Lehr:werkstatt

Ein Praktikumsangebot für Studierende der Lehrämter an Grundschulen, Realschulen und Gymnasien

Bewerbung für das Schuljahr 2021/22

Update vom 15.06.2021: Der Bewerbungsprozess für das Schuljahr 2021/22 ist abgeschlossen.

 

 

 

Was ist die Lehr:werkstatt?

„Mehr Mensch pro Schüler*in“:   Unter diesem Motto arbeiten in der Lehr:werkstatt ein*e Studierende*r (Lehr:werker*in) des Lehramts an Grundschulen, Realschulen oder Gymnasien    und eine Lehrkraft (Lehr:mentor*in) über ein Schuljahr hinweg studienbegleitend und in Blockphasen während der vorlesungsfreien Zeit zusammen. Von dieser intensiven Tandemarbeit profitieren alle Beteiligten:

  • Die Studierenden erhalten frühzeitig einen realistischen Einblick in ihr künftiges Berufsfeld, können Studieninhalte in der Praxis umsetzen, werden in ihrer Berufswahl bestärkt oder können sie reflektiert korrigieren. Außerdem erhalten sie kompetentes Feedback ohne Notendruck.
  • Die Lehrkräfte erhalten Unterstützung im Unterricht und in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, können Ideen umsetzen und ihre Erfahrungen weitergeben.
  • Die Schülerinnen und Schüler können individueller gefördert werden.
  • Die Schulen tragen nicht nur aktiv zur Lehrer*innenbildung bei, sondern erweitern auch ihre Lernangebote.

 

Während des Praktikumsjahres werden die TeilnehmerInnen durch universitäre Angebote begleitet (für die Studierenden verpflichtend, für die Lehrkräfte optional):

  • Die Tandems werden durch Kompetenzworkshops zu Themen wie Teamteaching, individueller Förderung, adaptivem Unterricht unterstützt.
  • Die Studierenden nehmen zusätzlich an einem Begleitseminar teil, das die wissenschaftliche Fundierung sowie den moderierten Erfahrungsaustausch zum Ziel hat.

 

Im Rahmen der Lehr:werkstatt können

  • Studierende der Lehrämter an Realschulen und Gymnasien das Orientierungspraktikum und das pädagogisch-didaktische Praktikum absolvieren.
  • Studierende des Lehramts an Grundschulen das pädagogisch-didaktische Blockpraktikum und das zusätzliche studienbegleitende Praktikum absolvieren.

Das Engagement in der Lehr:werkstatt wird für die Studierenden zusätzlich durch ein Zertifikat gewürdigt.

 

 

Sie möchten Einblicke in die Lehr:werkstatt-Praxis erhalten, interessieren sich für Erfahrungsberichte oder andere Lehr:werkstatt-Standorte in Bayern und Baden-Württemberg? Dann besuchen Sie unsere standortübergreifende Webseite www.lehrwerkstatt.org.

© Koordinationsstelle Lehr:werkstatt

* mind. 225 Stunden

 

 

Blockphasen

Lehr:werkerIn und Lehr:mentorIn arbeiten ab dem ersten Schultag zusammen:

  • Die Lehr:werkstatt startet mit einer etwa dreiwöchigen Blockphase noch in der vorlesungsfreien Zeit, in der die Studierenden täglich am Schulgeschehen teilnehmen.
  • Innerhalb der nächsten Semesterferien (Februar bis April) ergibt sich erneut die Gelegenheit, über drei bis vier Wochen hinweg jeden Tag im Tandem zusammenzuarbeiten.
Studienbegleitende Phasen

Während der Vorlesungszeiten im Winter- und Sommersemester läuft die Lehr:werkstatt parallel zum Lehramtsstudium:

  • Abhängig vom Stundenplan beider TandempartnerInnen legt jedes Team einen oder zwei Tage pro Woche fest, an denen die Lehr:werkerIn der Lehrkraft für schulische Aufgaben zur Verfügung steht und den Unterricht mitgestaltet.
  • Die Prüfungsphasen sollten von Präsenzzeiten in der Schule freigehalten werden.
Einführungsveranstaltung und Kompetenzworkshops

