Informationen zum Modellstudiengang Humanmedizin

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Sollten Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage finden, wenden Sie sich bitte per E-Mail (mit Namen und Matrikelnr.) an medizin@zv.uni-augsburg.de.

 

Telefonisch sind wir während der Sprechzeiten unter der Telefonnummer (0821) 598 - 1111 erreichbar.

Die Sprechzeiten sind Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

Wichtiger Hinweis: Alle Anträge sind direkt beim Prüfungsamt einzureichen!

 

 

Rechtsgrundlagen

Die Prüfungsordnung (PO) regelt auf der Grundlage der Approbationsordnung für Ärzte (ÄApprO) vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), die Struktur, Anforderungen und Verfahren für Prüfungen im Modellstudiengang Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg.

 

Im Modulhandbuch werden die Lehreinheiten des Modellstudiengangs Humanmedizin, sowie die gültigen Prüfungsformate des jeweiligen Semesters festgelegt. Es zählt mit der PO und der ÄApprO zu den wichtigsten Unterlagen im Studium der Humanmedizin. Die aktuellen Modulhandbücher finden Sie hier.

Anerkennung von Studienleistungen

Leistungen, die an einer anderen Hochschule und/oder in einem anderen Studiengang abgelegt wurden, können unter bestimmten Voraussetzungen auf das Studium an der Universität Augsburg anerkannt werden. Hierzu zählen auch im Ausland erworbene Leistungen.

 

Zur Anerkennung von extern erbrachten Leistungen darf kein wesentlicher Unterschied zwischen den erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten sowie den im jeweiligen Studiengang an der Universität Augsburg zu erzielenden Lernergebnissen bestehen. Die Anerkennung von Leistungen wird grundsätzlich im  Bayerischen Hochschulgesetz sowie in der Prüfungsordnung §17 Abs. 1 und 2 geregelt.

 

Voraussetzung für die Beantragung einer Anerkennung von Studienleistungen ist die Immatrikulation im Modellstudiengang Humanmedizin an der Universität Augsburg. Es wird empfohlen, möglichst zeitnah nach Studienbeginn oder Studiengangswechsel-, einen Antrag zu stellen.

 

Zur Beachtung: Der Studiengang Humanmedizin an der Universität Augsburg wird als Modellstudiengang angeboten. Aufgrund des Modellcharakters mit seinem integrierten Curriculum und der frühen Vermittlung klinischer Inhalte, sind Anerkennungsmöglichkeiten meist sehr stark begrenzt. Sodass Studien- und Prüfungsleistungen in der Einzelfallprüfung oft nicht die notwendige Gleichwertigkeit haben.

Aufgrund der Aufbausituation des Modellstudiengangs können aktuell nur Anträge auf Anerkennungen pro Semester gestellt werden. Dies bedeutet, dass Studierende jeweils für das kommende Semester einen Anerkennungsantrag stellen können, um Leistungen anerkannt zu bekommen und rechtzeitig vor Semesterstart die für sie relevante Mitteilung zu erhalten. Anerkennungen von mehreren Semestern, sind zurzeit nicht umsetzbar. Folgende Fristen für Antragstellungen wurden festgelegt: bis 31. Mai für das folgende Wintersemester und bis 30. November für das folgende Sommersemester (Ausnahme: Bewerber fürs höhere Semester).

 

Auf der Homepage des Prüfungsamtes kann ein Antragsformular auf Anerkennung von Studienleistungen abgerufen werden. Das ausgefüllte Formular ist eingescannt oder abfotografiert zusammen mit relevanten Unterlagen (z.B. Modulbeschreibungen, Transcript of Records) per Mail ( medizin@zv.uni-augsburg.de) an das Prüfungsamt zu senden.

Hierbei ist zu beachten, dass die zweite Seite des Antrags jeweils mit relevanten Unterlagen für jedes beantragte Modul als eine PDF-Datei zusammengestellt und dem zentralen Prüfungsamt zugehen muss.

Parallel dazu muss der Antrag mit Belegen in Papierform eingereicht werden. Originale der Unterlagen müssen einmalig beim Prüfungsamt vorgelegt oder als beglaubigte Kopien eingereicht werden.

Im Prüfungsamt wird der Antrag formell geprüft. Liegen alle Informationen und Unterlagen vor, werden diese an die Medizinische Fakultät weitergeleitet. Hier werden die Dokumente einer inhaltlichen Prüfung unterzogen. Anschließend entscheidet der Prüfungsausschuss über die Anerkennung von Studienleistungen und ggf. auch über die Anrechnung von Studienzeiten. Das Ergebnis wird dem Prüfungsamt mitgeteilt, welches wiederum die Entscheidung dem Studierenden übermittelt.

 

Durch den Eintrag der anerkannten Studienleistungen in STUDIS wird die Anerkennung vollzogen. Bei einer abgelehnten Anerkennung ergeht ein schriftlicher Bescheid, hier besteht seitens der Studierenden ein Widerspruchsrecht.

Prüfungen - Anmeldung, Abmeldung, etc.

Zu Prüfungen vorbehaltlich zugelassen sind Studierende, die während des gesamten Zeitraumes (vom Antrag auf Zulassung zur Prüfung bis einschließlich Mitteilung des Prüfungsergebnisses) im Modellstudiengang Humanmedizin der Universität Augsburg eingeschrieben sind und die für die jeweilige Prüfung festgelegten Zulassungsvoraussetzungen (siehe Modulplan Anlage 1 PO) erfüllen.

Die Termine für die Anmeldungen zu den Prüfungen und Wiederholungsprüfungen werden vom Prüfungsamt auf dessen Homepage bekannt gegeben.

Die Anmeldung zu Prüfungen erfolgt in elektronischer Form über das STUDIS-System durch die Studierenden, nicht automatisch! Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die Prüfungsanmeldung je Prüfung und Prüfungsform (Klausur, mündliche Prüfung etc.) separat erfolgen muss. Eine Bestätigung über die erfolgreiche Prüfungsanmeldung wird vom System automatisch generiert und an die gespeicherte E-Mail-Adresse der Studierenden versendet.

Wir empfehlen, frühzeitig eine Anmeldung vorzunehmen und bei Fragen oder Schwierigkeiten zeitnah das Prüfungsamt innerhalb der Anmeldefrist per E-Mail ( medizin@zv.uni-augsburg.de) zu kontaktieren. Die Problematik ist dabei möglichst konkret zu schildern, um den Vorgang bearbeiten zu können. Wichtig sind auch die Angabe von Namen, Matrikelnummer, Modulbezeichnung und eines Screenshots der Fehlermeldung, die angezeigt wurde.

 

Sollte das Problem nicht innerhalb der Frist behoben werden können, kann die Anmeldung auch durch das Prüfungsamt erfolgen. Ziel ist es jedoch, die Schwierigkeiten binnen der Anmeldefrist zu lösen.

Eine nachträgliche Anmeldung ist in Ausnahmefällen auf Antrag innerhalb von 14 Tagen nach Ende der Prüfungsanmeldephase möglich. Dies geht nur schriftlich und ausschließlich, wenn ein begründeter Härtefall vorliegt und ein unverschuldetes Versäumnis des fristgerechten Anmeldens nachgewiesen werden kann.

Im formlosen Antrag müssen Name, Anschrift, Matrikelnummer, Titel der Prüfung, Modulbezeichnung, sowie eine Begründung der Ursache des Versäumens der Anmeldung enthalten sein. Entsprechende Nachweise, z.B. ein ärztliches Attest, sind beizufügen.

Der unterschriebene Antrag kann dem Prüfungsamt persönlich, postalisch oder per Mail zugestellt werden.

 

Der Prüfungsausschuss entscheidet, ob eine nachträgliche Anmeldung genehmigt wird. Die Beschlussfassung kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Nach Ergehen der Entscheidung werden Studierende umgehend über das Ergebnis informiert.

 

Eine Prüfungsteilnahme ohne eine Anmeldung über das STUDIS-System ist prüfungsrechtlich nur gestattet, sofern eine Nachmeldungsgenehmigung oder fristgerechter Mailkontakt mit dem Prüfungsamt vorgewiesen werden kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen, wie chronischer Krankheit oder Behinderung, kann ein Nachteilsausgleich, z.B. im Form einer Schreibzeitverlängerung oder eine Klausurvorlage in größerer Schrift beantragt werden.

 

Falls die Einschränkung dauerhaft besteht, kann der Nachteilsausgleich für das gesamte Studium beantragt werden.

 

Der Antrag ist jeweils zu Semesterbeginn beim Prüfungsamt einzureichen, siehe § 20 Nachteilsausgleich in der Prüfungsordnung. Bei kurzfristigen Einschränkungen (z.B. Verletzung der Schreibhand) können spätere Anträge berücksichtigt werden.

 

Weitere Auskünfte können bei der Zentralen Studienberatung „Studieren mit Handicap“ eingeholt werden.

Ein Rücktritt von einem Prüfungstermin ist innerhalb der Anmeldefrist ohne Angabe von Gründen möglich.

 

Sollten Sie nach der Frist zurücktreten, nicht zum Termin erscheinen, nach Beginn der Prüfung zurücktreten oder die zu bewertende Leistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbringen, gilt die Prüfung als „nicht bestanden“.

 

Sollten Sie aus wichtigen Gründen (z.B. Erkrankung) nicht an einer angemeldeten Prüfung teilnehmen können, sind diese unverzüglich dem Prüfungsamt mitzuteilen und zu belegen (z. B. ärztliches Attest).

Als Nachweis bei krankheitsbedingtem Prüfungsrücktritt ist unverzüglich ein aussagekräftiges ärztliches Attest  vorzulegen (§ 14 Abs. 3 der Prüfungsordnung). Dieses kann vorab als Mailanhang übermittelt werden, muss aber zusätzlich mit der schriftlichen Erklärung des Prüfungsrücktritts an das zentrale Prüfungsamt – Referat I/7, Universitätsstr. 2, 86159 Augsburg gesandt werden (keine persönliche Abgabe). Ebenso verhält es sich mit anderen Nachweisen, die einen berechtigten Prüfungsrücktritt bestätigen.

