Laufende Projekte

Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

  • Projektstart: 01.06.2015
  • Projektträger: BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Projektverantwortung vor Ort: (Sprecher), ,
  • Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg: (Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes), (Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes), (Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes), Dr. Dominik Neumann (ehemaliger Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes bis 3.12.2017)
  • Studentische/Wissenschaftliche Hilfskräfte: Johanna Meichelböck (Stud. Hilfskraft Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes)

Zusammenfassung:

Beim Projekt „Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet) der Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ handelt es sich um eine groß angelegte Initiative, die über mehrere Fächer hinweg das Ziel verfolgt, die LehrerInnenbildung an der Universität Augsburg nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.

 

Beschreibung:

Das Kernthema der Initiative bildet dabei ein weitgefasster Begriff von „Heterogenität“, das den beteiligten Lehrstühlen einen Spielraum zur Festsetzung eigener Schwerpunkte bietet:

  • Kompetenzbereich A: Adaptives Unterrichten auf Grundlage der Lernvoraussetzungen der Schüler(innen) (Lehrstuhl Prof. Dr. Andreas Hartinger)
  • Kompetenzbereich B: Individuelle Beratung und Förderung (Lehrstuhl Prof. Dr. Markus Dresel)
  • Kompetenzbereich C: Einsatz und Analyse von Bildungsmedien (Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Matthes)
  • Kompetenzbereich D: Sprachbildung und Sprachförderung ( )

Neben der inhaltlichen Bereicherung der LehrerInnenbildung wird zum einen eine interne Verzahnung der Lehrangebote der beteiligten Lehrstühle und zum anderen eine externe Verzahnung mit Projektpartnern aus dem aktiven Schuldienst angestrebt. 

Außerdem wurden mehrere „Anforderungen“ verabschiedet, die die Lehre im Lehramt zukünftig prägen sollen:

  • Forschendes Lehren
  • Fallbasiertes Lehren (zum Beispiel über Unterrichtsvideos)
  • Dokumentation der Veranstaltungen
  • Evaluation der Veranstaltungen
  • Entwicklung eines Kompetenznetzwerks

Umfassende Informationen zum Projekt "Förderung der Lehrerprofessionalität im Umgang mit Heterogenität (LeHet)" finden Sie .

 

MigraNet ESF

IQ Bayern - Bildungstransfer pädagogischer Qualifikationen    

Zusammenfassung:

Zielgruppe des Projekts sind Personen mit ausländischen Bildungsabschlüssen im Bereich der Pädagogik. Diese haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr schwer, da ihnen ein Bildungstransfer hierfür oft nicht gelingt. Das Projekt bietet Unterstützung bei der Erlangung eines dem Bildungsabschluss entsprechenden Arbeitsverhältnisses.
Eingeworbene Drittmittel: ca. 825.000,-- Euro.

 

Beschreibung:

Im Rahmen des Projekts wird dazu die konzipiert und durchgeführt.

 

Nähere Informationen zu den Projektpartnern finden Sie hier:

 

Comenius, Klafki und das Anthropozän

Zusammenfassung:

Forschungsprojekt „Comenius, Klafki und das Anthropozän“ im Rahmen des WZU-Netzwerkfonds.

Forschungsprojekt zur Ökonomisierung von Bildung durch Lehrmittel

Teilstudie zu einer quantifizierenden Analyse von Lehrmittelangeboten von Unternehmen und wirtschaftsnahen Organisationen und Verbänden.

Zusammenfassung:

Das sich an das Projekt ‚Kostenlose Bildungsmedien online‘ anschließende neue Projekt wurde mit dem Ziel durchgeführt, das empirische Feld der von Unternehmen und wirtschaftsnahen Stiftungen und Vereinen online-distribuierten Lehrmittel für allgemeinbildende und berufliche Schulen einer quantifizierenden Analyse zu unterziehen. Hierbei wurden im ersten Schritt Unternehmen oder unternehmensnahe Organisationen als Anbieter von Lehrmitteln erfasst. Im zweiten Schritt erfolgte eine quantifizierende Beschreibung des von den erfassten Unternehmen oder unternehmensnahen Organisationen zur Verfügung gestellten Lehrmittelangebots, indem neben der reinen Anzahl an angebotenen Materialien pro identifiziertem Anbieter auch strukturelle Merkmale erfasst wurden.

 

Link zum Abschlussbericht:

Im Weiteren soll eine exemplarische qualitative Analyse der Materialien durchgeführt werden. Hierfür wurde bereits ein Antrag auf weitere Drittmittel gestellt.

 

Eine erste Vorstudie ist erschienen:
Fey, Carl-Christian/Matthes, Eva (2017): Das Augsburger Analyse- und Evaluationsraster für analoge und digitale Bildungsmedien (AAER), (Beiträge zur historischen und systematischen Schulbuch- und Bildungsmedienforschung) Bad Heilbrunn.

Balcke, Dörte/Matthes, Eva (2017): Kostenlose Online-Lehrmaterialien von Unternehmen - Exemplarische Analysen. In: Carl-Christain Fey/Eva Matthes (Hrsg.): Das Augsburger Analyse- und Evaluationsraster für analoge und digitale Bildungsmedien (AAER). Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 67-84.