Im Laufe des Lehr:werkstatt-Jahres werden verschiedene Workshopformate für Studierende (verpflichtend) und Lehrkräfte angeboten:

  • Noch vor den Sommerferien findet eine ganztägige Einführungsveranstaltung statt, bei der wichtige Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit im Tandem geschaffen werden.
  • Über das Schuljahr verteilt finden zwei Kompetenzworkshops statt, die spezifische Themenstellungen des Unterrichtens aufgreifen und neue Impulse aus aktueller Forschung und Lehre setzen.
  • Lehr:mentorInnen erhalten eine Bestätigung über ihre Teilnahme an den Kompetenzworkshops.
Begleitseminar

Die Studierenden nehmen an einem verpflichtenden Begleitseminar zur Lehr:werkstatt teil, in dem sie ihre Erfahrungen aus dem Praktikum vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Theorien reflektieren.

 

 

 

Persönlicher Gewinn © Koordinationsstelle Lehr:werkstatt

 

Lehr:werkerInnen …

  • reflektieren ihren Berufswunsch unter Realbedingungen und treffen darauf basierend eine fundierte Berufsentscheidung.
  • erhalten kompetentes Feedback ohne Notendruck.
  • profitieren von einer intensiven Betreuung – von Schule und ZLbiB.
  • können sich von ihrer/m Lehr:mentorIn ein qualifiziertes Zeugnis ausstellen lassen, das über ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten Auskunft gibt.
  • sammeln Erfahrung im Unterrichten.
  • erhalten einen realistischen Einblick in das Schulleben und den Alltag einer Lehrkraft.

 

Lehr:mentorInnen…

  • können sich in Workshops fortbilden.
  • erhalten die Möglichkeit, sich Feedback durch Studierende einzuholen.
  • gewinnen neue Impulse aus der universitären LehrerInnenbildung.
  • können sich im Team-Teaching ausprobieren.
  • bilden die Lehrkräfte von morgen aus.
  • können SchülerInnen individueller fördern.
  • werden durch die Unterstützung der Lehr:werkerInnen entlastet.

 

SchülerInnen …

  • haben eine/n zweite/n AnsprechpartnerIn.
  • erleben unterschiedliche Persönlichkeiten und Methoden.
  • werden individuell gefördert.

 

Schulen …

  • steigern die Teamorientierung im Kollegium.
  • leisten einen wertvollen Beitrag zur universitären LehrerInnenbildung.
  • generieren Freiräume für Projekte und weitere Lernangebote.

 

  1. Anmeldung

    Interessierte Lehrkräfte und Studierende bewerben sich über das jeweilige Bewerbungsformular, das jeweils ab 1. Februar am Anfang dieser Seite verlinkt ist. Dort wird auch der Bewerbungsschluss für das jeweilige Schuljahr bekannt gegeben.

    Nur Bewerber*innen, die den Fragebogen mit den erforderlichen Daten rechtzeitig zum Bewerbungsschluss ausgefüllt und abgeschickt haben, können an der Tandembildung teilnehmen.
     

  2. Voraussetzungen
    Studierende der Lehrämter an Realschulen und Gymnasien besuchen vor Beginn bzw. im ersten Halbjahr des Lehr:werkstattjahres das Seminar „Planung, Analyse und Evaluation von Lehr-/Lernprozessen“.

     

    Lehrkräfte stellen vor der Freigabe ihrer Bewerbung sicher, dass ihre Schulleitung über ihre Bewerbung unterrichtet und damit einverstanden ist.
     

  3. Tandembildung
    Das ZLbiB führt nach Ende des Bewerbungszeitraums – in der Regel im Mai – die Tandembildung durch und benachrichtigt die Teilnehmenden per E-Mail über ihre*n Tandempartner*in und die nächsten Termine. Lehrkräfte und Studierende stellen sicher, dass sie über die angegebene E-Mail-Adresse erreichbar sind.
     

  4. Kennenlernen
    Die Tandems verabreden untereinander ein Kennenlernen. Bei diesem Treffen klären sie anhand eines Leitfadens ihre Erwartungen, Bedürfnisse und weitere für eine gute Zusammenarbeit entscheidende Punkte.
     