 

Unverzüglich bedeutet dabei ohne schuldhaftes Zögern. Sobald ein Prüfling krankheitsbedingt prüfungsunfähig wird, hat er/sie am selben Tag einen Arzt aufzusuchen. Ein ärztliches Attest, welches bspw. drei Tage nach dem Eintritt der Prüfungsunfähigkeit ausgestellt ist, genügt nicht diesen Anforderungen. Es kann die Prüfungsunfähigkeit des Prüflings am Prüfungstag nicht mehr nachweisen.

 

Als ärztliches Attest ist eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ungeeignet. Eine ärztliche Bescheinigung, die sich darauf beschränkt, dem Prüfling Prüfungsunfähigkeit zu attestieren, ist für die Annahme der Prüfungsunfähigkeit ebenfalls nicht ausreichend.

 

Das ärztliche Zeugnis muss die aktuellen krankheitsbedingten und zugleich prüfungsrelevanten körperlichen, geistigen und/oder seelischen Funktionsstörungen aus ärztlicher Sicht so konkret und nachvollziehbar beschreiben, dass der Prüfungsausschuss daraus schließen kann, ob am Prüfungstag tatsächlich Prüfungsunfähigkeit (= Rechtsbegriff!) bestanden hat. Das heißt, bei ambulanter oder anderer hausärztlicher Behandlung müssen aus dem ärztlichen Zeugnis die Hindernisse, an der Prüfung teilzunehmen, klar hervorgehen, z. B. Hinweis auf bestimmte Schmerzen, fiebrige Infektionen, notwendige Bettruhe, objektive Unfähigkeit, sich ohne erhebliche Beschwerden oder, ohne die Krankheitserscheinungen zu verschlimmern, zum Prüfungslokal zu begeben und/oder sich dort der Prüfung zu unterziehen, o.ä. (vgl. https://www.datenschutz-bayern.de/tbs/tb20/k16.html#16.2.2,Abruf am 23.01.2020). Die sich daraus ergebenden Behinderungen in der Prüfung speziell durch die Störung bestimmter körperlicher oder geistiger Funktionen sind ebenfalls zu nennen, etwa der Hinweis auf die Störung der Konzentrationsfähigkeit oder der Schreibfähigkeit. Das Zeugnis braucht keine medizinische Diagnose zu enthalten.

Die geforderten Angaben unterliegen auch nicht der ärztlichen Schweigepflicht. In dem Verlangen des Prüflings, ein zur Feststellung seiner Prüfungsunfähigkeit geeignetes Attest vorzulegen, liegt die konkludent erklärte Entbindung des Arztes von der Schweigepflicht. Wird die Vorlage eines aussagekräftigen Attestes abgelehnt, kann dessen Vorlage nicht erzwungen werden. Die Studierenden müssen sich dann aber das Fehlen dieser Nachweise entgegenhalten lassen, so dass eine Prüfungsunfähigkeit nicht angenommen und der Rücktritt von der Prüfung damit nicht anerkannt werden kann.

Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden, schriftliche Arbeiten in Form von Hausarbeiten nur einmal.

 

Die erste Wiederholungsprüfung soll in der Regel zu dem für die Prüfung vorgesehenen Wiederholungstermin im Semester der nicht bestandenen Prüfung abgeleistet werden. Die zweite Wiederholungsprüfung kann zum nächsten regulären angebotenen Prüfungstermin oder dessen Wiederholung im darauffolgenden Jahr erfolgen.

 

Die Anmeldung zu Wiederholungsprüfungen erfolgt wie bei regulären Anmeldungen über STUDIS.

 

Die Anmeldung zur Wiederholung einer Prüfung muss spätestens innerhalb von zwei Semestern nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses erfolgen. Andernfalls wird die Prüfung mit „nicht bestanden“ bewertet. Eine Prüfung gilt nach Ablegung der maximal möglichen Anzahl von nicht bestandenen Wiederholungsversuchen endgültig als nicht bestanden.

 

Bestandene Prüfungen können nicht wiederholt werden.

 

Weitere Informationen zum Wiederholen von Teilprüfungen etc. finden Sie in der .

Noten

Nach einer abgelegten Prüfung werden die Prüfungen bewertet und ggf. korrigiert. Dann erfolgt die Notenbekanntgabe über STUDIS. Zusätzlich wird Studierenden, die eine Prüfung nicht bestanden haben, ein Bescheid (mit einer Widerspruchsfrist von einem Monat) zugestellt. Hierbei handelt es sich um einen Verwaltungsakt. Gegen einen Verwaltungsakt können Studierende einen Widerspruch erheben.

Die Prüfungseinsicht erfolgt grundsätzlich, nachdem die Leistung ermittelt und das Ergebnis bekannt gegeben wurde. Ziel der Einsichtnahme ist, die Bewertung der Prüfung nachvollziehbar zu machen. Die Einsicht in Prüfungsunterlagen ist im § 18 der Prüfungsordnung geregelt und findet rechtzeitig vor einer Wiederholungsprüfung statt, die Termine werden vom DEMEDA bekannt gegeben. Das Recht zur Einsichtnahme umfasst die gesamten Prüfungsakten des Prüflings.

Die Medizinische Fakultät ist bestrebt regelhaft Termine zur Einsichtnahme für schriftliche Klausuren zu organisieren. Für mündliche Prüfungen werden keine Einsichtstermine zentral organisiert, eine individuelle Absprache mit dem Prüfer/ der Prüferin ist bei Wunsch auf Einsichtnahme notwendig.

Sollten Studierende mit der Bewertung einer Prüfung nicht einverstanden sein, kann dies in einem Überdenkungsverfahren vorgebracht werden. Dieses richtet sich an Prüfende, die die Bewertung vorgenommen haben. Das Überdenkungsverfahren soll schriftlich oder per E-Mail mit ausführlicher Begründung beim DEMEDA () beantragt werden. Das zentrale Prüfungsamt wird darüber in Kenntnis gesetzt (CC ).

 

In einem Überdenkungsverfahren erhalten Prüfende erneut die Gelegenheit, eigene Begründungen für die Bewertung vorzubringen. Die Entscheidung über das Überdenkungsverfahren obliegt dem Prüfungsausschuss, das Ergebnis wird Studierenden durch das zentrale Prüfungsamt mitgeteilt.

 

Das Überdenkungsverfahren ist kostenfrei und sollte in der Regel zeitnah nach der Prüfungseinsicht beantragt werden.

Sind Studierende mit der Entscheidung im Falle des Nichtbestehens einer Prüfung nicht einverstanden, können sie schriftlich binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids beim zentralen Prüfungsamt Widerspruch einlegen. Die Einlegung per einfacher Email genügt nicht dem Formerfordernis und ist damit nicht ausreichend. Der Widerspruch ist zu begründen und mit erforderlichen Nachweisen (z.B. Erkenntnisse aus der Prüfungseinsicht) zu belegen.

 

Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens wird der angefochtene Bescheid unter Berücksichtigung der vorgebrachten Einwände geprüft. Führt diese Überprüfung zu einer für die Studierenden positiven Neubewertung der Sach- und/oder Rechtslage, wird der Bescheid aufgehoben und die Note neu festgesetzt. Kommt der Prüfungsausschuss zu der Auffassung, dass der Widerspruch unzulässig und/oder unbegründet ist, wird dies den Studierenden zunächst in einer Anhörung des zentralen Prüfungsamtes mitgeteilt. Wird der Widerspruch nicht zurückgenommen, ergeht ein kostenpflichtiger (~105€) Widerspruchsbescheid. Danach können Studierende eine Klage einreichen.

 

Die Studierenden können jederzeit im zentralen Prüfungsamt zu den Gründen der Entscheidungen und ihren Widerspruchsmöglichkeiten Informationen einholen, müssen dabei dennoch die Frist für die Einlegung des Widerspruchs beachten. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und kann nicht verlängert werden. 

Krankenpflegedienst

Die Ableistung des Krankenpflegedienstes kann nur in einem staatlichen oder staatlich anerkannten Krankenhaus oder einer Rehabilitationseinrichtung mit einem vergleichbaren Pflegeaufwand auf einer bettenführenden Krankenpflegestation erfolgen. Er hat den Zweck, den Studienanwärter oder Studierenden in Betrieb und Organisation eines Krankenhauses einzuführen und ihn mit den üblichen Verrichtungen der Krankenpflege (u.a. Kennenlernen/Mitarbeit bei der Grund- und Behandlungspflege wie z.B. Hilfestellung beim Waschen, Hilfe bei Ausscheidungen, Verbandwechsel, etc.) vertraut zu machen.

 

Krankenhäuser sind Einrichtungen, die der Krankenhausbehandlung einschließlich der Geburtshilfe dienen, unter ständiger ärztlicher Leitung stehen, über ausreichende, ihrem Versorgungsauftrag entsprechende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten verfügen und nach wissenschaftlich anerkannten Methoden arbeiten, mit Hilfe von jederzeit verfügbarem, ärztlichen Pflege-, Funktions- und medizinisch-technischem Personal darauf eingerichtet sind, vorwiegend durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung Krankheiten der Patienten zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten, Krankheitsbeschwerden zu lindern oder Geburtshilfe zu leisten und Möglichkeiten zur Unterbringung und Verpflegung von Kranken bieten.

 

Hinweis: Nachstehende andersartige bzw. sozialpflegerische Tätigkeiten in folgenden Einrichtungen erfüllen i.d.R. nicht die Voraussetzungen für eine Anerkennung als Krankenpflegedienst gem. § 6 Abs. 1 der Approbationsordnung:

 

·  Notaufnahme, Anästhesie, Operationssaal, Ambulanz oder Dialysestation eines Krankenhauses,

·  Polikliniken, Kureinrichtungen,

·  Rehabilitationskliniken, in denen ein in einem Krankenhaus vergleichbarer Pflegeaufwand nicht durchgeführt wird,

·  Einrichtungen zur Behandlung von Suchtkranken, zur Durchführung kosmetischer Behandlungen,

·  Alten- und Pflegeheimen, ambulanten Pflegeeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen oder sonstige sozialpflegerischen Einrichtungen,

·  Einrichtungen mobiler sozialer Hilfsdienste,

·  Arzt- oder Gemeinschaftspraxen,

·  Physiotherapeutische Tätigkeiten

 

(Hinweis: Der Krankenpflegedienst auf Akutstationen von psychiatrischen bzw. psychosomatischen Krankenhäusern wird anerkannt, wenn überwiegend Tätigkeiten der Grund- und Behandlungspflege ausgeübt wurden und dies durch die Pflegedienstleitung auf dem Zeugnisvordruck ausdrücklich bestätigt wird.)

