Die ländliche Bevölkerung im Umfeld Augsburgs in der frühen Kaiserzeit: Kelten – Raeter – Germanen

  • Veranstaltungsdetails
  • 06.12.2022, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr 
  • Ort: Neue Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150 Augsburg
  • Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte) in Zusammenarbeit mit der Stadtarchäologie Augsburg (Dr. Sebastian Gairhos) und dem Kulturreferat der Stadt Augsburg
  • Themenbereiche: Sprache, Literatur und Geschichte, Geschichte
  • Veranstaltungsreihe: Altertumswissenschaftliches Kolloquium
  • Vortragsreihe
  • Vortragende: Dr. Bernd Steidl (München)

Wie setzte sich die Bevölkerung des Augsburger Umlandes zu Beginn des römischen Kaiserreiches zusammen? Dr. Bernd Steidl gibt für das Altertumswissenschaftliche Kolloquium einen Überblick.


Das römische Augsburg als Militärplatz, Provinzhauptstadt und Handelsmetropole von überregionaler Bedeutung bildete über eine Zeitspanne von viereinhalb Jahrhunderten die größte und bedeutendste Siedlung in der römischen Provinz Raetien; zudem lässt sich allein für Augusta Vindelicum das römische Stadtrecht eindeutig belegen. Die Zeugnisse aus dieser Zeit brauchen keinen Vergleich mit anderen Römerstädten zu scheuen, obwohl Augsburg aufgrund der ungebrochenen Siedlungskontinuität über keine oberirdisch sichtbaren Monumente oder größere zugängliche Grabungsareale verfügt.

Zahlreiche bedeutende Funde aus den letzten Jahrzehnten haben jedoch für das römische Augsburg neue Erkenntnisse, unter anderem zur innerstädtischen Topographie, zur Siedlungsentwicklung, zum Handelsnetz und den Warenströmen sowie bei wichtigen Datierungsfragen ermöglicht. Diese erweisen sich für unser Verständnis von den Anfängen der römischen Besiedlung am Zusammenfluss von Lech und Wertach als überaus folgenreich, aber auch mit Blick auf die Provinz Raetien und deren vorrömische Phase.

Das Kolloquium verfolgt das Ziel, exemplarisch einige dieser Erkenntnisse der universitären Öffentlichkeit und der Augsburger Stadtgesellschaft vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

Bitte informieren Sie sich jeweils vor den Vorträgen auf unserer Website, ob die Vorträge tatsächlich in Präsenz gehalten werden können und ob bestimmte Einschränkungen, etwa bezüglich der Teilnehmerzahl, zum Tragen kommen.

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