  5. Bestätigung
    Die Tandempartner*innen melden bis zu dem per E-Mail kommunizierten Datum zurück, ob sie in ihrem vorgeschlagenen Tandem arbeiten möchten oder nicht.

    Sagen beide Partner*innen zu, ist das Tandem bestätigt.

    Wenn ein*e Bewerber*in keine Rückmeldung gibt, gilt das Tandem als nicht bestätigt und der bzw. die Bewerber*in wird für eine zweite Runde nicht mehr berücksichtigt.

    Legt eine*r der Partner*innen ein Veto ein, wird in einer zweiten Runde ein anderer Tandempartner bzw. eine andere Tandempartnerin gesucht.
     

  6. Zuweisung
    Nach einer zweiten Runde der Tandembildung werden alle bestätigten Tandems von den zuständigen Praktikumsämtern offiziell zugewiesen. Bei Problemen jeglicher Art wenden Sie sich bitte an den unten angegebenen Kontakt.
     

  7. Geschafft!
    Herzlich willkommen im neuen Lehr:werkstattjahrgang an der Universität Augsburg!

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Durch die Bewerbung für die Lehr:werkstatt stimmen Sie den Teilnahmebedingungen für den jeweiligen Jahrgang zu.
Grundsätzlich gilt: Der/Die Lehr:werker*in verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des gesamten Schuljahres. Er/Sie hat im Vorfeld geprüft, ob sich die Lehr:werkstatt mit dem Studienpensum der beiden Semester gut vereinbaren lässt. Obligatorisch ist die Teilnahme an den beiden Kompetenzworkshops, an der Einführungs- und Abschlussveranstaltung sowie am Begleitseminar.

 

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

Je mobiler Sie sind, umso besser sind die Matchingmöglichkeiten. Viele Schulen, die weiter vom Uni-Standort entfernt sind, zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Lehr:werker*innen einzurichten. Die meisten Schulen im Augsburger Umland sind auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und teilweise mit dem Semesterticket erreichbar.

Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine Bewerbung bis zur ersten der zwei Matchingrunden.

 

Wie werde ich Lehr:werker*in?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstattjahr zwischen Anfang Februar und Mitte Juni über das Bewerbungsformular, das in diesem Zeitraum am Beginn dieser Seite erscheint.

 

Ist die Lehr:werkstatt zeitlich mit einem Vollzeitstudium vereinbar?

Die Lehr:werkstatt ist darauf ausgelegt, sich gut mit einem Vollzeitstudium vereinbaren zu lassen. Die Richtdauer während des gesamten Lehr:werkstattjahres beträgt 225-260 Stunden, mindestens jedoch 225 Stunden. Diese könnten sich folgendermaßen auf die einzelnen Bausteine der Lehr:werkstatt verteilen:

 

Erste Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4-5 Stunden täglich: 60-100 Stunden

Studienbegleitende Phase WiSe: 10 Wochen, 4-5 Stunden je Woche: 40-50 Stunden

Zweite Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4-5 Stunden täglich: 60-100 Stunden

Studienbegleitende Phase SoSe: 6 Wochen, 4-5 Stunden je Woche: 24-30 Stunden

 

Die Ausgestaltung in jedem Tandem erfolgt individuell – Lehr:mentor*in und Lehr:werker*in stimmen sich über die zeitliche Verteilung der Stunden ab und gestalten diese so, dass es für ihr Tandem optimal ist.

 

Bitte beachten Sie dennoch, dass die Teilnahme an der Lehr:werkstatt ggf. mit einem zeitlichen Mehraufwand für Sie verbunden ist. Prüfen Sie daher bereits im Vorfeld, ob eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt mit Ihrer individuellen Studienplanung vereinbar ist.

 

Erhalte ich Leistungspunkte (ECTS) für die Teilnahme?

Sie können sich für die Teilnahme an der Lehr:werkstatt das zusätzliche studienbegleitende Praktikum anrechnen lassen (allerdings erst am Ende des Sommersemesters, da erst dann das Begleitseminar beendet ist). Hierfür müssen Sie sich rechtzeitig bei Studis anmelden. Die Leistungen werden über den Lehrstuhl Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik angerechnet.

