingualer Unterricht
  • Mehrsprachigkeitsdidaktik im Fachunterricht

Ansprechpartnerin am Lehrstuhl Deutsch als Zweit-/Fremdsprache und seine Didaktik: Marie Horstmeier

 

Poster auf dem 4. Symposium des Projekts LeHet am 29. November 2019

 

Publikationen und mehr

 

Suche