Philosophie/Ethik (Gym)

Lehramt an Gymnasien

Erweiterungsfach Philosophie/Ethik (Gymnasium)

 

Doppelfach: Philosophie – Ethik

Das Erweiterungsfach Philosophie/Ethik für das Lehramt an Gymnasien qualifiziert Lehr­kräfte sowohl für den Philosophie- als auch für den Ethikunterricht. Wer das Staatsexamen in diesem Fach erfolgreich ablegt, erwirbt daher eine Fakultas für beide Fächer. Eine Staats­prüfung allein für das Fach Philosophie oder ausschließlich für das Fach Ethik an Gymnasien ist an den bayerischen Universitäten derzeit nicht möglich.

 

Philosophie als Schulfach an Gymnasien

In vielen europäischen Ländern und in einigen Bundesländern gehört das Fach Philosophie zum festen Kanon der üblichen Schulfächer. In Bayern wird das Fach nur als mögliches Zusatzfach im Profilbereich der oberen Jahrgangsstufen der Gymnasien und auch nur dann angeboten, wenn geeignete Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

Der Philosophieunterricht führt junge Menschen an die Eigenart und Vielfalt philosophischer Fragestellungen heran. Mit dem Versuch, sich anhand von exemplarischen Texten auf philosophische Denkweisen einzulassen, eigene Gedanken zu formulieren und sich dabei allein von einleuchtenden Gründen leiten zu lassen, wird das sapere aude junger Menschen geweckt und gefördert, das Kant zum Motto der Aufklärung erklärte: Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Wer selbst in diesem Sinne zu philosophieren gelernt hat, wird auch junge Menschen gerne mit ausgewählten Lehren, aktuellen Fragen und ersten Gehversuchen eines eigenen philo­sophischen Denkens vertraut machen.

 

Ethik als Schulfach an Gymnasien

In einer Welt mit divergierenden Überzeugungen, Traditionen und Religionen gewinnt das Schulfach Ethik zunehmend an Bedeutung. Schon der allgemeine Bildungsauftrag der Schulen ruft dazu auf, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu eigenständigen Persön­lichkeiten, zu selbstverantwortlichem Handeln und zur kritischen Urteilsbildung zu begleiten (BayEUG §1-2). Der Ethikunterricht verfolgt diese Ziele in einem ausdrücklichen und ganzheitlichen Sinne, indem er Schülerinnen und Schüler an die Grundwerte menschlichen Handelns, an wichtige religiöse Traditionen und an ein sachgerechtes Verständnis ethischer Probleme der Gegenwart heranführt.

Die Lehrpläne lenken die Aufmerksamkeit zunächst auf das eigene Handeln, auf soziale Handlungsformen und auf grundlegende Formen der Handlungsbewertung. In den mittleren Jahrgangsstufen richtet sich der Blick zunehmend auf den Umgang mit sozialen und gesellschaftlichen Konflikten. In den oberen Klassen rücken Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung, der Gerechtigkeit und der persönlichen Lebensgestaltung in den Vordergrund. Behandelt werden außerdem Grundzüge der großen Religionen, Positionen der modernen Religionskritik und Wege der interkulturellen Verständigung. Eigene Themenbereich befassen sich mit Problemen der Umwelt-, Medien- und Wirtschaftsethik sowie der medizinischen Ethik.

 

Fach Philosophie/Ethik (LPO I 2020) – neue Regelungen ab Herbst 2022 !!!

Mit der Neufassung der bayerischen Lehrerprüfungsordnung (LPO I) von 2020 wird das Fach Philosophie/Ethik (§ 76) in die Reihe der grundständig studierbaren Fächer aufgenommen und kann in einer Verbindung mit den Fächern Deutsch, Englisch, Latein und Mathematik studiert werden (§ 59, Nr. 3, 4, 11 und 12).

An der Universität Augsburg ist die Einrichtung eines grundständigen Studiums des Fachs Philosophie/Ethik derzeit nicht vorgesehen. Wer ein solches Studium absolvieren möchte, wird gebeten, sich über die Einrichtung entsprechender Studienangebote an den anderen bayerischen Universitäten zu erkundigen.

