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Zum bisherigen Webauftritt des Studiengangs

 

 

 

Der Masterstudiengang Kunst- und Kulturgeschichte widmet sich der sinnlich erfahrbaren und künstlerisch gestalteten sowie der sozial gelebten, erinnerten und reflektierten Kultur. Er ermöglicht im Zusammenspiel der beteiligten kunst- und kulturhistorischen Disziplinen, künstlerische Gestaltung und kulturelle Praxis, aktuelle Lebensformen und ihre kulturgeschichtliche Tiefendimensionen sowie künstlerische und kulturelle Austauschprozesse in Vergangenheit und Gegenwart fachwissenschaftlich fundiert und in fachübergreifender Perspektive zu studieren.


 

Fakten zum Studiengang
Name: Kunst- und Kulturgeschichte
Studienabschluss: Master of Arts (M.A.)
Studienform: Vollzeit
Studienbeginn: Wintersemester/Sommersemester
Regelstudienzeit: 4 Semester
Zulassungsmodus: zulassungsfrei
Deutschkenntnisse (Mindestanforderungen): C 1
Hinweise: Zugangsvoraussetzungen gemäß §§ 4, 30 der Prüfungsordnung in der aktuellen konsolidierten Fassung.
Bewerbungsschluss Sommersemester: 01. März *
Bewerbungsschluss Wintersemester: 01. September *

* Ausnahmen für grundständige Studiengänge bei Bewerber/-innen mit ausländischer Hochschulzugangs­berechtigung und Beruflich Qualifizierten.

Der Masterstudiengang bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Bildwelt und den gestalteten Räumen der Hochkunst und der Alltagskultur von den „Meisterwerken“ der Musik, der klassischen Gattungen Malerei, Architektur und Plastik bis zu den Erzeugnissen der visuellen und materiellen Kultur. Er behandelt Fragen nach der visuellen Repräsentation und Kommunikation, nach Bildbegriff, Formen der Bildlichkeit und des kulturellen Bildgebrauchs ebenso wie nach der Form und Funktion öffentlicher und privater Räume, ihrer Durchdringung und Separation, nach der städtebaulichen Organisation sozialen Lebens und seinen symbolischen wie ästhetischen Formen. Zugleich nimmt er die kulturellen Praktiken von der Alltagskultur bis zur Geschichts- und Erinnerungskultur in den Blick – und zwar sowohl in ihren aktuellen Formen, wie sie sich z. B. in einer durch Migration geprägten Gesellschaft äußern, als auch in ihrer historischen Dimension von Traditionen und Traditionsbrüchen. Dabei spielen das kulturelle Selbstverständnis und seine Selbstreflexion im Kultur- und Geschichtsbegriff, in den Formen und Institutionen der Geschichtsvermittlung und der Erinnerungskultur eine bedeutende Rolle.

 

Der Masterstudiengang vermittelt im Zusammenschluss der beteiligten Disziplinen Kenntnisse zur Kunst- und Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart in einem Horizont, der Europa und seine ehemaligen Einfluss- und Austauschbereiche umfasst. Zugleich hat er einen regionalen Schwerpunkt in der reichen bayerischen und schwäbischen Kultur- und Museumslandschaft. Er vermittelt die Objektkenntnisse in enger und lebendiger Auseinandersetzung mit den Originalen vor Ort und pflegt die Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Institutionen des regionalen Ausstellungs- und Museumswesens, der Denkmalpflege und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Grundlegend ist die Verankerung des Studiums in der kunst- und kulturhistorischen Forschung, den Methoden und Theorien der einzelnen Disziplinen.

