Verhalten und Regeln

Grundsätzliches beim Umgang mit ionisierender Strahlung

Im menschlichen Gewebe können durch ionisierende Strahlung deterministische und stochastische Wirkungen hervor gerufen werden. Dabei ist jede Einwirkung ionisierender Strahlung auf den menschlichen Körper als schädlich zu betrachten; auch unterhalb festgelegter Dosisgrenzen ist die Belastung so gering wie möglich zu halten.

 

Deterministische Effekte treten erst oberhalb einer bestimmten Schwellendosis auf, stochastische Effekte können immer auftreten.

 

Der Umgang mit radioaktiven Stoffen und mit Geräten zur Erzeugung ionisierender Strahlen unterliegt strengen und verbindlichen gesetzlichen Regelungen (Strahlenschutzgesetz); die Gefahr durch ionisierende Strahlung ist durch Symbole anzuzeigen (vgl. Strahlenwarnzeichen).

 

Aufgabe des Strahlenschutzes ist es, deterministische Wirkungen auszuschließen und das Risiko für stochastische Wirkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

 

 

Deterministische Wirkungen:


... sind - gem. den Grenzwerten für beruflich exponierte Personen - durch die Höhe der Dosisgrenzwerte im Strahlenschutzgesetz ( § 78 StrlSchG) ausgeschlossen.

 

 

Stochastische Wirkungen:
... sollen durch folgende Grundsätze minimiert werden:

 

 

Rechtfertigung - Dosisbegrenzung - Optimierung

 

 

Diese Grundsätze sind zu beachten und einzuhalten!
Quelle: " Grundsätze des Strahleschutzes" (BfS)

 

 

An folgenden Stellen sind diese Grundsätze dokumentiert:

 

 

Links zum ALARA-Prinzip und den IAEA-Safety-Standards:

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