Der 90-tägige Krankenpflegedienst kann gem. den Vorschriften der Approbationsordnung - § 6 Abs. 1 Satz 3 - in drei Abschnitten in verschiedenen Krankenhäusern abgeleistet werden, wobei der einzelne Abschnitt einen Monat (mindestens 30 Kalendertage) betragen muss. Kürzere Abschnitte können nicht berücksichtigt werden!

 

Eine Aufteilung in einen Abschnitt zu 90 Tagen bzw. in zwei Abschnitte zu mindestens 30 und 60 Kalendertagen, 31 und 59 Kalendertagen, 32 und 58 Kalendertagen etc. oder 45 und 45 Kalendertagen ist auch möglich. Es werden alle Tage gezählt, also auch Wochenenden und Feiertage.

 

Unterbrechungen durch Krankheitszeiten sind gesondert aus- und nachzuweisen (z.B. Attest, Bestätigung durch die Pflegedienstleitung) und können nicht berücksichtigt werden. Diese Fehltage durch Erkrankung (max. 7 Tage) sind unmittelbar im Anschluss an das ursprüngliche Praktikumsende – in der unterrichtsfreien Zeit - abzuleisten.

Der Nachweis über den Krankenpflegedienst ist durch ein Zeugnis nach dem Muster der zur Approbationsordnung zu erbringen. Das Zeugnis ist mit Originalunterschrift vom Leiter des Krankenpflegedienstes der Krankenanstalt zu unterzeichnen (kein Faksimile-Stempel). Es ist mit Siegel oder Stempel der Krankenanstalt zu versehen, Name, Unterschrift und Kontakt des Pflegedienstleiters (E-Mail + Telefonnummer) sollten erkennbar sein. Korrekturen dürfen nicht vorgenommen werden. Je Praktikumsabschnitt ist ein Zeugnis auszustellen. Dieses darf erst nach Abschluss des Krankenpflegedienstes ausgestellt werden. Eine über das Ausstellungsdatum hinaus bescheinigte Zeit kann nicht angerechnet werden. Nicht der Form entsprechende Nachweise über den Krankenpflegedienst werden nicht anerkannt. Das Zeugnis ist im Original einzureichen.

 

Der Nachweis über einen Krankenpflegedienst in einer Rehabilitationseinrichtung mit einem vergleichbaren Pflegeaufwand erfolgt durch Vorlage einer Bescheinigung der Rehabilitationseinrichtung, mit der sowohl einrichtungs– als auch tätigkeitsbezogen ein in einem Krankenhaus vergleichbarer Pflegeaufwand nachgewiesen wird. Hierbei handelt es sich immer um eine Einzelfallüberprüfung, über die erst nach Vorlage der Bescheinigung unter Einbeziehung der tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten abschließend entschieden werden kann.

Der im Geltungsbereich der Approbationsordnung (§6 Abs.1) geleistete Krankenpflegedienst bedarf grundsätzlich keiner separaten Anerkennung, die Abgabe des Zeugnisses über den Krankenpflegedienst genügt.

 

Dieser Nachweis ist Voraussetzung für die Erlangung der Äquivalenzbescheinigung, für den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und muss spätestens bis zum Zeitpunkt der Absolvierung der vorgesehenen Pflichtmodule, sowie des Wahlfachs für das erste und zweite Studienjahr im Original beim zentralen Prüfungsamt vorgelegt werden. Erst mit der Erbringung der im § 9 Abs. 1 der Prüfungsordnung beschriebenen Leistungen kann eine Zulassung zu Studien- und Prüfungsleistungen im zweiten Studienabschnitt erfolgen.

In folgenden Fällen muss ein Anrechnungsantrag des Krankenpflegedienstes gestellt werden:

 

a)    krankenpflegerische Tätigkeit im Sanitätsdienst der Bundeswehr oder in vergleichbaren Einrichtungen,

b)    krankenpflegerische Tätigkeit im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres nach den Vorschriften des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen sozialen Jahres oder nach den Vorschriften des Jugendfreiwilligendienstgesetzes,

c)    krankenpflegerische Tätigkeit im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes nach den Vorschriften des Bundesfreiwilligendienstgesetztes,

d)    krankenpflegerische Tätigkeit im Rahmen eines Zivildienstes nach den Vorschriften des Zivildienstgesetzes,

e)    eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Hebamme oder Entbindungspfleger, als Rettungsassistentin oder Rettungsassistent, Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter, in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege sowie eine erfolgreich abgeschlossene landesrechtlich geregelte Ausbildung von mindestens einjähriger Dauer in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe (wird durch Vorlage der entsprechenden Berufsurkunde nachgewiesen). Die vom Verordnungsgeber genannten Ausbildungen beziehen sich auf in Deutschland abgelegte Ausbildungen.

 

zu a): Im Falle des § 6 Abs. 2 Nr. 1 wird der Nachweis über die Ableistung des Krankenpflegedienstes durch die entsprechenden Bescheinigungen der Bundeswehr (Bescheinigung über eine im Sanitätsdienst der Bundeswehr ausgeübte krankenpflegerische Tätigkeit - z.B. Sanitätszentren mit mindestens 20 Betten) erbracht. Das Praktikum im Bundeswehrkrankenhaus ist durch ein Zeugnis nach Anlage 5 der Approbationsordnung nachzuweisen.

 

zu b), c) und d): Der Nachweis erfolgt durch den Bescheid/ Mitteilung der Bewilligungsbehörde sowie das Zeugnis über den Krankenpflegedienst. Zum Nachweis der krankenpflegerischen Tätigkeit übersenden Sie bitte folgende Zeugnisse: Zeugnis zum Zivildienst/ freiwilligen Sozialen Jahr/ Jugendfreiwilligendienst/ Bundesfreiwilligendienst.

 

zu e): Bei einer Ausbildung genügt die Vorlage der Berufsurkunde. Die entsprechenden Nachweise sind vollständig und im Original vorzulegen, Berufsurkunden können in amtlich beglaubigter Kopie eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich die unter e) aufgeführten und abgeschlossenen Berufe zu einer vollen Anrechnung führen.

 

Hinweis: Die Anrechnung einer Rettungssanitäterausbildung kommt grundsätzlich nicht in Betracht (§ 6 Abs. 2 Nr. 5 der Approbationsordnung). In Ausnahmefällen, in denen gleichwohl ggf. eine Anrechnung in geringem Umfang in Betracht kommen könnte, sollte das zentrale Prüfungsamt C kontaktiert werden. Das während der Ausbildung zur z.B. Medizinisch-Technischen Assistentin abgeleistete Krankenpflegepraktikum kann angerechnet werden (§ 6 Abs. 1 der Approbationsordnung). Zur Anrechnungsüberprüfung wird das Zeugnis über den Krankenpflegedienst im Original abgeben und die Berufsurkunde zur MTA im zentralen Prüfungsamt vorgezeigt.

Der Krankenpflegedienst kann gemäß § 6 Abs. 3 der Approbationsordnung unter denselben Bedingungen auch im Ausland geleistet werden. Der Nachweis ist durch ein Zeugnis, das inhaltlich der Anlage 5 zur Approbationsordnung entspricht, in der Landessprache - übersetzt durch einen öffentlich bestellten und beeidigten Übersetzer (Liste unter: ) - zu führen. Das Zeugnis muss die Einsatzdauer auf den einzelnen Stationen sowie eine detaillierte Beschreibung der von Ihnen ausgeübten Tätigkeiten beinhalten.

 

Aus dem Zeugnis muss eindeutig erkennbar sein, um welche Einrichtung es sich handelt. Sollte aus dem Stempel der Einrichtung nicht zweifelsfrei erkennbar sein, dass es sich um ein Krankenhaus im eigentlichen Sinne handelt, soll eine Zusatzbescheinigung der Einrichtung eingereicht werden, in welcher das Krankenhaus mit Bettenzahl und Stationen kurz beschrieben wird. Für eine Absolvierung in Reha-Einrichtungen gilt Nr. 4, zweiter Absatz.

 

Es wird empfohlen, den im Ausland geleisteten Krankenpflegedienst vom Zentralen Prüfungsamt C sofort nach Rückkehr aus dem Ausland, durch Vorlegen des Originalzeugnisses sowie der Originalübersetzung sowie einer Originalstudienbescheinigung anrechnen zu lassen. In Zweifelsfällen kann die Vorlage weiterer Nachweise erforderlich sein.

Erste-Hilfe-Kurs

Dieser Nachweis über den Erste-Hilfe-Kurs ist, ebenso wie die Bestätigung über die Ableistung des Krankenpflegedienstes, Voraussetzung für die Erlangung der Äquivalenzbescheinigung für den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und muss spätestens bis zum Zeitpunkt der Absolvierung der vorgesehenen Pflichtmodule, sowie des Wahlfachs für das erste und zweite Studienjahr im Original beim zentralen Prüfungsamt vorgelegt werden. Erst mit der Erbringung der im § 9 Abs. 1 der Prüfungsordnung beschriebener Leistungen kann eine Zulassung zum zweiten Studienabschnitt erfolgen.

 

Nach § 5 der Approbationsordnung soll die Ausbildung in Erster Hilfe insgesamt 9 Unterrichtseinheiten umfassen und durch theoretischen Unterricht und praktische Unterweisungen gründliches Wissen und praktisches Können in Erster Hilfe vermitteln.