 

Kann ich trotz bereits absolvierter Pflichtpraktika teilnehmen?

Durch die Lehr:werkstatt können zwei Praktika der LPO 1 ersetzt werden: das pädagogisch-didaktische Blockpraktikum und das zusätzliche studienbegleitende Praktikum.

Wurden beide Praktika bereits absolviert, steht dies der Teilnahme an der Lehr:werkstatt nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die dort gesammelte Schulerfahrung kann gewinnbringend in das Lehr:werkstattjahr miteinfließen; das Engagement in der Lehr:werkstatt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar, die mit einem Zertifikat belegt wird.

 

Wie erfolgt die Anrechnung der Lehr:werkstatt als pädagogisch-didaktisches Blockpraktikum und als zusätzliches studienbegleitendes Praktikum?

Pädagogisch-didaktisches Blockpraktikum:
1. Sie müssen das Praktikumsseminar „Planung, Analyse und Evaluation“ am Lehrstuhl für Schulpädagogik besuchen (dies muss im Lehramt Grundschule nicht zwingend vor oder während der Teilnahme an der Lehr:werkstatt erfolgen). Lassen Sie sich eine Bescheinigung über das Bestehen vom entsprechenden Dozenten bzw. der Dozentin geben.
2. Sie müssen den Leitfaden zum Schulpraktikum ausfüllen, den die Schulpädagogik für das Bestehen voraussetzt.
3. Die nötigen Praktikumsstunden leisten Sie über die Lehr:werkstatt ab. Dafür zeichnen wir (Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik) und die zuständige Praktikumsschule bzw. Lehrkraft die Praktikumskarte ab.
4. Mit diesen drei Dingen (Bescheinigung über das Seminar, Praktikumskarte und Leitfaden) gehen Sie zur Schulpädagogik (Sekretariat). Dort wird dann die Leistung bei Studis eintragen. Also auch unbedingt rechtzeitig bei Studis dafür anmelden!

 

Zusätzliches studienbegleitendes Praktikum:

Das zusätzliche studienbegleitende Praktikum kann erst am Ende des Sommersemesters angerechnet werden, da erst dann das Begleitseminar beendet ist. Hierfür müssen Sie sich rechtzeitig bei Studis anmelden. Die Leistungen werden über den Lehrstuhl Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik angerechnet.

 

Ich kann an einer Veranstaltung der Lehr:werkstatt nicht teilnehmen. Was soll ich tun?

Die Teilnahme an den Kompetenzworkshops und am Begleitseminar ist verpflichtend. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, bei unentschuldigtem Fehlen kein Zertifikat auszustellen. Sollten Sie begründet verhindert sein, setzen Sie sich mit uns in Kontakt.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Durch die Bewerbung für die Lehr:werkstatt stimmen Sie den Teilnahmebedingungen für den jeweiligen Jahrgang zu.
Grundsätzlich gilt: Der/Die Lehr:werker*n verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des gesamten Schuljahres. Er/Sie hat im Vorfeld geprüft, ob sich die Lehr:werkstatt mit dem Studienpensum der beiden Semester gut vereinbaren lässt. Obligatorisch ist die Teilnahme an den beiden Kompetenzworkshops, an der Einführungs- und Abschlussveranstaltung sowie am Begleitseminar.

 

Wie werde ich Lehr:werker*in?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstattjahr zwischen Anfang Februar und Mitte Juni über das Bewerbungsformular, das in diesem Zeitraum am Beginn dieser Seite erscheint.

 

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

Je mobiler Sie sind, umso besser sind die Matchingmöglichkeiten. Viele Schulen, die weiter vom Uni-Standort entfernt sind, zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Lehr:werker*innen einzurichten. Die meisten Schulen im Augsburger Umland sind auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und teilweise mit dem Semesterticket erreichbar.

Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine Bewerbung bis zur ersten der zwei Matchingrunden.