 

Der Masterstudiengang vermittelt disziplinübergreifende kulturhistorische Perspektiven ebenso wie eine disziplinär spezialisierte Qualifikation auf der Basis einer fundierten historischen Bild- und Textkompetenz sowie ethnologischer Kompetenz in Hinblick auf die sozialen Praktiken und den Kulturbegriff. Er vertieft die Schlüsselqualifikationen der kunst- und kulturwissenschaftlichen Arbeit sowie der Vermittlung von Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur: der wissenschaftlichen Dokumentation und Interpretation von Kunstwerken ebenso wie von Erzeugnissen der visuellen und materiellen Kultur in historischen Bedeutungszusammenhängen, Orten, Gegenständen und Medien der Erinnerung sowie kulturellen Praktiken der Vergangenheit und Gegenwart. Außerdem eröffnet er  – abhängig von der individuellen Schwerpunktbildung – die Möglichkeit zur akademischen Weiterbildung in einer der Disziplinen Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Europäische Ethnologie/Volkskunde sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte.

Praktika

Der Wahlbereich im M.A. Kunst- und Kulturgeschichte kann ganz oder teilweise für Praktika genutzt werden. Praktika können anerkannt werden, wenn sie in einer fachwissenschaftlich relevanten Institution durchgeführt und durch Praktikumszeugnis und Praktikumsbericht nachgewiesen werden.

Zulassung

  • Abschluss des B.A.-Studienganges "Kunst- und Kulturgeschichte" in Augsburg, eines entsprechenden auswärtigen Studienganges oder eines Studienganges in einer der beteiligten Disziplinen

  • zwei moderne europäische Fremdsprachen: Niveau mindestens B1 (GER)

  • Latein. Als Nachweise von Kenntnissen des Lateinischen gelten das Latinum, die Lateinprüfung der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg oder äquivalente (z. B. in einem ausländischen Bildungssystem erbrachte) Leistungen

  • Latein und moderne Fremdsprachenkenntnisse können studienbegleitend erworben und im Rahmen des Wahlbereiches angerechnet werden.

(Hinweis: Die Zugangsvoraussetzung Latein muss vorzugsweise binnen eines halben Jahres, spätestens aber binnen eines Jahres nach Einschreibung nachgewiesen sein. Die Fakultätsinterne Lateinprüfung eignet sich für diesen Nachweis nicht, da sich die Lateinkurse über drei Semester erstrecken.)

Bewerbung

Ab sofort gelten folgende Bewerbungsfristen im Verfahren der Online-Bewerbung (über die Webseiten der Studentenkanzlei):

 

  • 15. März bis 01. September für eine Bewerbung zum folgenden Wintersemester,
  • 15. November (des Vorjahres) bis 01. März für eine Bewerbung zum folgenden Sommersemester.

Eine frühzeitige Bewerbung innerhalb dieser Zeiträume wird empfohlen. In begründeten Ausnahmefällen können auch Bewerbungen nach Ablauf dieser Fristen noch angenommen werden. Ausländische Studierende aus Nicht-EU-Staaten sollten insbesondere Bearbeitungszeiten im Zusammenhang mit ihrem Visum oder andere bürokratische Formalitäten beachten. Bei einer fristgerechten, aber späten Bewerbung könnten diese Bearbeitungszeiten die Einschreibung und den ordnungsgemäßen Studienbeginn gefährden.

 

Noch ein Hinweis zur Bewerbung:

 

Bewerbungen sollten nicht zurückgehalten werden sollten, nur weil das Bachelorzeugnis noch nicht vorliegt. Auch wenn Nachweise zur Erfüllung von Zulassungsvoraussetzungen noch ausstehen (z. B. Bachelorzeugnis, Nachweis von Sprachkenntnissen), besteht immer die Möglichkeit einer „bedingten Zulassung“ zum Masterstudiengang. Fehlende Nachweise müssen dann innerhalb eines halben Jahres nach der Zulassung nachgereicht werden (mit der Möglichkeit einer Verlängerung der Nachreichfrist um ein weiteres Semester).

Stylesheets & Vorlagen

Orientieren Sie sich für Ihre schriftlichen Arbeiten an den Stylesheets unserer Fakultät.

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