Das Staatsexamen im Fach Philosophie/Ethik kann auch weiterhin als Erweiterung der Fächerverbindung abgelegt werden. Mit der Neufassung sind jedoch erhebliche Änderungen in den inhaltlichen Prüfungsanforderungen für das Staatsexamen und in der thematischen Aus­richtung des universitären Leistungsnachweises (ULN) verbunden (s.u.).

 

Übergangsbestimmungen

Die Übergangsbestimmungen sehen einen „harten“ Wechsel vor. Die Ablegung der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in einer Fächerverbin­dung mit dem Fach Philosophie/Ethik ist erstmals zum Prüfungstermin Herbst 2022 möglich (§ 124 Abs. 3 Nr. 5 LPO I). Die Erste Staatsprüfung im Fach Philosophie/Ethik nach den bisherigen Bestim­mungen der LPO I von 2008 ist bis zum Prüfungstermin Frühjahr 2022 abzulegen (§ 124 Abs. 3 Nr. 4 LPO I). Ab dem Herbsttermin 2022 ist auch eine Erweiterung mit dem Fach Philosophie/Ethik nur noch nach der neuen LPO I möglich. Die genannten Regelungen gelten für alle Studierende unabhängig vom Zeitpunkt der Immatrikulation. Eine Wahl­möglichkeit besteht nicht.


 

 

Philosophie/Ethik als Erweiterungsfach (LPO I 2008) – nur bis Frühjahr 2022 !

 

Nach der bisherigen bayerischen Lehrerprüfungsordnung (LPO I 2008) ist für das Fach Philosophie/Ethik kein eigener grundständiger Studiengang vorgesehen. Es kann lediglich ein Staats­examen in diesem Fach als „Prüfungsleistungen in einem die Erweiterung des Studiums begründenden Fach“ (Erweiterungsfach) abgelegt werden.

Wird das Fach Philosophie/Ethik als freiwilliges „drittes Unterrichtsfach“ (Zusatzfach) gewählt, verlängert sich die Regelstudienzeit um zwei Semester. Für bereits unterrichtende Lehrkräfte besteht die Möglichkeit, das Erste Staats­examen im Rahmen einer nachträglichen Erweiterung der Fächerver­bindung abzulegen. Für die Erweiterung durch das Fach Philosophie/Ethik schreibt die LPO I keine Mindeststudienzeiten, Seminarscheine oder Leistungspunkte vor. Voraussetzung für die Zulassung zum Staatsexamen für dieses Fach ist jedoch der Erwerb eines „universitären Leistungsnachweises“ (ULN).

Das Staatsexamen für das Fach Philosophie/Ethik nach den Regelungen des LPO I von 2008 kann nur noch bis zum Staatsexamenstermin im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden.

 

 

Aufbau des Studiums

Nach der LPO I (2008) gliedert sich das Studium des Erweiterungsfachs Philosophie/Ethik in zwei Studienabschnitte.

 

Der erste Studienabschnitt: Grundlagen

Der erste Studienabschnitt widmet sich zunächst den Bereichen:

 

  •             Geschichte der Philosophie
  •             Systematische Philosophie
  •             Grundlagen der philosophischen Ethik.

Gegenstand der inhaltlichen Prüfungsanforderungen sind exemplarische Kenntnisse der Philosophie-geschichte und aus drei systematischen Disziplinen der theoretischen Philo­sophie sowie „Grundbegriffe und Aufbau philosophischer Ethik auf der Grundlage klassischer Werke“. Hierzu werden acht klassische Werke ausdrücklich benannt:

 

  •             Platon: Gorgias
  •             Platon: Politeia
  •             Aristoteles: Nikomachische Ethik
  •             Cicero: Über die Pflichten (De officiis)
  •             Thomas von Aquin: Summa Theologiae, I-II, q. 1-21
  •             Immanuel Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
  •             Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft
  •            John Stuart Mill: Utilitarismus.

