Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen

Die Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) beruht auf der sprachlichen und kultur- bzw. medienwissenschaftlichen Öffnung des traditionellen literaturwissenschaftlichen Feldes. Die Studierenden erwerben wissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten zum Verständnis der gegenwärtigen globalen literarischen Kultur und ihrer historischen Genese sowie deren Beziehungen zu anderen Künsten und Medien. Die Komparatistik arbeitet deshalb mit einem kultursemiotisch fundierten Textbegriff, unter den nicht nur genuin literarische Formen wie Romane, Gedichte und Dramen fallen, sondern auch nicht ausschließlich schriftbasierte Künste wie Theater, Film, Comic, Werbung und TV-Serie.

 

Als Literatur- und Medienkomparatistik lehrt die Vergleichende Literaturwissenschaft, literarische Texte und andere kulturelle Phänomene in ihrer ästhetischen Bedeutung zu lesen und in ihren wechselseitigen Vernetzungen zu analysieren. Der Schwerpunkt am Lehrstuhl liegt dabei auf der Beschäftigung mit den Literaturen und Künsten Mittel-, West- und Südeuropas sowie Nord- und Lateinamerikas, die einen gemeinsamen Traditionszusammenhang bilden und auch gegenwärtig besonders intensive Beziehungen unterhalten.

 

Das Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft vermittelt zentrale interkulturelle, intermediale und fremdsprachliche Kompetenzen für eine berufliche Tätigkeit in verschiedenen kulturellen Bereichen (z.B. Verlagswesen, Journalismus, Öffentlichkeits- oder Museumsarbeit, Werbung, Wissenschaft) sowie im internationalen Kulturaustausch.

 

 

Aktuelles

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RINGVORLESUNG: GROSSE WERKE DES FILMS III


120 Jahre nach den ersten öffentlichen Vorführungen ist der Film längst als eigenständige Kunst anerkannt, die ihre ‚Großen Werke‘ ebenso hervorgebracht hat wie die Literatur, die Musik oder die bildende Kunst. Über die Epochen- und Genregrenzen hinweg hat sich ein Kanon von Werken herausgebildet, der als Bezugsgröße für die Einordnung und Beurteilung von Filmen fungiert, der aber auch immer wieder aufs Neue befragt und revidiert werden muss. Die Ringvorlesung, die Vortragende aus verschiedenen literatur-, medien- und kunstwissenschaftlichen Disziplinen vereint, will diesen dynamischen Prozess der Kanonbildung, -fortschreibung und -revision mitgestalten, indem sie etablierte Filme neu interpretiert und aktuelle Filme für den Kanon vorschlägt.

 

PROGRAMM WS 2021/22

Die Vorlesungsreihe findet dieses Semester rein digital statt und alle Vorträge werden online via Zoom übertragen.
Den entsprechenden Zugangslink finden Sie am Tag der Veranstaltung hier auf unserer Website.

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Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen
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Vergleichende Literaturwissenschaft / Europäische Literaturen

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