Als Nachweis gilt insbesondere:

 

·  Eine Bescheinigung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V., des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe oder des Malteser-Hilfsdienstes e.V.,

·  das Zeugnis über eine abgeschlossene Ausbildung in einem bundesgesetzlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen, sofern die Ausbildung in Erster Hilfe in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vorgeschrieben ist und Gegenstand der Ausbildung war (die Vorlage der Ausbildung und Prüfungsordnung ist daher grundsätzlich notwendig),

·  eine Bescheinigung über die Ausbildung als Schwesternhelferin oder Pflegediensthelfer oder über eine Sanitätsausbildung,

·  eine Bescheinigung eines Trägers der öffentlichen Verwaltung, insbesondere der Bundeswehr, der Polizei oder des Bundesgrenzschutzes über die Ausbildung in Erster Hilfe,

·  eine Bescheinigung einer nicht in den Nummern 1 bis 4 genannten Stelle über die Ausbildung in Erster Hilfe, wenn die Eignung dieser Stelle für eine solche Ausbildung von der nach Landesrecht zuständigen Stelle anerkannt worden ist (die Anerkennung des Trägers sollte auf der Bescheinigung gesondert vermerkt sein).

 

Der Lehrgang über Lebensrettende Sofortmaßnahmen kann nicht angerechnet werden.

 

Sollten trotz der Beschreibung weitere Fragen unbeantwortet geblieben sein, kann eine persönliche Beratung beim zentralen Prüfungsamt in Anspruch genommen werden.

Allgemeines

Aus Datenschutzgründen ist keine Auskunft per E-Mail oder telefonisch zu personenbezogenen Daten möglich.

 

Bei einer schriftlichen Kommunikation per E-Mail kann nicht verhindert werden, dass diese durch Dritte auf dem Übertragungsweg mitgelesen oder verändert werden. Die so versandten Nachrichten sind deshalb hinsichtlich ihrer Sicherheit mit Postkarten zu vergleichen.

 

Bei telefonischen Anfragen kann nicht sichergestellt werden, ob die Auskunft tatsächlich nur an den jeweiligen Studierenden ausgegeben wird. Daher können auf diesem Wege nur allgemeine Auskünfte erteilt werden.

 

Für die Übermittlung von Inhalten, die dem Datenschutz unterliegen, muss grundsätzlich auf sichere Kommunikationswege wie Brief oder persönlichen Kontakt unter Vorlage Ihres Lichtbildausweises (Personalausweis, Reisepass) ausgewichen werden.

 

Überprüfen Sie daher regelmäßig die Daten im STUDIS-System, viele Anfragen können hiermit bereits beantwortet werden.

Auf der Homepage der befinden sich Informationen zu Einschreibungen, Exmatrikulationen, Beurlaubung.

Medizinische Informatik


 

Die Prüfungsordung für den Modellstudiengang Humanmedizin finden Sie hier

Die Fachprüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Medizinische Informatik finden Sie hier

Die Bereichsprüfungsordnung für den Studiengang Medizinische Informatik finden Sie hier

Das Modulhandbuch finden Sie  hier

Die Allgemeine Prüfungsordnung (APrüfO) finden Sie  hier

 

Inhaltsverzeichnis:

 

Prüfungsordnung, Bereichsprüfungsordnung, Fachprüfungsordnung

 

Prüfungen - Anmeldung, Abmeldung, Anerkennung, etc.

 

    Ich kann mich nicht zu einer Prüfung anmelden

    Was tue ich wenn ich die Anmeldung einer Prüfung während der Anmeldezeit verpasst habe?

    Abmeldung zu einer Prüfung / Versuchszählung

    Beurlaubung und Prüfungen

    Wiederholung von Prüfungen

    Anmeldung zu den Modulen / Klausuren der Informatik zum Semesterbeginn

    Nicht-Teilnahme an einer Prüfung, wegen Erkrankung oder ähnlichem

    Anerkennung einer Studienleistung

    Nachteilsausgleich / Schreibzeitverlängerung

 

Noten

 

    Tag der letzten Noteneintragung

    Notenfreigabe

    Noteneintragung der Abschlussarbeit

    Die eingetragene Note ist nicht richtig

    Ich bin mit der Note nicht einverstanden

    Vorzeitige Notenfreigabe

    Umbuchungen

 

 

Praktikum

 

    Auslandspraktikum - Notenbescheinigung auf Englisch

    Beurlaubung wegen Praktikum

 

 

Fristverlängerungen - Orientierungsprüfung, max. Gesamtstudienzeit

 

    Orientierungsprüfung

    Max. Studienzeit erreicht, aber noch nicht alle Prüfungsleistungen bestanden

    Studiengang nicht bestanden, welche Möglichkeiten habe ich?

 

Notendurchschnitt - Nachweise

 

    Notendurchschnittsbestätigung für die Bewerbung in einem Masterstudiengang

    Notenbescheinigung - Leistungsnachweis

    Notendurchschnitt unter Zeugnisse

 

Bachelor-, Masterarbeit

 

    Wie melde ich die Bachelor- bzw. Masterarbeit an und wie geht es weiter?

    Verlängerung der Bearbeitungszeit für die Bachelor-, Masterarbeit

    Abgabe der Bachelor- bzw. Masterarbeit und wie geht es weiter?

 

Zeugnis

  

   Das Zeugnis

    Zeugnisdatum bzw. Semesterangaben

    Zeugnisinhalt / Note

    Akademischer Grad

    Wie können Sie Ihr Zeugnis erhalten?

    Beglaubigungen

 

Allgemeines

 

    Auskünfte per E-Mail oder Telefon

    Kein Abschluss erworben

    Rückmeldung

    Exmatrikulation

    Einschreibungen, Umschreibungen, Exmatrikulationen, Beurlaubung usw.

 

 

Master Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

 

    Bachelor / Master Doppelstudium

    Master Bewerbung und Einschreibung

    Zulassung zum Master

    Master Nachweis - Bachelorzeugnis

 

Informationen zu BAföG finden Sie hier

 

Prüfungsordnung, Bereichsprüfungsordnung, Fachprüfungsordnung

Fachprüfungsordnung (FPO) und Bereichsprüfungsordnung (BPO) für den Bachelorstudiengang Medizinische Informatik

 

Was regelt die FPO?

 

Die Fachprüfungsordnung für den jeweiligen Bachelor- bzw .Masterstudiengang ergänzt die Bereichsprüfungsordnung für die modularisierten Informatik-Studiengänge der Fakultät für Angewandte Informatik der Universität Augsburg

Hier sind u.a. die Gliederung der erforderlichen Leistungspunkte, ggf. Grundlagen- und Orientierungsprüfung, Wiederholung von Prüfungen, Abschluss etc. zu finden.

Was steht in der BPO?

Die Bereichsprüfungsordnung der Universität Augsburg für die modularisierten Informatik- Studiengänge der Fakultät für Angewandte Informatik der Universität Augsburg regelt in Verbindung mit der jeweiligen Fachprüfungsordnung die Studiengangskonzeption, die fachbezogenen Prüfungen sowie die Prüfungsanforderungen in den dort genannten modularisierten Studiengängen der Fakultät für Angewandte Informatik der Universität Augsburg

Hier sind u.a. die Zulassungsvoraussetzungen, Zeitraum der Prüfungen und Fristenregelung etc. zu finden.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung, die erforderlichen Leistungen stehen in der FPO unter §5, die maximale Studienzeit zum Erbringen der für die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erforderlichen Leistungen steht in der BPO unter § 14 Abs. 2.

Daher sind die Fachprüfungsordnung und die Bereichsprüfungsordnung gemeinsam zu berücksichtigen, da die Fachprüfungsordnung die Bereichsprüfungsordnung ergänzt


Prüfungen -   Anmeldung, Abmeldung, Anerkennung, etc…

 

Ich kann mich nicht zu einer Prüfung anmelden


In der Regel sollten Sie im Modulhandbuch zuerst nachschauen, ob die gewünschte Prüfung unter der Signatur (Modul) aufgeführt ist in dem Sie diese einbringen möchten. Wenn diese nicht da steht, ist auch keine Einbringung und Anmeldung möglich.

Wenn die gewünschte Prüfung dort aufgeführt ist, schicken Sie uns bitte eine E-Mail, mit Angabe Ihres Namens, Matrikelnr., Modulgruppe, das Modul und den Fehler bzw. der Fehlermeldung die angezeigt wurde.

Sobald wir das Problem/den Fehler behoben habe, bekommen Sie eine E-Mailantwort von uns. Sollte dies erst nach der Anmeldezeit möglich sein, nehmen wir die Anmeldung für Sie vor. Wichtig ist, dass Ihre E-Mail innerhalb der Anmeldezeit bei uns eingeht.

 

Was tue ich wenn ich die Anmeldung einer Prüfung während der Anmeldezeit verpasst habe?

Eine nachträgliche Anmeldung ist mit einem Antrag möglich, jedoch nur, wenn ein Härtefall vorliegt und nachgewiesen werden kann, dass Sie unverschuldet nicht in der Lage waren, sich während des Anmeldezeitraums zu den Prüfungen im Studis-System anzumelden. 

Dieser Antrag sollte mit den Nachweisen, spätestens 14 Tage nach Ende des Anmeldezeitraums im Prüfungsamt vorliegen. Sollte eine in dem Antrag genannte Prüfung bereits in diesem Zeitraum stattfinden, ist der Antrag entsprechend früher im Prüfungsamt einzureichen. 

In dem Antrag, sollte Ihr Namen, Anschrift, Matrikelnr. Titel der Veranstaltung mit den LP und die Modulgruppe stehen, auch eine Begründung, warum Sie sich nicht angemeldet haben und ggf. Nachweise z.B. in Form eines ärztl. Attests oder eines Ausdrucks des Verhinderungsgrundes.

Den Antrag, entweder bei uns abgeben, per Post oder per E-Mail schicken. BITTE vergessen Sie aber Ihre Unterschrift nicht!

Der Prüfungsausschuss entscheidet, ob Ihnen eine nachträgliche Anmeldung genehmigt wird oder nicht.

Allerdings gilt folgendes zu beachten:

Der Beschluss des Prüfungsausschusses für die Studiengänge der Informatik finden Sie hier
Den Beschluss des Prüfungsaussschusses für Wirtschaftsinformatik finden Sie hier

 

Abmeldung zu einer Prüfung / Versuchszählung

Eine Abmeldung zu einer Prüfung ist nur während der Anmeldezeit möglich, danach erfolgt keine manuelle Abmeldung durch das Prüfungsamt.