Die genannten Werke sind so ausgewählt, dass sie zugleich einen systematischen Einblick in grundlegende Fragestellungen der philosophischen Ethik vermitteln. Die beiden platoni­schen Dialoge Gorgias und Der Staat (Politeia) begründen das Verständnis der menschli­chen Handlung, der Handlungsbewertung und der Gerechtigkeit. Die Nikomachische Ethik des Aristoteles entfaltet zentrale Grundbegriffe der philosophischen Ethik (Glück, Tugenden, Gerechtigkeit, Lust, u.a.m.). Der Cicero-Text schlägt die Brücke zur politischen Philosophie und enthält zahlreiche Lehrstücke, die zum festen Bestand der neuzeitlichen Ethik gehören. Der Thomas-Text schlägt die Brücke zwischen Aristoteles und Kant sowie zwischen der philosophischen und der theologischen Ethik. Die beiden Schriften von Kant und Mills Utilitarismus schließlich formulieren die tragenden Grundlagen der modernen ethischen Fachdiskussion.

Der erste Studienabschnitt wird mit dem Erwerb eines universitären Leistungs­nachweises (ULN) abgeschlossen. Dieser Leistungsnachweis ist als Zulassungs­voraussetzung bei der Meldung zum Staatsexamen vorzulegen und kein Bestandteil der Staatsprüfung. Die Note des ULN wird daher nicht in die Gesamtnote des Staatsexamens eingerechnet.

 

Der zweite Studienabschnitt: Anwendungen und Praxisbezug

Der zweite Studienabschnitt umfasst die drei weiteren Teilgebiete

 

  •       Angewandte Ethik,
  •       Religionsphilosophie / Religionswissenschaft
  •       Fachdidaktik

und wird mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen Die Staatsprüfung besteht aus je einer vierstündigen Klausur zu den drei Teilgebieten. Die Klausurthemen werden vom Ministerium zentral gestellt.

 

 

Abschluss des ersten Abschnitts: Universitärer Leistungsnachweis (ULN)

Der universitäre Leistungsnachweis im Erweiterungsfach Philosophie/Ethik für das Staatsexamen gemäß der LPO I von 2008 wird an der Universität Augsburg durch zwei mündliche Prüfungen (je 30 Minuten) erworben, die sich schwerpunktmäßig auf die beiden Bereiche Philosophie (ULN-Philosophie) und Ethik (ULN-Ethik) beziehen. Die beiden ULN-Prüfungen können zeitlich unabhängig und in beliebiger Reihenfolge voneinander ablegen. Nicht bestandene Prüfungen können wiederholt werden.

Wer den Universitären Leistungsnachweis erwerben möchte, wird gebeten, sich frühzeitig mit dem Prüfer in Verbindung zu setzen, um sich über die gewählten Textgrundlagen und Schwerpunkte zu verständigen. Die endgültige Absprache erfolgt in der Regel auf der Grund­lage einer Themenaufstellung mit Angabe der Themen, der verwendeten Studienmaterialen bzw. der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

 

Der ULN Teilbereich Philosophie

Der ULN-Philosophie ist auf die fachlichen Grundlagen des Philosophie-Unterrichts ausge­legt. Da es keinen Lehrplan für das Fach Philosophie in Bayern gibt, muss die Lehrkraft selbst in der Lage sein, geeignete Themen und Texte auszuwählen und im Rahmen des Unterrichts zu vermitteln.

Gegenstand des ULN-Philosophie sind die in der LPO I geforderten exemplarischen Kenntnisse zur Geschichte der Philosophie (§76 Abs.1 Nr.1) und Kenntnisse im Überblick aus drei der dort genannten philosophischen Disziplinengruppen der theoretischen Philosophie (§76 Abs.1 Nr.2).

