Promotionen & Habilitationen
Dr. Simon Binder
- Telefon: +49 (0)821 598 - 4207
Dr. Sandra Burger
- Telefon: +49 821 598 - 5409
Petra Burzlaff, M.Sc.
- Telefon: +49 821 598-6140
Dr. David Freis
- Telefon: +49 (0) 821-598-71005
Gertrud Hammel, Dipl. -Soz.
Beate Haugwitz, M.A., Diplom-Musiktherapeutin (FH)
- Telefon: +49 821 / 598-6140
Promotion
Beginn:
2017
Fachbereich:
Musiktherapie
Betreuerinnen und Betreuer:
Prof. Dr. Susanne Metzner
Musiktherapeutische Vorgehensweisen zur Behandlung bipolarer Störungen
Bipolare Störungen gehören zu den schwersten psychischen Störungen, die mit starken gesundheitlichen, kognitiven und psychosozialen Einschnitten für das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen einhergehen können. Bislang wurden Musiktherapeutische Ansätze, ihre Wirkweisen und Effekte bei diesem Störungsbild nur unzureichend beschrieben und beforscht. Die explorative Studie geht mittels Expertendiskussionen mit psychiatrisch tätigen Musiktherapeut*innen der Frage nach, auf welche Weise Musiktherapie in der psychiatrischen Versorgung bipolarer Patient*innen angewendet wird, welches Theorie- und Handlungswissen und welche Erklärungsmuster zur Anwendung kommen und welche Spezifika bei dieser Klientel beobacht- und beschreibbar sind.
Fabio Hellmann, M.Sc.
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Dr. Christine Höss-Jelten
- Telefon: +49 821 598 - 2810
Sara Garber, M.A.
- Telefon: +49 821 598 6441
Dr. Anja Kalch
- Telefon: +49 821 598 5934
Dr. Irena Kaspar-Ott
- Telefon: +49 821 598 2727
Leonie Klefe, B. Ed.
- Telefon: +49 821 598 - 72055
Dr. Andreas Kucher
- Telefon: 0821-598 5447
Nathalie Neuendorf, M.A.
Dr. Joachim Rathmann
Habilitation
Beginn:
Juli 2015
Fachbereich:
Physische Geographie und Quantitative Methoden
Betreuerinnen und Betreuer:
Prof. Dr. Jucundus Jacobeit
Prof. Dr. Arne Friedmann
Prof. Dr. Thomas Köllner
Prof. Dr. Hubert Job
Ökosystemleistungen
Schöne Naturlandschaften aber auch städtische Grünflächen und Wälder leisten einen nennenswerten Beitrag zur Erhaltung menschlicher Gesundheit, fördern die Erholung und bewirken gleichzeitig eine schnellere Genesung. Das Millennium Ecosystem Assessment der Vereinten Nationen widmete sich 2001 dem globalen Zustand von Ökosystemen und ökosystemaren Dienstleistungen. Gemeint sind Leistungen, die von der Natur kostenfrei bereitgestellt werden und letztlich dazu dienen, menschliches Wohlbefinden (well-being) zu generieren oder zu erhöhen. In dem Projekt werden unterschiedliche Ökosystemleistungen von Wäldern untersucht mit einer speziellen Fokussierung auf die Gesundheitsressource Landschaft.
Dr. Edisa Rehic
- Telefon: 0821-598 5445
Dr. Mechthild Roos
- Telefon: +49 821 598 5869
Habilitation
Beginn:
Oktober 2018
Fachbereich:
Politikwissenschaft, vergleichende Systemanalyse (Europa und Nordamerika)
Betreuerinnen und Betreuer:
Prof. Dr. Peter A. Kraus
Human right, legal standard, or social benefit? The political regulation of asylum seekers‘ and refugees‘ access to health care in different EU member states
Refugees’ and asylum seekers’ access to health care is an important aspect of their mid- to long-term integration into host countries’ societies – or of political endeavours to keep them at the margins of society, based on different conceptions of these persons either as temporary residents, or as future citizens of the host country. This research project examines recent developments in the political regulation of refugees’ and asylum seekers’ access to health care in different EU member states. Among them are Germany and Sweden – two countries that stood out in various ways during the recent so-called ‘migration crisis’. Namely, both countries underwent similar processes of initial demonstrative openness to incoming refugees, presenting themselves as ‘moral superpowers’ in comparison to other European countries, and taking in high numbers of people, but later changing their stance towards refugees and asylum seekers under the impression of growing anxiety vis-à-vis those seeking shelter in Europe. These similar reactions are particularly remarkable considering the fundamental systemic differences between Sweden’s and Germany’s incorporation, welfare and health-care regimes.
Based on a large corpus of legislation and policy documents, this project sheds light on how and why policy provisions changed over the last five years under the impact of relevant events and developments, such as national elections. Amongst other issues, it studies the extent to which certain normative understandings of health – e.g. as human right, legal standard, or social benefit – influenced policy provisions for refugees’ and asylum seekers’ health-care access beyond basic checks performed upon arrival in a host country, and emergency care. It also discusses how related policies were shaped by different conceptions of the state’s general role in the provision of health care, and individuals’ claims to and common perceptions of health services e.g. as a benefit which has to be deserved, or as an element of universal protection.
Markus Schug, M.A.
- Telefon: +49 821 598 5935
Dr. Stephanie Stadelbacher
- Telefon: +49 821 598 - 5569
Dr. Laura Steingruber
- Telefon: +49 (0) 821 598 - 2970
Katharina Zeiser, MPH
- Telefon: +49 821 598 4098
Promotion
Beginn:
Oktober 2018
Fachbereich:
Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung
Betreuerinnen und Betreuer:
Prof. Dr. Alexandra Manzei-Gorski
Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann
Soziale und psychosoziale Gesundheitsfaktoren – Eine salutogenetisch-biopsychosoziale Untersuchung von Neurodermitis im Erwachsenenalter
(Psycho-)sozialer Stress scheint in der Moderne zuzunehmen. Gründe hierfür werden zum Beispiel in den neuen Arbeitsbedingungen, der Veränderung von Zeitstrukturen („Beschleunigung“) und der erhöhten Selbstverantwortlichkeit von Individuen gesehen. Somit ist eine Zunahme stressbedingter Beschwerden zu beobachten. Auch Neurodermitis-Beschwerden, wie zum Beispiel Juckreiz, werden durch Stress ausgelöst oder verstärkt. Gleichzeitig führt Neurodermitis zu Stress, Stigmatisierungsgefühlen und einer Abnahme der psychischen Gesundheit. (Psycho-)sozialer Stress wird also sowohl als Einflussfaktor auf, als auch als Folgen von Neurodermitis-Beschwerden verstanden. Unklar ist jedoch, welche sozialen und psychosozialen Schutzfaktoren und Ressourcen vor den Beschwerden sowie den (psycho-)sozialen Konsequenzen bei Neurodermitis schützen und damit die Gesundheit der Betroffenen erhalten und fördern können. Im Rahmen des Promotionsvorhabens wird aus salutogenetischer Perspektive untersucht, ob und welche (psycho-)sozialen Gesundheitsfaktoren Neurodermitis-Beschwerden lindern und die biopsychosoziale Gesundheit bei Neurodermitis erhalten oder fördern können. Von Interesse ist auch, wie Betroffene den Einfluss (psycho-)sozialer Faktoren auf körperliche Beschwerden wahrnehmen und ob die medizinischen Gesundheits- und Krankheitsmodelle mit den Lebenswelten der Betroffenen übereinstimmen.