Wenn Sie z.B. aus Krankheitsgründen nicht an einer angemeldeten Prüfung teilnehmen, trägt der Lehrstuhl "nicht teilgenommen" ein. Da es keine Versuchszählung gibt, hat dies keine Konsequenzen. Jede Prüfung kann so oft abgelegt werden, bis diese entweder bestanden ist oder durch eine Frist (Orientierungsprüfung bzw. max. Studienzeit) keine Ablegung mehr möglich ist.

 

Beurlaubung und Prüfungen

 

Prüfungsleistungen dürfen während eines Urlaubssemester nicht erbracht werden. Das heißt, Sie können im Studis-System auch keine Anmeldungen zu den Prüfungen vornehmen.
Gesetzesgrundlage: Art. 48 Abs. 2-4 Bayerisches Hochschulgesetz

Hierzu finden Sie den Hinweis auf dem Bescheid über die Beurlaubung der Studentenkanzlei.
„Prüfungsleistungen und Studienleistungen dürfen während eines Urlaubssemester an der Universität Augsburg nicht erbracht werden oder erbracht worden sein, ausgenommen es handelt sich um eine Wiederholungsprüfung mit Zustimmung des Zentralen Prüfungsamtes.“

Als Wiederholungsprüfung einer nicht bestandenen Prüfung gilt:

Wenn die unmittelbar auf eine nicht bestandene Prüfung folgende Möglichkeit der Absolvierung dieser Prüfung wahrgenommen wird, so gilt diese Prüfung als Wiederholungsprüfung. Unmittelbar heißt, es ist die nächste Prüfungsmöglichkeit, seit dem „Nichtbestehen“

Der Unterschied bzw. Bedeutung von „Nicht teilgenommen“ und „Nicht bestanden“:
Nicht teilgenommen = zu dieser Prüfung sind Sie nicht erschienen, Sie waren somit nicht anwesend

Nicht bestanden = hier waren Sie anwesend, es liegt der Versuch des Bestehens vor, haben es aber leider nicht geschafft.

Wenn es dazwischen bereits eine Prüfungsmöglichkeit gab, diese aber nicht wahrgenommen wurde, ist keine Teilnahme möglich.

Eine Anmeldung zu den Prüfungen in einem Urlaubssemester ist nur durch das Prüfungsamt per E-Mail innerhalb des Anmeldezeitraums möglich. Dazu teilen Sie uns Ihre Matrikelnummer mit, sowie die Modulgruppe und die genaue Bezeichnung des anzumeldenden Moduls.

Nach Überprüfung erhalten Sie von uns per E-Mail eine Antwort, ob die Anmeldung erfolgen konnte oder nicht.

 

Wiederholung von Prüfungen

Gemäß der (Bereichs-) Prüfungsordnung sind nicht bestandene Prüfungen in der Regel innerhalb von sechs Monaten, spätestens am nächstmöglichen Prüfungstermin, zu wiederholen.
Die freiwillige Wiederholung eines bestandenen Prüfungsfaches (Modul) zur Notenverbesserung ist gemäß §18 Abs 2 APrüfO nicht gestattet.
Außer die Prüfungsordnung bzw. Fachprüfungsordnung enthält eine Sonderregelung in dem Paragraph (§) „Wiederholung von Prüfungen“. Eine einmalige Wiederholung bestandener Prüfungen ist nur möglich, wenn diese unter dem § explizit aufgeführt sind Beachten Sie hierzu die Information zur Wiederholung einer bestandenen Prüfung für Informatik bzw. Geoinformatik PO 2011 .

 

Anmeldung zu den Modulen / Klausuren der Informatik zum Semesterbeginn

Anmeldung im März – diese Module / Klausuren gehören bereits ins Sommersemester Anmeldung im September – diese Module / Klausuren gehören bereits ins Wintersemester und sind entsprechend dem jeweiligen Semester zugeordnet.

Das heißt, wenn bis ca. 3 Wochen vor dem Anmeldezeitraum nicht alle Leistungen für die Orientierungsprüfung / maximalen Studienzeit vorliegen, ändert das Prüfungsamt Ihren Status auf ‚endgültig nicht bestanden‘ ab, da Sie sich zu keiner der Prüfungen / keinem der Module mehr anmelden dürfen.
Des Weiteren erhalten Studierende einen Bescheid über das ‚endgültige nicht bestehen‘ des Studiengangs, wenn ersichtlich ist, dass der Studiengang nicht mehr bestanden werden kann.

Alle Studierenden die die erforderlichen Leistungen noch nicht erbracht haben, werden im Studis-System entsprechend umgesetzt, da die Anmeldung für die Prüfungen zu Beginn eines Semesters im März / September stattfindet und Sie sich zu diesen Prüfungen / Modulen nicht anmelden dürfen, wenn die Orientierungsprüfung / der Studiengang nicht bestanden ist.

Erst wenn alle Noten vorliegen und die Orientierungsprüfung / der Studiengang tatsächlich bestanden ist, wird der Status wieder abgeändert.

Das heißt wenn von mehreren Pflichtprüfungen, z.B. alle vorhanden sind einschl. der Anmeldung zu den Modulen aus dem aktuellen Semester, wird zwar der Status geändert, aber es wird das Ergebnis des Moduls abgewartet und wenn dieses bestanden wurde, wird der Status wieder auf „zugelassen“ geändert.

Wichtig:
Zu den Modulen / Klausuren die Sie zum regulären Anmeldezeitraum (Dezember / Januar bzw. im Juni) angemeldet haben, dürfen Sie unabhängig vom Status selbstverständlich teilnehmen.

 

Nicht-Teilnahme an einer Prüfung wegen Erkrankung oder Ähnlichem

Sollten Sie aus wichtigen Gründen (z.B. Erkrankung) nicht an einer angemeldeten Prüfung teilnehmen können, dann besorgen Sie sich bitte unverzüglich eine ärztliche Bestätigung/Attest in dem der Krankheitszeitraum festgestellt wurde. Wichtig auf dem Attest sollte der Stempel des Arztes/der Arztpraxis vorhanden sein.

Bewahren Sie den Nachweis gut auf. Falls Sie am Ende einer Frist (Grundlagen- und Orientierungsprüfung oder Gesamtstudienzeit) noch nicht alle erforderlichen Prüfungen bestanden haben, können Sie unter Vorlage der Nachweise eine Fristverlängerung beantragen (Antrag und Attest gemeinsam abgeben).

Siehe auch Punkt Orientierungsprüfung bzw. Maximale Studienzeit erreicht, aber nicht alle Leistungen erbracht.

 

Anerkennung einer Studienleistung

Wenn Sie bereits Leistungen in einem anderen Studiengang  (ist die Umschreibung in der Studentenkanzlei erfolgt?) oder an einer anderen Universität abgelegt haben,  z.B. ein Modul von einer anderen Universität, in einem Auslandsaufenthalt, eine Werksstudententätigkeit, eine einschlägige Ausbildung, etc.  als Betriebspraktikum einbringen möchten, können Sie diese unter bestimmten Umständen anerkennen lassen, wenn die Leistungen gleichwertig sind (darüber entscheidet der Prüfungsausschuss) und die Leistungen gemäß dem Modulhandbuch zuzuordnen sind.

Dazu füllen Sie bitte den Antrag auf Anerkennung von Studienleistungen aus und geben diesen in 2-facher Ausfertigung (1x Original und 1x Kopie) mit den Nachweisen (2 Kopien unter Vorlage des Originals) bei uns ab oder schicken ihn mit der Post an uns.

Auch hier gilt, um eine Leistung (Anerkennung) in einen Studiengang einbringen zu können muss gemäß der Prüfungsordnung eine Immatrikulation in dem Studiengang vorliegen.

Weiter gilt zu beachten, das eine Hochstufung wie folgt erfolgt:
(wenn die Leistung vor der Immatrikulation in dem anzuerkennenden Studiengang erbracht wurde bzw. ein Urlaubssemester vorlag)
Anerkennung LP = Hochstufung um:

    0 –   29 LP = + 0 Semester 
  30 –   59 LP = + 1 Semester 
  60 –   89 LP = + 2 Semester 
  90 – 119 LP = + 3 Semester
120 – 149 LP = + 4 Semester
150 – 180 LP = + 5 Semester

 

Wenn kein Urlaubssemester vorlag und das Semester regulär weitergezählt wurde, wird dieses berücksichtigt, in dem eine Hochstufung sich um das Semester minimiert.
0-59 LP = + 0 Semester, 60-89 LP = + 1 Semester etc....
Evtl. in diesem Semester an der Universität Augsburg erbrachte Leistungen sind hiervon unabhängig und können zusätzlich abgelegt werden.

Bei vorliegen eines Urlaubssemesters können keine Prüfungsleistungen an der Universität Augsburg abgelegt werden, siehe Punkt "Beurlaubungen und Prüfungen"

Sollten die Leistungen für die Grundlagen- und Orientierungsprüfung relevant sein, ist der Antrag spätestens im 3ten Semester (bzw. 2ten Semester Wirtschaftsinformatik) bis spätestens Mitte August bzw. Mitte Februar einzureichen. Dies gilt ebenso für Leistungen im letzten Semester, die zum Bestehen des Studiengangs erforderlich sind.

 

Eine möglichst zeitnahe Antragstellung nach der Umschreibung bzw. nach Beginn des Studiums an der Universität Augsburg wird jedoch empfohlen.

 

Auch hier gilt, um eine Leistung (Anerkennung) in einen Studiengang einbringen zu können, muss gemäß der Prüfungsordnung eine Immatrikulation in dem Studiengang vorliegen.