Für die Prüfung sind insgesamt vier Themen zu vereinbaren, die sich in der Regel auf vier einschlägige Werke der Philosophie beziehen. Die vier Werke sind so auszuwählen, dass sie einerseits je einer der vier Epochen der Philosophiegeschichte (Antike – Mittelalter – Neuzeit – Gegenwart) und andererseits zugleich mindestens drei der systematischen Disziplinen­gruppen zugeordnet werden können. Grundsätzlich nicht wählbar sind Texte, die bereits Gegenstand der anderen ULN-Prüfung zu den Klassikern der Ethik sind.

An der Universität Augsburg werden regelmäßig Vorlesungen und Seminare zu den Haupt­epochen der Philosophiegeschichte und zu den Hauptdisziplinen der theoretischen Philo­sophie angeboten. Zu den meisten Vorlesungen gibt es Skripten, mit denen man sich die erforderlichen Kenntnisse auch im Selbststudium erarbeiten kann.

Bedeutende Positionen zu maßgeblichen Fragestellungen der theoretischen Philosophie werden auch im Rahmen der Vorlesungen zur Philosophiegeschichte behandelt. Ebenso werden auch umgekehrt bedeu­tende Beiträge der Philosophiegeschichte im Rahmen der Vorlesungen zur theoretischen Philosophie herangezogen.

Für die Prüfung können daher nach Absprache auch syste­matisch einschlägige Kapitel aus den Skripten zur Geschichte der Philosophie oder auch philosophiegeschichtlich einschlägige Kapitel aus den Skripten zur systematischen Philo­sophie als Grundlage des Examensgesprächs gewählt werden.

Hinweise zur Themenauswahl für den ULN-Philosophie finden sich auf den Seiten des Lehrstuhls für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik – „Prüfungen“.

 

Der ULN Teilbereich Ethik

Der ULN-Ethik ist auf die fachlichen Grundlagen des Ethik-Unterrichts ausgerichtet. Gegenstand der Prüfung sind die in der LPO I genannten Kenntnisse über Grundbegriffe und Aufbau der genannten klassischen Quellenwerke zur philosophischen Ethik. Da die Themen festliegen, brauchen hierzu keine Themenvorschläge oder Schwerpunkte vereinbart werden.

Hinweise zur Vorbereitung auf den ULN-Ethik finden sich auf den Seiten des Lehrstuhls für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik – „Prüfungen“.

 

Studienmaterialien im Digicampus

Für alle Studierende, die das Erweiterungsfach Philosophie / Ethik (Gym) als Drittfach studie­ren oder sich für die nachträgliche Erweiterung an der Universität Augsburg eingeschrieben haben, ist im Digicampus der Universität Augsburg eine ständige Lehrveranstaltung (als ‚Reguläre Arbeitsgruppe‘) eingerichtet. Über den Eintrag in die Teilnehmerliste erhalten Sie Zugang zu den dort hinterlegten internen Studienmaterialien (Skripten, Reader, Studien­briefe, Literaturhinweise).

Die dort hinterlegten Materialien sind nur für den persönlichen Gebrauch der Studierenden bestimmt und werden ständig überarbeitet. Wer den ULN erwerben möchte und nicht an der Universität Augsburg einge­schrieben ist, kann sich die einschlägigen Skripten auch über das Sekretariat zusenden lassen.

 

Anmeldung

Die Anmeldung für die ULN-Prüfungen erfolgt ausschließlich im Sekretariat des Lehrstuhls Philosophie mit Schwerpunkt Ethik: Frau Rugullis, Raum 3035/Gebäude D, Mo-Do 8-12 Uhr.

Die anschließende Anmeldung für das Staatsexamen geschieht ausschließlich beim zuständigen Prüfungsamt.

 

ULN-Termine

Die ULN-Prüfungstermine werden auf den Internetseiten bekanntgegeben oder können im Sekretariat erfragt werden. Sie werden in der Regel jeweils in den beiden Wochen nach den Herbst-, Weihnachts-, Oster- und Pfingstferien angeboten. Wegen der beachtlichen Stoffmenge wird empfohlen, die beide ULN-Prüfung nicht am gleichen Tag, sondern wie vorgesehen im Abstand von einer Woche abzulegen. Der erworbene Leistungsnach­weis ist bei der Anmeldung zum Staatsexamen (1. Februar / 1. Juli) vorzulegen. Das Prüfungsamt räumt in der Regel aber auch Fristen zur Nachreichung des ULN ein.