 

Was passiert, wenn Lehr:werker*in und Lehr:mentor*in eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen findet sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson, die die Rolle eines/einer Zweitmentor*in übernimmt. Werden Sie hier gern selbst bzw. mit Unterstützung Ihrer Lehr:mentorin bzw. Ihres Lehr:mentors aktiv.

 

Kann ich Lehr:werker*in an meiner ehemaligen Schule werden?

Um für die Studierenden den Rollenwechsel von der Schüler*innenrolle zur Rolle der Lehrperson möglichst reibungslos zu gestalten, werden im Matchingtool keine Tandems mit Lehrkräften der ehemaligen Schule der Studierenden gebildet.

Sollten Sie explizit mit einem/r Tandemparter*in an Ihrer alten Schule arbeiten wollen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Ist die Lehr:werkstatt zeitlich mit einem Vollzeitstudium vereinbar?

Die Lehr:werkstatt ist darauf ausgelegt, sich gut mit einem Vollzeitstudium vereinbaren zu lassen. Die Richtdauer während des gesamten Lehr:werkstatt-Jahres beträgt 225-260 Stunden, mindestens jedoch 225 Stunden. Diese könnten sich folgendermaßen auf die einzelnen Bausteine der Lehr:werkstatt verteilen:

 

Erste Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4-5 Stunden täglich: 60-100 Stunden

Studienbegleitende Phase WiSe: 10 Wochen, 4-5 Stunden je Woche: 40-50 Stunden

Zweite Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4-5 Stunden täglich: 60-100 Stunden

Studienbegleitende Phase SoSe: 6 Wochen, 4-5 Stunden je Woche: 24-30 Stunden

 

Die Ausgestaltung in jedem Tandem erfolgt individuell – Lehr:mentor*in und Lehr:werker*in stimmen sich über die zeitliche Verteilung der Stunden ab und gestalten diese so, dass es für ihr Tandem optimal ist.

 

Bitte beachten Sie dennoch, dass die Teilnahme an der Lehr:werkstatt ggf. mit einem zeitlichen Mehraufwand für Sie verbunden ist, der sich beispielsweise aus den Anfahrtszeiten zur Praktikumsschule, Unterrichtsvorbereitungen sowie aus den verpflichtend zu besuchenden Kompetenzworkshops und dem Begleitseminar ergibt. Ehemalige Lehr:werker*innen raten dazu, in den beiden Lehr:werkstatt-Semestern nicht von einer vollen Erfüllbarkeit der pro Semester empfohlenen 30 ECTS auszugehen. Prüfen Sie daher bereits im Vorfeld, ob eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt mit Ihrer individuellen Studienplanung vereinbar ist.

 

Erhalte ich Leistungspunkte (ECTS) für die Teilnahme?

Die Teilnahme an den Kompetenzworkshops und am Begleitseminar kann aktuell leider nicht bepunktet werden. Sie wird jedoch im Lehr:werkstatt-Zertifikat ausgewiesen.

 

Kann ich trotz bereits absolvierter Pflichtpraktika teilnehmen?

Durch die Lehr:werkstatt können zwei Praktika der LPO 1 ersetzt werden: das Orientierungspraktikum und das pädagogisch-didaktische Praktikum.

Wurden beide Praktika bereits absolviert, steht dies der Teilnahme an der Lehr:werkstatt nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die dort gesammelte Schulerfahrung kann gewinnbringend in das Lehr:werkstattjahr miteinfließen; das Engagement in der Lehr:werkstatt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar, die mit einem Zertifikat belegt wird.

 

Wie erfolgt die Anrechnung der Lehr:werkstatt als Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum?

Alle bestätigten Tandems werden von den zuständigen Praktikumsämtern offiziell zugewiesen. Die Praktikumsämter gewährleisten, dass nach Ableistung des Lehr:werkstatt-Schuljahres mit mindestens 225 Stunden die Bescheinigungen für Orientierungs- und pädagogisch-didaktisches Praktikum ausgestellt werden können. Ausgestellt werden die entsprechenden Bescheinigungen am Ende des Schuljahres von der Schulleitung der jeweiligen Lehr:werkstatt-Schule. Es handelt sich dabei um die regulären Bescheinigungen für die Pflichtpraktika. Bitte klären Sie ggf. zu Beginn des Schuljahres, in welcher Form Sie die Praktikumsstunden für die Ausstellung der Praktikumsbescheinigungen nachweisen müssen. Das Lehr:werkstatt-Logbuch ist hier ggf. nicht ausreichend.