 

 

Nachteilsausgleich / Schreibzeitverlängerung

Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Nachteilsausgleich
z.B. im Form einer Schreibzeitverlängerung beantragt werden.
Hier wäre als Grund z.B. eine Handverletzung der Schreibhand oder eine andere Behinderung beim Schreiben von Klausuren vorstellbar.
Falls die Behinderung dauerhaft besteht, kann eine Schreibzeitverlängerung für das gesamte Studium beantragt werden.
Als Nachteilsausgleich käme z.B. eine Klausurvorlage in größerer Schrift bei Sehproblemen in Frage.
Hierzu reichen Sie bitte einen Antrag mit den entsprechenden Nachweisen z.B. ärztliches Attest im Prüfungsamt ein.


Noten

Tag der letzten Noteneintragung

Der in dem Kalender  genannte Tag ist der Tag der letzten Noteneintragung an den Lehrstühlen. Diese drucken dann eine Notenliste aus und schicken diese mit der Hauspost unterschrieben an das Prüfungsamt.
In der Regel liegen dann bis Mitte des Monats Mai bzw. November die meisten Notenlisten vor.
Nach Eingabe der Noten durch den Lehrstuhl, muss zuerst der verantwortliche Prüfer am Lehrstuhl die ausgedruckte Notenliste prüfen und unterschrieben, danach wird die Liste an das Prüfungsamt geschickt und erst dann kann die Freigabe für die Sichtbarkeit im Internet erfolgen. Daher wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des Lehrstuhls, nur dieses kann Ihnen sagen, wann die Notenlisten an das Prüfungsamt weiter geleitet werden.

In Geographie bitte folgendes beachten:
In der Regel stehen auf einer Notenliste mehrere Studierende, mit unterschiedlichen Dozenten und erst wenn alle Dozenten die Note im Sekretariat der Geographie gemeldet haben, kann dort die Notenliste abgeschlossen werden und dem Prüfungsamt geschickt werden. Somit kann es vorkommen, dass Sie die Auskunft von Ihrem Dozenten erhalten, dass er die Noten bereits dem Sekretariat gemeldet hat, aber die Notenliste dem Prüfungsamt noch nicht vorliegt.

 

Notenfreigabe

Alle eingehenden Notenlisten und Noten aus Abschlussarbeiten werden durch das Prüfungsamt in der Regel am Tag des Eingangs, spätestens am Tag danach freigeschalten.
Bei Urlaub / Krankheit oder größeren Menge von zeitgleich eingehenden Noten, kann es auch hier einmal zu Verzögerungen kommen.

 

Noteneintragung der Abschlussarbeit

Bei Abschlussarbeiten gilt in der Regel, wenn Ihr Betreuer das Gutachten bereits weitergeleitet hat, liegt dieses meistens beim Zweitprüfer.
Auch hier gilt, wenn das Gutachten vorliegt, erfolgt auch schnellst-möglich die Eintragung durch das Prüfungsamt im Studis System

 

Die eingetragene Note ist nicht richtig

Die Eintragungen der Noten nimmt der jeweilige Lehrstuhl vor, das zuständige Prüfungsamt erhält dann eine Notenliste, die vom Lehrstuhlinhaber unterschrieben ist. Die Unterschrift bestätigt die Richtigkeit der eingetragenen Noten in das Studis-System.

Aber auch hier kann sich mal der Fehlerteufel einschleichen, z.B. wurde bei Ihnen aus Versehen „Nicht teilgenommen“ eingetragen, obwohl Sie die Leistung erbracht haben.
Wenn hier also ein Fehler vorliegt, müssen Sie sich bitte an den Lehrstuhl wenden, da dieser die Klausur, Seminararbeit usw. von Ihnen vorliegen hat und dies überprüfen kann. Sollte die Eintragung nicht richtig sein, kann nur dieser dann auch eine Änderung der Eintragung (Note) veranlassen.

Allerdings müssen Sie sich umgehend um die nachträgliche Veränderung des bereits eingetragenen Prüfungsergebnisses kümmern.

 

Ich bin mit der Note nicht einverstanden

Falls Sie mit der Note einer Klausur nicht einverstanden sind, bieten Ihnen die Lehrstühle in der Regel einen Termin für Klausureinsicht an.
Diese finden Sie auf der Lehrstuhlseite des betreffendenLehrstuhls, im Digicampus oder erfahren diesen direkt beim Lehrstuhl (Dozenten).

 

Vorzeitige Notenfreigabe

Eine Freigabe einer Notenliste kann nur erfolgen, wenn alle darauf angemeldeten Studierenden bewertet wurden. Wenn Sie eine Note dringend benötigen, müssen Sie sich an den Lehrstuhl wenden, nur dieser kann Ihnen Auskünfte darüber erteilen, wie lange die Bewertung ungefähr dauern wird.

Notenlisten und Gutachten werden in der Regel am gleichen Tag des Eingangs im Prüfungsamts bzw. spätestens am nächsten Tag freigegeben.

 

Umbuchungen

Falls Sie sich mal in der falschen Modulgruppe zu einer Prüfung / einem Modul angemeldet haben, oder ein Modul on einer anderen Modulgruppe haben möchten stellen Sie bitte einen Umbuchungsantrag.

In d Zeugnisantrag

 


 

Praktikum

Auslandspraktikum - Notenbescheinigung auf Englisch

Wenn z. B. für ein Auslandspraktikum eine Notenbescheinigung auf Englisch erforderlich ist, wenden Sie sich hierzu bitte an das Akademische Auslandsamt der Universität Augsburg.

 

Beurlaubung wegen Praktikum

Freiwillige, studiengangbezogene Praktika können beurlaubt werden

Praktika, die in der Prüfungsordnung vorgeschrieben sind (= Pflichtpraktikum) können nicht beurlaubt werden (§12 Abs. 1 der Immatrikulationssatzung) Weitere Auskünfte hierzu finden Sie auf den Seiten der Studentenkanzlei


 

Fristverlängerungen - Grundlagen- und Orientierungsprüfung, max. Gesamtstudienzeit

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Gemäß der Bachelor-Prüfungsordnung sind bis zum Ende eines bestimmten Fachsemesters zum Bestehen der Grundlagen- und Orientierungsprüfung bestimmte Leistungen bzw. Leistungspunkte zu erbringen.

Sind nach Ablauf des Fachsemesters die geforderten Prüfungsleistungen nicht erbracht, ist die Grundlagen- und Orientierungsprüfung nicht bestanden und damit der gesamte Bachelorstudiengang "endgültig nicht bestanden".

 

Studierende, die diese Frist überschritten haben, können einen Antrag auf Fristverlängerung der Grundlagen- und Orientierungsprüfung um ein Semester einreichen, wenn ein Härtefall vorliegt.

Im Falle des Nichtbestehens der Grundlagen- und Orientierungsprüfung (wenn bekannt ist, dass die Grundlagen- und Orientierungsprüfung nicht bestanden ist) selbst zu schreiben und spätestens 3 Wochen vor Beginn des Anmeldezeitraum im März / September im Prüfungsamt einzureichen.

 

Folgendes ist dabei zu beachten:

 

1. Anträge auf Fristverlängerung können nur in Ausnahmefällen gestellt werden, wenn triftige Gründe das Studium beeinträchtigt haben, die ein Studierender nicht selbst zu vertreten hat. Über die Gründe sind Nachweise beizufügen (z.B. ärztliche Atteste etc. Wichtig:  Auf dem Attest sollte der Stempel des Arztes/der Arztpraxis vorhanden sein.)

2. Der Fristverlängerungsantrag wird an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gerichtet (Anrede). Der Prüfungsausschuss entscheidet in seiner nächsten Sitzung über die Fristverlängerungsanträge. Alle Antragsteller erhalten anschließend schriftlich Bescheid.

3. Der Antrag auf Fristverlängerung ist im Ref. I/5 FAI-Prüfungsamt, einzureichen.

 

Aber: Sollten Sie an einer Prüfung zum Beginn des nächsten Semester teilnehmen wollen, ist der Antrag entsprechend früher zustellen, wenn bekannt ist, dass das bestehen nicht mehr erreicht werden kann. 

 

Max. Studienzeit erreicht, aber noch nicht alle Prüfungsleistungen bestanden

 

Gemäß der Prüfungsordnung ist der Bachelorstudiengang bestanden, wenn alle geforderten 180 LP (einschl. Bachelorarbeit)  erreicht sind, bzw. im Masterstudiengang 120 LP (einschl. der Masterarbeit) erbracht wurden.

 

Der Bachelorstudiengang ist endgültig nicht bestanden, wenn innerhalb der maximalen Studienzeit  180 LP, bzw. im Masterstudiengang 120 LP, nicht vollständig erbracht wurden und die nach der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Prüfungsleistungen nicht bestanden wurden bzw. Modulgruppe nicht gefüllt sind.

 

Im Falle des Nichtbestehens (wenn sicher bekannt ist, dass nicht alle erforderlichen Prüfungsleistungen bestanden sind, in der Regel zum Ende des Semesters 31.03./30.09) kann ein entsprechender Antrag auf Fristverlängerung (incl. Namen, Anschrift; E-Mail, Matrikelnr., Unterschrift) selbst zu schreiben und bis 1. September (wenn die 180 LP zum Ende des SoSe nicht erbracht wurden)  bzw. bis 1. März (wenn die 180 LP zum Ende des WiSe nicht erbracht wurden) im Prüfungsamt eingereicht werden. Dies gilt nicht, wenn alle Leistungen vorliegen, die Bachelorarbeit abgeben wurde und nur noch die Beurteilung der Bachelorarbeit aussteht.

 

Folgendes ist dabei zu beachten:

 

1. Anträge auf Fristverlängerung können nur in Ausnahmefällen gestellt werden, wenn triftige Gründe das Studium beeinträchtigt haben, die ein Studierender nicht selbst zu vertreten hat. Über die Gründe sind Nachweise beizufügen (z.B. ärztliche Atteste etc. Wichtig: Auf dem Attest sollte der Stempel des Arztes/der Arztpraxis vorhanden sein.)

2. Der Fristverlängerungsantrag wird an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gerichtet (Anrede). Der Prüfungsausschuss entscheidet in seiner nächsten Sitzung über die Fristverlängerungsanträge. Alle Antragsteller erhalten anschließend schriftlich Bescheid.

