Erlebtes Lernen Für Schulklassen

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Logo Erlebtes Lernen für Schulklassen © Universität Augsburg

 

 

 

 

„Aus Erlebnissen der Seele werden Spuren im Gehirn“, so beschreibt es der renommierte Hirnforscher Manfred Spitzer treffend. Erlebnisse helfen uns nicht nur dabei die individuelle Persönlichkeit zu entwickeln, sondern auch soziale Kompetenzen zu fordern und zu fördern. Genau hier setzt die Erlebnispädagogik mit ihren Methoden an. Denn nicht nur soziale Kompetenzen wie Kommunikation- und Kompromissfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Selbstwirksamkeit oder Team- und Konfliktfähigkeit, sind in der heutigen überdigitalisierten Zeit, in der Mobbing oder Gewalt an Schulen zunehmend beobachtbar sind, bedeutsam, sondern auch die Lehrer-Schuler Beziehung.

 

Die Erlebnispädagogik und schulisches Lernen werden hauptsächlich getrennt voneinander betrachtet. So gibt es viele erlebnispädagogische Anbieter und viele Schulen, die normalerweise isoliert voneinander arbeiten. Erlebnispädagogische Maßnahmen und Programme mit Schulklassen sind aber keine Neuheit, sondern finden oft und in unterschiedlichen Formen statt. Allerdings kann man sagen, dass sich diese in der Regel auf eintägige Aktionen am Wandertag o.ä., oder den Sportunterricht beschränken und selten mehrmalig mit ein und derselben Klasse durchgeführt werden. Diese Umstände bestärkten uns, Denise Steffenhagen & Elmar Straube, in dem Vorhaben, gerade am Standort Augsburg, der als einer der ganz wenigen mit einer universitären erlebnispädagogischen Ausbildung strahlen kann, einen neuen Rahmen von erlebnispädagogischem Lernen mit Schulklassen zu konzipieren und umzusetzen. Aus diesem Kerngedanken entstand schließlich dieses Schulprojekt in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Erlebnispädagogik am Institut für Sportwissenschaft der Universität Augsburg. 

 

„Erlebtes Lernen für Schulklassen“ umfasste das komplette Schuljahr 2017/2018 und beinhaltete pro Klasse sechs erlebnispädagogische Schultage, drei pro Halbjahr. Teilnehmende Schulen waren die Grundschule Augsburg Herrenbach und die Mittelschule Augsburg Herrenbach, von denen je vier Klassen Teil des Projekts. Darüber hinaus bekamen beide Schulen noch zwei SCHILFS, also schulinterne Fortbildungen, in denen den Lehrerkollegien anhand praktischer Beispiele die Erlebnispädagogik nähergebracht wurde. Begleitet wurde das Projekt durch verschiedene Erhebungsinstrumente - und Zeitpunkte. Die Ergebnisse werden in einer folgenden Dissertation veröffentlich.

 

Eine Projektübersicht kann man diesem Zeitstrahl entnehmen. 

 

 

 

 

Insgesamt verlief das Projekt trotz vieler Herausforderungen sehr positiv und soll nur ein Schritt von vielen sein. Aber kann es weiter gehen? Und wenn ja, wie? Besonders die Lehrkraftfortbildungen wurden sehr positiv aufgenommen und bieten viel Potenzial für weitere Schulen. 

 

Bei Interesse und weiteren Fragen zum Projekt oder an etwaigen Fortbildungsmöglichkeiten wenden Sie sich an Elmar Straube, Lehrstuhl für Schulpädagogik unter elmar.straube[at]phil.uni-augsburg.de

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