Diese Website befindet sich in der Übergangsphase.

 

Zum bisherigen Webauftritt des Studiengangs

 

 

 

Der Bachelorstudiengang „Kunst- und Kulturgeschichte“ widmet sich den visuell, akustisch und sozial erfahrbaren Anteilen der Kulturgeschichte, wie sie in den Werken der Kunst, Musik und des Kunsthandwerks, der Bilder von den Gemälden bis zu den Gebrauchsgrafiken und den Fotografien, in den gestalteten Räumen der Städte und einzelner Monumente sowie den musikalischen Kompositionen die Lebenswelt prägen und wie sie sich schließlich in den kulturellen Praktiken und Grundüberzeugungen äußern. Die kulturellen Erinnerungsspuren, die sich in den Bildern und Bauten, aber auch in Musikwerken und Instrumenten erhalten haben, werden ebenso wie die sozialen Kulturformen, zu denen beispielsweise die Populärkultur und die sozialen Bewegungen, Fragen der Migration oder der Magie gehören, aus einer grundsätzlich historischen Perspektive behandelt, die ihre Herkunft und ihre vergangenen Funktionen und Bedeutungen reflektiert.

Fakten zum Studiengang
Name: Kunst- und Kulturgeschichte
Studienabschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Studienform: Vollzeit
Studienbeginn: Wintersemester/Sommersemester
Regelstudienzeit: 6 Semester
Zulassungsmodus: zulassungsfrei
Deutschkenntnisse (Mindestanforderungen): C 1
Hinweise: Für den Studienbeginn wird das Wintersemester empfohlen.
Bewerbungsschluss Sommersemester: 03. April 2020 *
Bewerbungsschluss Wintersemester: 11. Oktober 2019 *

* Ausnahmen für grundständige Studiengänge bei Bewerber/-innen mit ausländischer Hochschulzugangs­berechtigung und Beruflich Qualifizierten.

 

Mit der Kombination von Klassischer Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Europäischer Ethnologie/Volkskunde und Europäischer Regionalgeschichte sowie Bayerischer und Schwäbischer Landesgeschichte wird der zeitliche Bogen von der Antike bis zur Gegenwart gespannt. Die Kulturen Europas werden in ihrer historisch wechselnden Ausdehnung und in ihrem Austausch untereinander in den Blick genommen. Darüber hinaus bilden Bayern und Schwaben mit ihrer reichen kunst- und kulturgeschichtlichen Überlieferung einen landeshistorischen Schwerpunkt. Die Basis des interdisziplinären Verbundes bilden die gemeinsame historische Perspektive und die vielfältigen Berührungs- und Verknüpfungspunkte in den Berufsfeldern: So vereinen viele Museen und andere Einrichtungen archäologische, kunsthistorische, musikhistorische, volkskundliche und regionalgeschichtliche Sammlungsteile unter einem Dach. Deshalb vermittelt der Studiengang sowohl Kenntnisse in den Gegenstandsbereichen der beteiligten Disziplinen als auch die ihnen gemeinsam zugrunde liegenden wissenschaftlichen Fragestellungen, Theorien und Methoden.

 

Alle beteiligten Disziplinen teilen die historisch-kritische Perspektive und Methodik. Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft beschäftigen sich sowohl mit den ästhetisch anspruchsvollen Kunstwerken als auch mit der gestalteten Lebenswelt von der Antike bis zur Gegenwart, während die Europäische Ethnologie/Volkskunde die Formen der kulturellen Selbstverständigung in Gegenwart und Vergangenheit mit den Mitteln der empirischen Sozialforschung und den Instrumenten von Ethnologie und Anthropologie in den Mittelpunkt stellt. Das historische Fundament wird verstärkt durch die Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte, die die regionalen Strukturen und ihre kulturellen Einrichtungen behandelt.

 

Der Studiengang „Kunst und Kulturgeschichte“ vermittelt

 

  • Kenntnisse in den Gegenstandsbereichen der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Europäischen Ethnologie/Volkskunde und der Europäischen Regionalgeschichte sowie Bayerischen und Schwäbischen Landesgeschichte in zweierlei Hinsicht: in ihrer jeweils fachspezifischen Ausprägung als auch in der verbindenden Perspektive.
  • Kenntnisse in den jeweils fachspezifischen Methoden und Theorien der beteiligten Disziplinen wie auch der gemeinsamen Fragestellungen, den Kultur-, Kunst- und Bildtheorien und der ebenfalls gemeinsamen historisch-kritischen Methodik.
  • die Begegnung und Auseinandersetzung mit der materiellen und immateriellen Überlieferung Europas einschließlich seiner wechselnden Einfluss- und Austauschbereiche. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Kunst- und Kulturlandschaft Bayerns und Schwabens mit ihrer reichen Überlieferung in Architektur und Bildender Kunst, in den kulturellen Traditionen sowie mit ihren hervorragenden Sammlungen und Museen.

Studienorganisation

Der B.A.-Studiengang „Kunst- und Kulturgeschichte“ ist im Hauptfach ein interdisziplinärer Ein-Fach-Studiengang mit Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlbereich.