3. Der Antrag auf Fristverlängerung ist im Ref. I/5 FAI-Prüfungsamt, einzureichen.

 

Für den Studiengang Wirtschaftsinformatik ist der Antrag allerspätestens bis zum 15.10.   bzw. 15.04.im Prüfungsamt einzureichen. Weitere Informationen des Prüfungsausschusses finden Sie hier

Aber: Sollten Sie an einer Prüfung zum Beginn des nächsten Semester teilnehmen wollen, ist der Antrag entsprechend früher zustellen, wenn bekannt ist, dass das Bestehen nicht mehr erreicht werden kann. 

 

Studiengang nicht bestanden, welche Möglichkeiten habe ich?

Wenn Sie Ihren Studiengang endgültig nicht bestanden haben, oder über einen Studiengangausstieg nachdenken, finden Sie hier weitere Informationen.

 

Notendurchschnitt - Nachweise

Notendurchschnittsbestätigung für die Bewerbung in einem Masterstudiengang

Für die Masterbewerbung kann es erforderlich sein, dass eine Notendurchschnittsbestätigung beizulegen ist. Diese erhalten Sie im  Studierendeninformationsbüro

Auskünfte zum Bewerbungsverfahren (z.B. welche Unterlagen eingereicht werden müssen, bis wann und wie die Umschreibung funktioniert, usw...) für einen Masterstudiengang, kann Ihnen das Prüfungsamt nicht geben. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen der Studentenkanzlei.

 

Notenbescheinigung - Leistungsnachweis

Sie können im Studis eine Modulbestätigung erstellen und verifizieren. Im Studierendeninformationsbüro können Sie diese auch erhalten, wenn z.B. eine Unterschrift erforderlich ist, weil Sie nicht mehr immatrikuliert sind, etc.

 

Notendurchschnitt unter "Zeugnisse"

Dieser Notendurchschnitt aller Prüfungen/Deutschlandstipendium ist nicht der aktuelle Notendurchschnitt. Für das Deutschlandstipendium wird einmal im Jahr zu einem bestimmten Stichtag dieser Notendurchschnitt ermittelt. Daher sind die danach eingegangenen Leistungen nicht berücksichtigt.

 


Bachelor-, Masterarbeit

Wie melde ich die Bachelor- / Masterarbeit an und wie geht es weiter?

Zur Anmeldung der Bachelor- bzw. Masterarbeit füllen Sie das Anmeldeformular aus und geben dieses bei Ihrem Erstprüfer (Betreuer) ab. Dieser trägt dann das Thema sowie den Zweitprüfer ein und leitet den Antrag an den Prüfungsausschussvorsitzenden weiter.

Es ist keine Anmeldung im Studis-System während der Anmeldezeit hierzu möglich.

Wenn das Anmeldeformular im Prüfungsamt vorliegt, wird die Anmeldung im Studis eingetragen und der Bescheid mit dem Thema und dem spätesten Abgabedatum erstellt. Ab dann beginnt auch die Bearbeitungszeit, vorher darf mit der Bearbeitung und Erstellung der Abschlussarbeit nicht begonnen werden.

Dies bedeutet, mit der Erstellung des Bescheides durch das Prüfungsamt, wird der Beginntermin der Abschlussarbeit und das Abgabedatum festgelegt, bitte berücksichtigen Sie dies entsprechend bei Verträgen mit  einer Firma, ggf. setzen Sie sich mit dem Prüfungsamt rechtzeitig in Verbindung.

Mit der Erstellung des Bescheides sehen Sie in Studis auch das Thema und das späteste Abgabedatum. Der Bescheid sowie die erforderlichen Formulare erhalten Sie mit der Post, sollten die Formulare evtl. nicht mehr auffindbar sein, finden Sie diese nochmals hier.

Mit erhalt des Bescheides, darf mit der Abschlussarbeit begonnen werden, da erst dann das genaue Thema festgelegt wurde und durch den Prüfungsausschuss genehmigt wurde.

 

Verlängerung der Bearbeitungszeit für die Bachelor-, Masterarbeit

 

Sollte eine fristgerechte Abgabe der Arbeit nicht möglich sein, z.B. wegen Krankheit, Probleme bei der Beschaffung der erforderlichen Literatur oder ähnliches, stellen Sie bitte rechtzeitig einen Antrag auf Fristverlängerung der Bearbeitungszeit.

 

Die Bearbeitungszeit endet auf jeden Fall mit dem Ablauf der maximalen Studienfrist Ihres Studiengangs. Eine Verlängerung über dieses Datum hinaus ist allenfalls möglich, wenn Sie eine Studenzeitverlängerung ausdrücklich  beim Prüfungsausschussvorsitzenden beantragt und genehmigt bekommen haben.

Den Antrag reichen Sie mit den Nachweisen im Prüfungsamt ein. Ob und wie lange eine Verlängerung genehmigt wird, entscheidet der Prüfungsausschuss. Über die Entscheidung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid.

 

Abgabe der Bachelor- bzw. Masterarbeit und wie geht es weiter?

 

Abzugeben ist die Arbeit (kein Schnellhefter)  im Studiengang

 

Medizinische Informatik
3-facher gebundener Ausfertigung, wenn der Erstprüfer von der Informatik ist, im Prüfungsamt.

 

sowie lose die Formulare

 

- „Erklärung zur Abgabe der Bachelor- oder Masterarbeiten“ und

- „Erklärung zur Einsichtnahme Dritter“.

 

Evtl. von den Prüfern gewünschte dazugehörige CD´s / DVD´s sind in der Arbeit hinten einzukleben.

Wichtig!

In diesem Studiengang muss zusätzlich zu den o.g. gebundenen Exemplaren, noch eine anonymisierte elektronische Fassung dieser Arbeit auf einer CD/DVD /USB Stick o.ä abgegeben werden

oder:

eine elektronische Fassung für den Lehrstuhl durch ein Upload im Megastore

(Bitte vorab mit dem Lehrstuhl absprechen und den Link an Ihren betreuenden Lehrstuhl per E-Mail schicken und die Bestätigung hierfür einfordern. In diesem Fall entfällt die CD/DVD und die Bestätigung ist mit der Arbeit im Prüfungsamt einzureichen)

 

Weitere Information:

 

Alternativ kann in jedem Studiengang, der die Arbeit im Prüfungsamt einzureichen hat, ein gebundenes Exemplar durch eine beschriftete CD / DVD / USB Stick o.ä. ersetzen, hierzu ist allerdings zu bestätigen, das die elektronische Fassung mit der in Papierform abgegebenen Fassung identisch ist.

 

Wenn die Gutachten der Bachelor- bzw. Masterarbeit vorliegen, erhalten Sie die bekannte E-Mail Benachrichtigung, dass die Note in Studis eingetragen wurde.

 

Wenn alle erforderlichen Leistungen gemäß der Prüfungsordnung vorliegen, können Sie das Zeugnis beantragen.


 

Zeugnis

Das Zeugnis

Wenn die Note der Bachelor- bzw. Masterarbeit und ggf. das des Kolloquiums, sowie alle anderen Leistungen erworben sind im Studis eingetragen werden konnte,  können Sie Ihr Zeugnis  beantragen. Das Zeugnis darf nicht automatisch erstellt werden, sondern nur gegen Vorlage des Antrags.

Falls Sie den Antrag auf Zeugniserstellung per Post schicken, sehen Sie im Studis unter Studierendendaten / Zeugnisse, ob dieser eingegangen ist, da dann unter Zeugnisse Bachelor bzw. Master der Notendurchschnitt zu sehen ist (eine Eingangsbestätigung des Antrags erhalten Sie nicht).

Das bedeutet aber nicht, dass das Zeugnis bereits fertig ist.

 

Die Erstellung dauert ca. 4-8 Wochen, da die Dokumente noch in einen Umlauf gehen, u.a. zur Kontrolle, und es wird auch die Unterschrift des Prüfungsausschussvorsitzenden benötigt und ggf. je nach Prüfungsordnung eine Unterschrift des Dekan erforderlich ist.

 

Bitte beachten Sie diesen Zeitraum in der weiteren Planung, wenn Sie z.B. die Universität/Hochschule wechseln.

 

Zeugnisdatum bzw. Semesterangaben

 

Was genau im Zeugnis steht, wird durch die jeweilige Prüfungsordnung (PO) geregelt. Die Angabe der Semester gehören in keiner PO dazu. Wie lange Sie in welchem Studiengang studiert haben, gehört in den Lebenslauf. (Eine Studienverlaufsbescheinigung erhalten Sie nach der Exmatrikulation von der Studentenkanzlei).

 

Im Zeugnis steht als Datum der Tag der letzten Prüfungsleistung, in der Regel der Abgabetag der Bachelor- , Masterarbeit, Kolloquium. Wenn Sie z.B. die Bachelor-, Masterarbeit am 30.09. abgeben, sich für das nächste Semester rückgemeldet haben, dann steht im Zeugnis als Zeugnisdatum der 30.9. unabhängig davon, ob Sie sich rückgemeldet haben oder wann Sie das Zeugnis beantragt haben.

 

Die Exmatrikulation erfolgt in der Regel zum Ende des Semesters durch die Studentenkanzlei, in dem Sie den Antrag auf Zeugniserstellung eingereicht haben. Eine verbindliche Auskunft kann Ihnen hierzu aber nur die  Studentenkanzlei geben.

 

Zeugnisinhalt / Note

Welche Dokumente Sie erhalten und wie die Note errechnet wird, ist in Ihrer PO/FPO/BPO festgelegt.

In der Regel umfasst dies ein Zeugnis mit der Note, Anlage zum Zeugnis bzw. Transcript of Records (B.Sc. Wirtschaftsinformatik), einer Urkunde und ein Diploma Supplement.

