Memorialkultur als Resilienzmechanismus spätetruskischer Eliten

  • Veranstaltungsdetails
  • 15.12.2020, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr 
  • Ort: Link nach Anmeldung per Email, digital, digital
  • Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
  • Themenbereiche: Kunst und Musik, Geschichte
  • Veranstaltungsreihe: Altertumswissenschaftliches Kolloquium
  • Vortragsreihe
  • Vortragende: Paul P. Pasieka M.A. (Mainz)

Das Altertumswissenschaftliche Kolloquium geht in eine neue Runde. Eröffnet wird die Reihe online durch Paul P. Pasieka M.A. mit einem Vortrag über den Umgang etruskischer Eliten mit der römischen Eroberung,


Die römische Eroberung und der nachfolgende, konventionell als Romanisierung bezeichnete Prozess können als punktuelle aber auch wiederkehrende Stressoren und Irritationen für etruskische Gemeinschaften, speziell aber auch für die lokalen Eliten aufgefasst werden. Bezüge auf die etruskische Vergangenheit und auf etruskische Identitäten lassen sich andererseits besonders bei lokalen Eliten noch lange nach der Eroberung finden, wobei es phasenweise Intensivierungen in ihrer Darstellung gibt. Das hellenistische und frühkaiserzeitliche Etrurien soll deshalb beispielhaft aus der Perspektive der Resilienz in den Blick genommen und es soll gefragt werden, welche Rolle Vergangenheitskonstruktionen und Memorialkulturen und daran anschließende Identitätskonstruktionen als Resilienzfaktoren bei der Bewältigung exogenen (Eroberung, Bürgerkrieg) und endogenen (gesellschaftlicher Wandel, demographische Verschiebungen) Stresses spielten.

Bitte schicken Sie uns Ihre Emailadresse für eine Einladung zu den Vorträgen auf Ihr internetfähiges Gerät (PC, Smartphone) an:

christopher.schliephake@philhist.uni-augsburg.de

Weitere Informationen zum Ablauf der einzelnen Vorträge erhalten Sie ebenfalls per Email.

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