 

PFLICHTBEREICH (PB)

Der Pflichtbereich umfasst 120 LP und ist in aufeinander aufbauende Modulgruppen gegliedert. Die in den Basismodulen des ersten Studienjahres grundgelegten wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten werden in den Aufbaumodulen des zweiten Studienjahres methodologisch erweitert und berufspraktisch konkretisiert. Das so erworbene Spektrum wissenschaftlicher Kompetenzen wird in den Vertiefungsmodulen des dritten Studienjahres schließlich dem berufsqualifizierenden Abschluss zugeführt.

Zum Pflichtbereich gehört der Wahlpflichtbereich Spracherwerb, in dem bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit insgesamt mindestens 20 LP aus Modulen des fakultätsinternen Latinums und/oder moderner Fremdsprachen erbracht werden. Die modernen Fremdsprachen sollen auf dem Niveau B1 GER beherrscht werden, um die zur Lektüre kunst- und kulturwissenschaftlicher Fachliteratur erforderlichen Lesekenntnisse sicherzustellen. Für das Fach Kunstgeschichte werden Italienisch- und Französischkenntnisse empfohlen. Lateinkurse können an der Katholisch-Theologischen Fakultät belegt werden, Sprachkurse in den modernen Fremdsprachen werden vom Sprachenzentrum angeboten (Achtung: obligatorische oder freiwillige Einstufungstests für Kurse oberhalb des Anfängerniveaus teilweise vor Semesterbeginn!). Die zur Wahl stehenden Sprachmodule sind dem Modulhandbuch Wahlpflichtbereich Spracherwerb zu entnehmen, das im Anhang auch das Lehrangebot des aktuellen Semesters enthält. Die Gesamtsumme der in den Wahlpflichtbereich Spracherwerb eingebrachten Module kann 20 LP übersteigen. Im Wahlpflichtbereich Spracherwerb werden Noten vergeben, die auf die Bachelor-Gesamtnote angerechnet werden.

 

WAHLPFLICHTBEREICH (WPB)

Der Wahlpflichtbereich dient der Erweiterung des disziplinären Spektrums und dem Erwerb berufspraktischer Fähigkeiten. Darüber hinaus ermöglicht er eine fachliche Schwerpunktbildung, die mit Blick auf die angestrebte Berufstätigkeit sinnvoll sein kann. Der Wahlpflichtbereich umfasst ausschließlich Lehrveranstaltungen aus dem Fächerspektrum der Kunst- und Kulturgeschichte sowie fachbezogene Praktika, Projektarbeiten und/oder archäologische Grabungen.

 

WAHLBEREICH (WB)

Der Wahlbereich bietet Wahlfreiheit zur Ausbildung eines individuellen Profils. Dazu können Module aus dem Wahlbereichsangebot der Fakultäten (ausgenommen Kunst- und Kulturgeschichte) im Gesamtumfang von mindestens 30 LP besucht werden. Im Fall einer Schwerpunktbildung in der Klassischen Archäologie wird empfohlen, das Lehrangebot der Alten Geschichte im Wahlbereich zu nutzen. Eine Gesamtübersicht über die wählbaren Fächer und ihre Wahlbereichsangebote entnehmen Sie dem gesamtfakultären Modulhandbuch für den Wahlbereich. Die Gesamtsumme der in den Wahlbereich eingebrachten Module kann 30 LP übersteigen. Im Wahlbereich werden Noten vergeben, die jedoch nicht auf die Bachelor-Gesamtnote angerechnet werden.

 

Der Wahlbereich kann alternativ als strukturiertes Angebot eines einzelnen Faches oder als Studium Generale studiert werden:

 

  • Strukturiertes Angebot
    Aufeinander aufbauende Module eines einzelnen Faches im Gesamtumfang von 30 LP (nach Art eines "kleinen Nebenfaches")
  • Studium Generale
    freie Kombination von Modulen verschiedener Fächer nach Wahl der Studierenden im Gesamtumfang von 30 LP
Modulhandbücher

Kunst- und Kulturgeschichte kann entweder als eigenständiger Bachelor-Studiengang oder als Nebenfach studiert werden.

Zulassung und Bewerbung

Bewerbung und Einschreibung zum B.A.-Studiengang Kunst- und Kulturgeschichte erfolgen über die Studentenkanzlei der Universität Augsburg. Dort erfahren Sie auch die Bewerbungsfristen.


Zugangsvoraussetzungen

  •  Allgemeine Hochschulreife oder Fachgebundene Hochschulreife (Fachoberschule, Ausbildungsrichtung "Gestaltung")
  • Sprachkenntnisse (können auch studienbegleitend nachgeholt und auf den "Wahlpflichtbereich Spracherwerb" angerechnet werden):
    • zwei moderne Fremdsprachen, Niveau B1 GER (bei Fragen zur Einstufung vorhandener Sprachkenntnisse wenden Sie sich bitte an das Sprachenzentrum der Universität Augsburg
    • Latinum (kann durch Fakultätsinterne Lateinprüfung nachgeholt werden, Nachweis muss spätestens vor Ausgabe des Themas für die Bachelorarbeit im Zentralen Prüfungsamt vorliegen). Studierende im B.A.-Nebenfach Kunst- und Kulturgeschichte müssen keine Lateinkenntnisse nachweisen.
Stylesheets & Vorlagen

Orientieren Sie sich für Ihre schriftlichen Arbeiten an den Stylesheets unserer Fakultät.

Stylesheets & Vorlagen

Studiengangsberatung

Modulbeauftragter BA Kunst-und Kulturgeschichte
Kunstgeschichte

Suche