Und plötzlich ist die Stadt nicht mehr resilient. Gerasa in der Spätantike

Veranstaltungsdetails
Datum: 09.02.2021, 18:15 Uhr - 19:45 Uhr 
Ort: Link nach Anmeldung per Email, digital, digital
Veranstalter: Prof. Dr. Natascha Sojc (Klassische Archäologie), Prof. Dr. Gregor Weber (Alte Geschichte)
Themenbereiche: Kunst und Musik, Geschichte
Veranstaltungsreihe: Altertumswissenschaftliches Kolloquium
Veranstaltungsart: Vortragsreihe
Vortragende: Prof. Dr. Achim Lichtenberger (Münster)

Prof. Dr. Achim Lichtenberger beschließt in diesem Semester das Altertumswissenschaftliche Kolloquium mit einem Zoomvortrag, in dem der Untergang der Stadt Gerasa diskutiert wird.


Gerasa in Jordanien wurde in hellenistischer Zeit gegründet, war in der römischen Kaiserzeit eine bedeutende Stadt der Dekapolis und Verwaltungssitz der römischen Provinzverwaltung. In der Spätantike prosperierte die Stadt, zahlreiche Kirchen wurden gebaut und auch die islamische Eroberung hat der Expansion der Stadt keinen Abbruch getan. Erst ein Erdbeben 749 n. Chr. zerstört Gerasa, und in der Folgezeit mangelt es der Stadt an Resilienz, um wieder an das alte urbane Leben anzuknüpfen. In dem Vortrag werden Befunde des Danish-German Jerash Northwest Quarter Projects (Universitäten Aarhus und Münster) vorgestellt und in ein breiteres ökonomisches Profil der Stadt eingeordnet. Es zeigen sich gegenläufige gleichzeitige Entwicklungen von Prosperität und Krise und es wird die Frage diskutiert, weshalb die Stadt schließlich so plötzlich untergegangen ist.

Bitte schicken Sie uns Ihre Emailadresse für eine Einladung zu den Vorträgen auf Ihr internetfähiges Gerät (PC, Smartphone) an:

christopher.schliephake@philhist.uni-augsburg.de

Weitere Informationen zum Ablauf der einzelnen Vorträge erhalten Sie ebenfalls per Email.

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