 

 

 

Philosophie/Ethik als Erweiterungsfach (LPO I 2020) - ab Herbst 2022 !!! 

 

Aufbau des Studiums

Nach der LPO I (2020) gliedert sich das Studium des Erweiterungsfachs Philosophie/Ethik auch weiterhin in zwei Studienabschnitte. Der erste Studienabschnitt befasst sich mit den Grundlagen des Fachs einschließlich des Teilgebiets „Religionsphilosophie/Religionen“ und wird mit dem Erwerb des universitären Leistungsnachweises (ULN) abgeschlossen. Der zweite Studienabschnitt befasst sich eingehender mit den Grundlagen der philosophischen Ethik, der Angewandten Ethik und der Fachdidaktik und wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen.

 

Erste Studienabschnitt und Universitärer Leistungsnachweis (ULN) - ab Herbst 2022 (LPO I 2020)

Der universitäre Leistungsnachweis für eine Erweiterung mit dem Fach Philosophie/Ethik ab Herbst 2022 umfasst neben den Teilgebieten „Geschichte der Philosophie“,  „Theoreti­sche Disziplinen der Philosophie“ und dem Teilgebiet „Philosophische Ethik und Klassiker­texte“ nun auch das Teilgebiet „Religions­philosophie und grundlegende Kenntnisse über die Weltreligionen“. Dieser ULN setzt sich daher aus drei Prüfungen zusammen:

  •             ULN Teilgebiet Philosophie
  •             ULN Teilgebiet Ethik
  •             ULN Teilgebiet Religion

ULN Teilgebiet Philosophie: Für den Teilbereich der systematischen Philosophie werden exemplarische Kenntnisse aus den Bereichen Logik, Anthropologie, Philosophie des Geistes, Erkenntnis- und Wissen­schaftstheorie, Sprachphilosophie und Ontologie/Metaphysik erwartet.

 

ULN Teilgebiet Philosophische Ethik: Für den Bereich „Philosophische Ethik und Klassikertexte“ werden neun Werken benannt, die zugleich auch Gegenstand des Staatsexamens sind:

  •           Platon, Gorgias; Politeia,
  •           Aristoteles, Nikomachische Ethik,
  •           Thomas von Aquin, S.Th. I-II q. 1 und q. 18-21,
  •           Thomas Hobbes, Leviathan
  •           Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten; Kritik der praktischen Vernunft
  •           John Stuart Mill, Utilitarismus
  •           John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit

ULN Teilgebiet Religion: Gegenstand dieser Prüfung sind Kenntnisse der Religionsphilosophie und grundlegende Kenntnisse über die Weltreligionen, insbesondere Christentum, Judentum und Islam (Quellen, Geschichte, Kult und Ethik).

 

Die LPO I (2020) weist darauf hin, dass im Fall der nachträglichen Erweiterung gemäß Art. 23 BayLBG an die Stelle des ULN auch der Nachweis über die Teilnahme an einer ent­sprechenden Vorbereitungsmaßnahme der staatlichen Lehrerweiterbildung treten kann.

 

 

Zweiter Studienabschnitt und Staatsexamen - ab Herbst 2022 (LPO I 2020)

Der zweite Studienabschnitt umfasst die drei Teilgebiete

  •     Kenntnisse der philosophischen Ethik auf der Grundlage der genannten neun klassischen Werke,
  •     Angewandte Ethik und
  •     Fachdidaktik

und wird mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Die Staatsprüfung besteht aus einer jeweils vierstündigen Klausur zu den drei Teilgebieten. Die Klausurthemen werden vom Ministerium zentral gestellt.

 

 

 

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