 

Wie erhalte ich die Leistungspunkte für das EWS-Praktikumsmodul SPK-0001, zu dem das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum zählt?

Für Lehr:werker*innen gelten die regulären Bestimmungen zum Praktikumsmodul, die auf der Webseite der Schulpädagogik unter „Pflichtmodule“ aufgeführt sind. Lehr:werker*innen müssen alle Nachweise regulär erbringen und sich rechtzeitig in Studis für das Modul anmelden.

 

Ich kann an einer Veranstaltung der Lehr:werkstatt nicht teilnehmen. Was soll ich tun?

Die Teilnahme an den Kompetenzworkshops und am Begleitseminar ist verpflichtend. Aus diesem Grund behalten wir uns vor, bei unentschuldigtem Fehlen kein Zertifikat auszustellen. Sollten Sie begründet verhindert sein, setzen Sie sich mit uns in Kontakt.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Durch die Bewerbung für die Lehr:werkstatt stimmen Sie den Teilnahmebedingungen für den jeweiligen Jahrgang zu.
Grundsätzlich gilt: Der/Die Lehr:mentor*in verpflichtet sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des gesamten Schuljahres. Er/Sie ist auf eine ausreichende Anzahl an Schulstunden bedacht, sodass eine Beteiligung der/s Studierenden gewährleistet ist. Eine Teilnahme an den Kompetenzworkshops ist nicht verpflichtend, aber v.a. für die Stärkung des Teamgeistes im Tandem wünschenswert.

 

Wie werde ich Lehr:mentorIn?

Die Teilnahme an der Lehr:werkstatt am Standort Augsburg ist ausschließlich Lehrkräften an staatlichen oder staatlich anerkannten Grundschulen, Realschulen oder Gymnasien im Regierungsbezirk Schwaben möglich. Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstattjahr zwischen Anfang Februar und Ende Mai über das Bewerbungsformular, das in diesem Zeitraum am Beginn dieser Seite erscheint.

 

Was erhalte ich für meine Teilnahme?

Lehrkräfte erhalten ein Zertifikat für die einjährige Teilnahme am Projekt. Die einzelnen Kompetenzworkshops werden außerdem durch Teilnahmebestätigungen als Fortbildungen bescheinigt.

 

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass es im LA Gym/RS wenig gewinnbringend für beide Tandempartner*innen ist, wenn das Tandemfach beispielsweise nur zwei Stunden an zwei verschiedenen Tagen unterrichtet wird. Prüfen Sie also vorab, mit welchem Ihrer Fächer eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt praktikabel ist.

Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine Bewerbung bis zur ersten der zwei Matchingrunden.

 

LA Gym/RS: Was passiert, wenn Lehr:werker*in und Lehr:mentor*in eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen hat die Erfahrung gezeigt, dass sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson findet, die bereit ist, die Rolle eines/einer Zweitmentor*in zu übernehmen. Teilen Sie uns gerne bereits bei der Bewerbung mit, wenn eine Kollegin bzw. ein Kollege gemeinsam mit Ihnen eine Mentor*innenschaft übernehmen würde.

Koordination der Lehr:werkstatt an Realschulen und Gymnasien und Ansprechpartnerin für allgemeine Anfragen:

 

Stefanie Keßler

 

Zentrum für LehrerInnenbildung und interdisziplinäre Bildungsforschung (ZLbiB)

 

E-Mail: lehrwerkstatt@zlbib.uni-augsburg.de
Telefon: 08 21 / 5 98   59 28

 

 

Koordination der Lehr:werkstatt an Grundschulen:

 

PD Dr. Dr. h.c. Karoline Hillesheim, Dr. Agnes Jiresch-Stechele, Dr. Astrid Krummenauer-Grasser

 

Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik

 

E-Mail: grundschule.lehrwerkstatt@phil.uni-augsburg.de

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