Die Gesamtnote wird auf zwei Dezimalstellen nach dem Komma berechnet.
Dies bedeutet, es wird nicht gerundet, sondern nach 2 Nachkommastellen abgeschnitten. z.B. 2,1256 ergibt die Note 2,12

In der Regel ist folgender Text in den Prüfungsordnungen zu finden:

Sofern innerhalb eines bestimmten Bereichs oder einer Modulgruppe mehr Leistungspunkte erbracht werden, als erforderlich sind, werden unter Berücksichtigung der erforderlichen Leistungspunkte nur die jeweils am besten bewerteten Module herangezogen
Die Gesamtnote für den Abschluss des Studiengangs ist das arithmetische Mittel der mit Leistungspunkten gewichteten Modulgruppennoten der Modulgruppen.
Die Modulgruppennote ist das arithmetische Mittel der mit Leistungspunkten gewichteten Modulnoten der Module der entsprechenden Modulgruppen

Dies gilt aber nicht für alle Studiengänge, es gibt auch Abweichungen z.B. in dem bestimmte Module mit anderen Gewichtungen in die Zeugnisnote eingehen, statt den tatsächlich erhaltenen Leistungspunkten.

Daher schauen Sie in Ihrer PO/FPO nach, wie die genaue Berechnung der Zeugnisnote erfolgt.

 

Akademischer Grad

Gemäß der Prüfungsordnung, wird Ihnen bei einem bestandenen Studiengang der dort festgelegte akademische Grad
„Bachelor of Science” (B.Sc.) bzw. „Master of Science” (M.Sc.) mit der Urkunde verliehen.

Die Verleihung der Urkunde erfolgt mit der Übergabe des Dokumentes.
Erst mit Erhalt der Urkunde dürfen Sie den Akademischen Grad führen.
Auch darf der Grad nur in der Form geführt werden, die durch die Verleihungsurkunde bzw. der Prüfungsordnung festgelegt wurde.

 

Wie können Sie Ihr Zeugnis erhalten

 

Wenn das Zeugnis fertig zur Abholung vorliegt, erhalten Sie eine E-Mail, in der Regel ca. 4-8 Wochen nach Antragstellung. Dies ist nur eine ungefähre Angabe und kann auch mal länger dauern.

Das Zeugnis kann wie folgt abgeholt werden:

von Ihnen persönlich gegen Vorlage Ihres Lichtbildausweises

oder

durch Dritte gegen Vorlage einer Vollmacht (incl. Kopie Ihres Lichtbildausweises) und des Lichtbildausweises des Abholers.

Eine Zusendung der Dokumente ist ebenfalls möglich. Hierfür ist ein formloser begründeter Antrag (einschl. Name, Adresse, Matrikelnummer, Unterschrift) notwendig.
Bei Zusendung können wir jedoch trotz Versendung im Kartonumschlag für den einwandfreien Zustand der Dokumente nicht garantieren.
Auf dem Postweg kann es vorkommen, dass die Dokumente geknickt werden. Sie erklären sich automatisch mit Ihrem Antrag auf Zusendung damit einverstanden, dieses Risiko in Kauf zu nehmen.

 

Beglaubigungen

Beglaubigungen sind durch die Universität Augsburg nicht möglich. Hierzu wenden Sie sich entweder an das  Studentenwerk oder das Einwohnermeldeamt. Eine Beglaubigung ist die Bestätigung, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt.

 


Allgemeines

Auskünfte per E-Mail oder Telefon

Aus Datenschutzgründen ist keine Auskunft per E-Mail oder telefonisch zu personenbezogenen Daten möglich.

Bei einer schriftlichen Kommunikation per E-Mail kann nicht verhindert werden, dass diese durch Dritte auf dem Übertragungsweg mitgelesen oder verändert werden. Die so versandten Nachrichten sind deshalb hinsichtlich ihrer Sicherheit mit Postkarten zu vergleichen.

Bei telefonischen Anfragen kann nicht sichergestellt werden, ob die Auskunft tatsächlich nur an Sie ausgegeben wird.

Daher können Ihnen auf diesem Wege nur allgemeine Auskünfte erteilt werden.

Für die Übermittlung von Inhalten, die dem Datenschutz unterliegen, muss grundsätzlich auf sichere Kommunikationswege wie Brief oder persönlich unter Vorlage Ihres Lichtbildausweises (Personalausweis, Reisepass) ausgewichen werden.

Überprüfen Sie daher regelmäßig die Daten im Studis-System, viele Anfragen können hiermit bereits beantwortet werden.

 

Abschluss: Kein Abschluss erworben

Im Studis unter dem Menü „Studierendendaten“ finden Sie neben Ihrem Studiengang (Fachsemester, Prüfungssemester) die Prüfungsordnung nach der Sie studieren,
auch den Status: immatrikuliert bzw. exmatrikuliert und die Angabe Abschluss: Kein Abschluss erworben
Kein Abschluss erworben bedeutet, dass Sie noch keinen Zeugnisantrag gestellt haben.
Auch wenn Sie bereits alle zum bestehen erforderlichen Leistungen erbracht haben, liegt noch kein Abschluss vor, solange das Zeugnis nicht erstellt wurde. Erst mit der Erstellung des Zeugnisses liegt auch ein Abschluss vor.
Daher wird diese Angabe erst mit der Berechnung des Zeugnisses geändert.
Mit der Zeugnisberechnung ändert sich die Angabe von „kein Abschluss erworben“ auf Abschluss „Bachelor bzw. Master“
Dann finden Sie unter dem Punkt "Zeugnisse" auch den Notendurchschnitt Ihres Abschlusses.

 

Rückmeldung

Es wird empfohlen, dass Sie bis zur Zeugnisübergabe immatrikuliert sein sollten Die Rückmeldung für die Zeugniserstellung ist unabhängig von den Fachsemestern in Ihrem Studiengang.

Ohne die Rückmeldung:

- verliert die Rechenzentrumskennung ihre Gültigkeit, somit haben Sie keinen Zugriff mehr auf die Studentendaten, auch nicht auf die Note der Arbeit, oder ob das Zeugnis berechnet wurde.

- können fehlende Anmeldungen z.B. für das Betriebspraktikum nicht mehr vorgenommen werden....

- Sollte die Arbeit nicht bestanden sein, können Sie diese nicht wiederholen, wenn keine Immatrikulation vorliegt.

- Sie wären nicht mehr versichert, falls auf dem Weg zur Universität was sein sollte. usw.

 

Exmatrikulation

Eine Exmatrikulation erfolgt durch die Studentenkanzlei zum Ende des Semesters, in dem das Bestehen festgestellt wurde.
Das Bestehen wird festgestellt, wenn Sie den Antrag auf Zeugniserstellung im Prüfungsamt einreichen.
z.B. Sie haben im Januar alle Leistungen gemäß Ihrer Prüfungsordnung bzw. Fachprüfungsordnung erbracht und stellen bis Ende März den Antrag auf Erstellung des Zeugnisses, dann erfolgt eine Exmatrikulation zum Ende des WiSe.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen hierzu nur die Studentenkanzlei eine verbindliche Auskunft geben kann, da dem Prüfungsamt nicht alle Satzungen hierzu ausreichend bekannt sind.

 

Einschreibungen, Umschreibungen, Exmatrikulationen, Beurlaubung usw.

Fragen zu Einschreibungen, Umschreibungen, Exmatrikulationen, Beurlaubung usw. kann Ihnen nur die Studentenkanzlei beantworten.

Bitte beachten Sie die Seiten der Studentenkanzlei und lesen Sie diese in Ruhe durch. Viele Fragen können hier bereits beantwortet werden.  

 

 


 

Master Bewerbung, Zulassung und Einschreibung

Bachelor / Master Doppelstudium

Eine Zulassung zum Master ändert nichts an der maximalen Studienzeit des Bachelors.

Wer eine Zulassung zum Master hat, muss unabhängig davon im Bachelor bis zum Ende der maximalen Studienzeit alle erforderlichen Leistungen gemäß der Prüfungsordnung (PO) erbringen.

Durch die Zulassung zum Master wird die Studienzeit im Bachelor nicht verlängert.

 

Master Bewerbung und Einschreibung

Das Prüfungsamt kann Ihnen zum Bewerbungsverfahren keine Auskunft geben, da dieses hierfür nicht zuständig ist. Diesbezüglich wenden Sie sich bitte an die Studentenkanzlei bzw. informieren sich auf den Seiten der Studentenkanzlei.

 

Zulassung zum Master

Wenn Sie zu dem gewünschten Master-Studiengang ein Schreiben von der Studentenkanzlei erhalten, dass Sie eine Zulassung haben, müssen Sie für die Immatrikulation selbst tätig werden.

In dem Zulassungsbescheid ist der Zeitraum genannt in dem Sie sich in der Studentenkanzlei für die Einschreibung in den Masterstudiengang melden müssen.

Die Einschreibung erfolgt nicht automatisch mit dem Erhalt des Zulassungsschreibens.

 

Master Nachweis - Bachelorzeugnis

Nach der Immatrikulation in den Master müssen Sie bis zu einem bestimmten Datum (siehe Zulassungsschreibung) das Bachelorzeugnis vorlegen.

 

Bei Masterstudiengängen, die als Zugangsvoraussetzung eine bestimmte maximale Gesamtnote des Bachelorabschlusses erfordern, reicht eine Bestätigung, dass der Bachelorstudiengang bestanden ist, nicht aus. Hier ist der tatsächliche Notendurchschnitt des Zeugnisses erforderlich, d.h. hier muss das Zeugnis mit der Abschlussnote in der Studentenkanzlei vorgelegt werden.

Evtl. Beurlaubungen oder ähnliches heben das in dem Schreiben genannte Datum nicht auf, um die geforderten Zugangsvoraussetzung nachzuweisen.

 

Die Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudiengang finden Sie in der jeweiligen PO Ihres gewünschten Masterstudiengangs wie auch welcher Nachweis bis wann vorzulegen ist.

 

Beispiel: “…zum Ende des auf die erstmalige Immatrikulation in den Masterstudiengang …. „ folgenden Semesters nachweisen.

D.h. Wenn Sie sich zum Wintersemester (1.10.) in den Masterstudiengang immatrikulieren, muss der Bachelorabschluss bis spätestens zum Ende des darauffolgenden Sommersemester (30.09.) in der Studentenkanzlei vorgelegt werden.

 

Sollten Sie im Sommersemester eine Beurlaubung haben, muss das Zeugnis unabhängig von der Beurlaubung trotzdem bis zum Ende des Sommersemesters vorgelegt werden, da die Beurlaubung diese Frist nicht aufhebt bzw. verlängert. 

 

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