Laufende Habilitationen
Abgeschlossene Habilitationen
Laufende Promotionen
Aboushair, Ziyad: A SKAD approach : Classification as a discursive practice. The case of Egypt’s New Administrative Capital’s sociotechnical formal agenda.
Foltyn, Claudia: Environmental Impact Assessments in the case of shale gas exploration in Poland.
Lühring, Nicole: „Visionäre Geister – Neuroheadsets zwischen Erkenntnis und Fiktion“ (Arbeitstitel)
Malik, Amira: Was KI (nicht) kann. Zur Ordnung der Äußerungsproduktion gro´ßer Sprachmodelle (Arbeitstitel)
Schwarz, Natalie: Visualisierungen als diskursive Streitobjekte: vier Fallstudien aus der Schweiz.
Seltmann, Sabrina: The invisible walls. Eine ethnographische Betrachtung der Harvard Business School als Transformative Organisation.
Seydel, Henriette: Touristified Memory of Colonialism? A Discourse-Analytical Approach to the (Non-)Touristification of Colonial Heritage. A Case Study of Tanzania
Stachowiak. Philipp: Möglichkeit und Modi subjektiver Distanzierung von gesellschaftlichen Beziehungen (Arbeitstitel)
Wegwerth, Antje: Die Entdeckung des chronischen Schmerzes als Volkskrankheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts (Arbeitstitel)
Zihan Zhang: Alfred Schutz’s Theory of Relevance: A Contribution to Sociological Epistemology
Abgeschlossene Promotionen
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2026: Blessinger, Martin
Die Folgen des Geldgebrauchs. Über das Modell richtigen Handelns und Seins in der Nachhaltigen Geldanlage Wiesbaden: Springer VS
Wie wird ein bestimmter Umgang mit Geld zum Ausgangs- und Fixpunkt für ein gutes Dasein? Diesem Zusammenhang von Geldgebrauch und Subjektkonstitution widmet sich das Buch anhand einer Untersuchung des nachhaltigen Geldanlegens. Es präsentiert eine Wissenssoziologische Diskursanalyse deutschsprachiger Ratgeberbücher zu nachhaltigen Geldanlagen, in deren Fokus darin enthaltene Vorstellungen eines sich über einen richtigen Geldgebrauch konstituierenden guten Anleger:innensubjekts stehen. Dabei zeigt sich, dass in den Ratgebern ein Modell richtigen Handelns und Seins vorliegt, das über diesen Praxisbereich hinaus auf eine allgemeinere Vorstellung moralischer Subjektivität verweist.
2022: Ten, Alexandr
Von Gabe, Gift und Zivilisation: Eine wissenssoziologische Diskursanalyse der öffentlichen Sprachdiskussionen in Kasachstan. Wiesbaden: Springer VS
Die Studie untersucht die öffentlichen Diskussionen um Kasachisch und Russisch in der ehemaligen Sowjetrepublik Kasachstan aus einer wissenssoziologisch-diskursanalytischen Perspektive. Es wird erforscht, wie verschiedene soziale Akteure die bestehende Sprachsituation in miteinander konkurrierenden Diskursen deuten und wie diese Interpretationen der kasachstanischen Sprachrealität eine spezifische soziolinguistische Ordnung konstituieren. [...]
2021: Oldemeier, Kerstin
Geschlechtlicher Neuanfang: Narrative Wirklichkeiten junger divers* und trans*geschlechtlicher Menschen. Leverkusen: Verlag Barbara Budrich
Nach ca. 200 Jahren der Kriminalisierung, Pathologisierung und gesellschaftlichen Unsichtbarkeit nicht-cisgeschlechtlicher Lebensweisen können gegenwärtige Entwicklungen als deutlicher gesellschaftlicher Wandel charakterisiert werden. Mit dem vorliegenden Buch über den geschlechtlichen Neuanfang junger divers* und trans* geschlechtlicher Menschen wird ein Gegenentwurf zu den zahlreichen Stereotypen über Nicht-Cisgeschlechtlichkeit vorgelegt. Im Fokus stehen dabei die subjektiven sowohl negativen als auch positiven Erfahrungen divers* und trans* geschlechtlicher Jugendlicher. [...]
2020: Macovec, Max
An den Grenzen der Demokratie: Die diskursive Konstruktion des Rechtsextremismus zwischen Normalität und Illegitimität. Wiesbaden: Springer VS
Der länderübergreifende Erfolg rechtspopulistischer Parteien stellt eine besorgniserregende Entwicklung in demokratischen Wohlfahrtsstaaten dar. Max Makovec entwickelt einen diskursanalytischen Zugang zum Thema Rechtsextremismus/-populismus, um am Beispiel dreier rechter deutscher Parteien in unterschiedlichen zeitlichen Epochen Wissensbestände und Deutungsschemata von und über rechte Akteure zu untersuchen. Er rekonstruiert, wie rechte Inhalte an Legitimität gewinnen und so die humanistische Demokratie gefährden können. [...]