Aktuelle Regelungen

Der Besuch unserer Dauerausstellung sowie Führungen sind mit Terminvereinbarung wieder möglich! Es gilt die 3G-Regelung!

 

Anmeldungen bitte telefonisch unter 0821 577067 oder per Mail an info@bukowina-institut.de

Buko…? – wie war das nochmal? Die Bukowina ist Ihnen kein Begriff? Keine Sorge, denn unsere Dauerausstellung in den Räumen des Bukowina-Instituts an der Universität wird Ihnen die Augen für eine vielfältige aber auch unbekannte Gegend öffnen.

Erleben Sie die Geschichte dieser historischen Region von den Habsburgertagen über die schweren, von Flucht und Vertreibung geprägten Zeiten in den beiden Weltkriegen bis hin zur heutigen Situation.

Lassen Sie sich in eine andere Zeit entführen und begeben Sie sich auf eine Spurensuche durch die religiöse, sprachliche und ethnische Vielfalt der Region. Von historischem Kartenmaterial, alten Fotografien, aber auch Gegenständen aus dem alltäglichen Leben und den dazugehörigen Lebensgeschichten ist alles dabei – und das für Jeden.

Eine Ausstellung, die man mit allen Sinnen erleben kann – lauschen Sie den Erzählungen von Zeitzeug*innen an unseren Hörstationen, betrachten Sie die vielseitigen Exponate oder machen Sie einen Spaziergang durch das Habsburger Czernowitz (ukr. Černivci), indem Sie den Straßen auf unserem begehbaren Stadtplan folgen.

Also los – wieso weit in die Ferne schweifen, wenn „Europa im Kleinen“ doch so nah ist!

Mit der Geschichte der Bukowina im Zentrum beleuchtet die Ausstellung die Themenbereiche Migration und Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft sowie Entwurzelung und Heimatverlust – und hat somit das Potential, an zahlreiche Erfahrungen in unserer heutigen Gesellschaft anzuknüpfen.

 

Die Ausstellung kann während unserer regulären Öffnungszeiten und jeden ersten Sonntag des Monats (außer Feiertagen) zwischen 14:30 und 17:00 Uhr besucht werden.

Sobald es die Covid19-Pandemie zulässt, bieten wir zahlreiche Führungen rund um die Dauerausstellung an.

Führungen

Europa im Kleinen? – Führung durch die neue Dauerausstellung

07. März 2021, 08. Mai 2021 (rumänisch/deutsch), 04. Juli 2021 (ukrainisch/deutsch)

Die Bukowina, ein ehemaliges Habsburger Kronland und eine multiethnische Region in Südosteuropa kennt auf Anhieb nicht Jede und Jeder. Entlang der einzelnen Stationen der Dauerausstellung begeben sich die Besucher*innen auf eine Spurensuche durch die Bukowina.        

Das Institut kann auch … rumänisch und ukrainisch! Wer Interesse an einer Führung durch die Ausstellungsräume hat, sich aber lieber auf Rumänisch oder Ukrainisch auf eine Reise durch „Europa im Kleinen“ begeben möchte, ist hier genau richtig.

 

Brauchtum in der Bukowina – Gepflogenheiten in der historischen Region

28. März 2021, 05. Dezember 2021

Von der Tradition des „Begießens“ bis hin zu den „Ei“catchern in der Ausstellung – den Pysanky. Besucher*Innen können mehr über österliche Traditionen und das Brauchtum in der Bukowina erfahren.            

Es weihnachtet so schön – auch in der Dauerausstellung! Eine Führung rund um die Weihnachtsbräuche und Traditionen der Bukowina erwartet die Besucher*Innen. Von Krippenspielen über das typische Fenstersingen, das Brauchtum der Bukowina stimmt ein auf eine besinnliche Adventszeit.

 

„Jerusalem am Pruth“ – Führung durch die jüdische Bukowina

11. April 2021, 05. September 2021

Ein Jerusalem am Pruth? Liegt Jerusalem nicht inmitten von trockenen Tälern? Gemeint ist das jüdische Leben in der Bukowina, insbesondere in der – heute ukrainischen – Stadt Černivci, durch die der Fluss Pruth fließt. In dieser anschaulichen Führung können Zuhörer*Innen der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Bukowina lauschen.

 

„Zwischen Umsiedlung und Vertreibung“ – Themenschwerpunkt Umsiedlung und Zweiter Weltkrieg

06. Juni 2021, 07. November 2021

Die Heimat verlassen? Flucht und Vertreibung, ein Thema, das wieder aktueller ist denn je. Anhand von Lebensgeschichten und audiovisuellen Zeugnissen können die Besucher*Innen mehr über die Umsiedlung der Deutschen aus der Bukowina während des Zweiten Weltkriegs erfahren.

