Atmosphärenfernerkundung

Die Gashülle unseres Planeten – die Atmosphäre - isoliert unseren Lebensraum vom kalten Weltraum. Diese vergleichsweise dünne Luftschicht macht dabei nur etwa 1% des Erdradius aus. Der Schwerpunkt unserer Forschungsarbeiten in der Atmosphäre liegt auf dem Höhenbereich der oberen Mesosphäre und unteren Thermosphäre (ca. 80-120 Kilometer). Diese Region ist für Messungen nicht einfach zugänglich, so dass dieses Stockwerk der Erdatmosphäre zu den am wenigsten erforschten Regionen unseres Planeten gehört.

 

Daneben tragen wir auch bei zu anderen aktuellen Fragestellungen, wie etwa dem möglichen Einfluss von Luftverschmutzung auf coronaartige Pandemieausbreitung oder dem Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und Wirtschaftswachstum.

 

 

 

Erfahren Sie mehr zu unseren Forschungsarbeiten unter „Übersicht“ und in unseren News!

 

 

Neuigkeiten

3. August 2021

Neues Seminarkonzept für Geographie-Studierende ausgezeichnet

Das neue „Introduction Seminar to Atmospheric Research” (ISARE) der Professur für Atmosphärenfernerkundung an der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg bietet Studierenden der Geographie umfangreiche Möglichkeiten, praktische Erfahrung im wissenschaftlichen Arbeiten zu sammeln. Das Konzept erhält nun den „Higher Education Teaching Grant” 2021 der European Geosciences Union (EGU).

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7. Mai 2021

Die Suche nach atmosphärischer Turbulenz mit künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz hilft bei der Erkennung von Schwerewellen in der Atmosphäre. Diese brechen ähnlich wie Wellen an einem Strand und geben dabei Energie an die Atmosphäre ab. Um diesen Einfluss zu quantifizieren, analysiert das EOC Aufnahmen hochauflösender Infrarotkameras. KI-Verfahren helfen, aus den abertausenden Bildern pro Nacht, solche mit Turbulenzen zu finden.

7. Januar 2021

Steht eine Stratosphärenerwärmung bevor?

Seit einigen Tagen kündigt sich über dem Nordpol eine sogenannte „Stratosphärenerwärmung“ an. Das Phänomen wurde 1952 in Berlin entdeckt. Deshalb ist es auch als „Berliner Phänomen“ bekannt, obwohl der gesamte Polbereich beeinflusst wird. Es handelt sich dabei um eine spontane, starke Erwärmung der Stratosphäre im Winter. Mehr Infos zu diesem spannenden Thema finden Sie hier in unserem DLR Blogbeitrag.

29. Juni 2017

Das virtuelle Alpenobservatorium: JOSEFINA & Vocas-Alp

Die Klimaforschung in den Alpen wird internationaler

21. Mai 2014

Die Mesosphäre: Frühindikator für Klimaveränderungen und Labor physikalischer Grundlagenforschung

Auf Einladung ihres Kollegen Michael Bittner (Universität Augsburg) tagen rund 50 Forscherinnen und Forscher des weltumspannenden "Network for the Detection of Mesospheric Change" (NDMC) am Fuße der Zugspitze.

Ansprechpartner

Professor
Atmosphärenfernerkundung
Sekretärin (DLR)
Atmosphärenfernerkundung

Allgemeine Kontaktinformationen:

Anschrift:

Telefon: +49 8153 28 1312 (Sekretariat)

E-Mail: karla.wagner@dlr.de (Sekretariat)

 

Gebäude: R

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