 

 

Bukowina-Institut
Bukowina-Institut
Bukowina-Institut

Sonderführungen

Internationaler Museumstag - Thema: „Museum entdecken“ Führung durch Archiv und Sammlung

18. Mai 2021

Ihr habt euch immer schon gefragt wo unsere Exponate aufbewahrt werden und welche Schätze das Institut sonst noch so zu bieten hat? Die Besucher*Innen können eine Führung durch das Archiv und die Sammlung genießen und so das Museum von einer neuen Seite erleben.

 

„Forschung zum Anfassen“ – 50-jähriges Universitätsjubiläum

12. Juni 2021

Die Universität Augsburg feiert ihr Jubiläum und wir feiern mit! Anlässlich dieses besonderen Tages gibt es bei uns eine Sonderführung durch das Institut. Werft einen Blick hinter die Kulissen des Bukowina-Instituts und bekommt bei einer Führung durch die Dauerausstellung, die Bibliothek und das Archiv ganz besondere Einblicke.

 

„Buko-was?“ - Familienführung

01. August 2021

„Europa im Kleinen“? Das geht auch für Klein und Groß! Die ganze Familie kann gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Bukowina gehen, buntbemalte Eier bestaunen oder dem Flair des „Klein-Wien des Ostens“ – der Stadt Černivci – nachspüren. Ideal, um in den Sommerferien einmal eine Reise der anderen Art zu machen.

 

Führung: Kalter Krieg

03. Oktober 2021

Bei dem Schlagwort „Kalter Krieg“ denkt man vielleicht nicht sofort an die Bukowina. Welche Auswirkungen dieser jedoch auf das ehemalige Habsburger Kronland hatte und weitere interessante Informationen und Fakten erfahren Besucher*Innen in dieser Führung.

 

Lange Nacht der Museen - „Das Bukowina-Institut hinter den Kulissen“

16. Oktober 2021

Die Lange Nacht der Museen ist zwar lang, bedeutet im Bukowina-Institut aber keinesfalls Langeweile. Auch die Dauerausstellung öffnet am 16. Oktober für Neugierige ihre Pforten. Kommen Sie mit auf eine spannende Nacht durch die Bukowina.

 

 

Die (Sonder-)Führungen finden jeweils um 14:30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Foyer des Bukowina-Instituts. Der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich vorab über info(at)bukowina-institut.de an

Objekt des Monats

Oktober 2021: Morgenstern

Morgenstern | Holz | farbige Glasperle | gedrechselt ( Holz ) | bemalt ( Hand ) |1990  | Bukowina | Augsburg | archiv des Bukowina-Instituts, Inventar nr. 43.

 

Jetzt möchten wir Ihnen ein interessantes Objekt des Monats der Sammlung vom Bukowina-Institut vorstellen. Es ist ein Morgenstern. Dieser Morgenstern ist ein Symbol der Macht, der aus Holz in Handarbeit in der Form eines Stiels mit zylindrischer Kugel und Zacken aus hellem Holz oben  angefertigt ist. Dazu ist dieser Gegenstand mit geometrischen Mustern bemalt. Das ungefähre Datum der Herstellung dieses Gegenstands ist 1990 in der Gegend Bukowina. Jetzt die Geschichte dazu:

Früher im Mittelalter wurden die Morgensterne als Art der Schlagwaffe benutzt und hatten verschiedene Formen und wurden meistens aus Metall hergestellt. Die Art der Waffe hat sich sehr schnell beim Volk verbreitet wegen der Leichtigkeit der Anfertigung. Es gibt eine Legende, die erklärt, warum der Morgenstern mit diesem Namen bezeichnet wurde. Weil Angreifer am Morgen mit dem Morgenstern-Stachelspitzen Feinde begrüßen. Im Laufe der Zeit XVIII-XIX benutzte man die Morgensterne nicht mehr als Waffe, sondern als ein Symbol der Macht. Dieses Symbol hat man in vielen Ländern akzeptiert. Die Fürsten erhalten den Morgenstern wie ein Erbe. Während der Kosakenzeit war der Morgenstern ein Symbol von Hetman seiner Ehre und Macht. Den Morgenstern konnte Hetman als Geschenk bekommen, so wurden Hetman Chmelnizkij vom polnischen König, vom türkischen Sultan, vom Moskauer Zar, Morgensterne geschenkt. Aus diesem Grund behauptet man,  dass ein Hetman nicht nur einen Morgenstern besitzen konnte. Dieser Hetman hat mehrere Morgensterne, sogar einen goldenen besessen. Es gibt viele Geschichten, Gedichte, Bilder und Traditionen, die einen engen Zusammengang mit dem Morgenstern haben. Sogar heute hat die Ukraine die Tradition, wenn ein neuer Präsident vereidigt wird, bekommt er den Morgenstern als Symbol der Macht.

Bukowina-Institut

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