Kooperationsprojekt zur Teilnahme am UNESCO-Welterbeprogramm

Lernwege zum Welterbe – Die Augsburger Wassertürme als außerschulischer Lernort

Zusammenfassung:

Eine exkursionsdidaktische Aufgabensammlung zur UNESCO-Welterbe-Bewerbung der Stadt Augsburg für ihre historische Wasserwirtschaft.
Derzeit bewirbt sich die Stadt Augsburg um den Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“ für ihre historische Wasserwirtschaft. Ein Gegenstand der Bewerbung sind die aus dem 15./16.Jahrhundert stammenden Wassertürme am Roten Tor mit ihren damals revolutionären Pumpsystemen.

 

Beschreibung:

Im Sommersemester 2016 erarbeiteten 40 Teilnehmer/Teilnehmerinnen einer Projektgruppe 80 Vorschläge in Form von Arbeitsblättern für eine Lehrerhandreichung zur exkursionsdidaktischen Erschließung und Vermittlung dieser Bauwerke für die Sekundarstufe. Die interdisziplinäre Projektgruppe setzte sich aus Studierenden der Universität Augsburg und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen, welche das Projekt in einer Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Augsburg realisierten.

Zum Adressatenkreis der exkursionsdidaktischen Aufgabensammlung zählen Jugendliche aus bildungsfernen Schichten und Lernende mit besonderem  Förderbedarf.  Diese sollen individuelle Wege nutzen, um sich dem Denkmal in verschiedenen Facetten (u.a. ästhetisch-künstlerisch, geschichtlich, geographisch, technisch/physikalisch/mathematisch, gesundheitlich/sozial oder ethisch) zu nähern.

Nach dem Prinzip des task-based-learnings konzipiert bieten die Aufgabenblätter die hierfür notwendige Vielfalt. In einem ersten Schritt wurden Qualitätskriterien aufgestellt und als Leitfaden kommuniziert: hoher Aufforderungscharakter, Berücksichtigung unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, individuelle Lösungswege, Selbstkontrollmöglichkeiten, einfache Sprache, Reduktion von Komplexität, Handlungsorientierung und multifunktionaler Medieneinsatz. Unterstützend wirkt ein Gestaltungskonzept, welches Erkenntnisse aus dem Multimedialernen, dem Informationsdesign und der kognitiven Psychologie  einbezieht.

Die Aufgabenblätter (bestehend aus dem Arbeitsblatt für Schüler und ergänzenden Hinweisen und Informationen für Lehrende auf der Rückseite) werden durch Projektvorschläge sowie „hands-on“ Experimente in einer Experimentierkiste ergänzt. Die in Gemeinschaftsarbeit konzipierten und in Pretests optimierten Handreichungen für Lehrer und Lernende enthalten skalierte Evaluationsbögen, mit denen die Einlösung der angestrebten, im Zielspektrum jeweils differenziert ausformulierten Kompetenzerwartungen und die Handhabbarkeit in der Praxis festgestellt werden soll.

 

Beispielhafte Auszüge aus den Lehrer- und Schülerseiten:

Pädagogik als Wissenschaft

Historische Begründungen ihrer Eigenständigkeit und aktuelle Kontroversen über ihr zukünftiges Profil.

  • Projektstart: 01.03.2013
  • Projektträger: Universität Augsburg
  • Projektverantwortung vor Ort:
  • Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg: Prof. Dr. Eva Matthes mit Unterstützung von Studierenden des M.A.-Erziehungswissenschaft

Zusammenfassung:

Eine Wissenschaft kann nur dann selbstbewusst im Kreise anderer Wissenschaften bestehen, wenn sie über eine disziplinäre Identität verfügt. Die Pädagogik/Erziehungswissenschaft kann man in diesem Kontext als verspätete Disziplin bezeichnen, da sie sich erst in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts als eigenständige Disziplin an den Universitäten etablieren konnte. In der Gegenwart ist ihre disziplinäre Identität erneut bedroht, zum Beispiel durch Usurpationsansprüche von Nachbardisziplinen, die Verselbständigung von Teildisziplinen, den Verlust eines pädagogischen Grundgedankenganges und das Verschwinden in der Interdisziplinarität. Diese Themen werden von mir regelmäßig in Seminaren im Studiengang M.A. Erziehungswissenschaft angeboten und mit den Studierenden intensiv reflektiert und diskutiert. Auf dieser Basis ist die Idee entstanden, einen kommentierten Quellenband zu erarbeiten, der Studierenden und anderen Interessierten einen schnellen Zugang zu einschlägigen Quellentexten bietet. Diese werden gemeinsam mit Studierenden ausgewählt. In dem Band werden die Texte kontextualisiert und interpretiert. Der Band soll dazu beitragen, das disziplinäre Selbstbewusstsein von Erziehungswissenschaflern und Erziehungswissenschaftlerinnen auf einem reflektierten Fundament zu stärken. Der Band wird voraussichtlich 2019 im Klinkhardt-Verlag erscheinen.

Relevanz, Repräsentanz und Rezeption erziehungswissenschaftlicher Theorien (Projekt EVET)

Erziehungswissenschaftliche Theorien und individuelle Professionalisierung: Empirische Studien zur subjektiven Relevanz, Repräsentanz und Rezeption erziehungswissenschaftlicher Theorien Studierender und Universitätsdozierender

  • Projektstart: 01.11.2018
  • Projektträger: Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.
  • Projektverantwortung vor Ort:

Zusammenfassung:

Die Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Theorien ist ein konstitutives Element eines universitären Pädagogik-Studiums. Es ist anzunehmen, dass die theoriebezogenen Einstellungen (Eagly & Chaiken, 1993) und epistemologische Überzeugungen (Hofer & Pintrich, 1997) Studierender und Universitätsdozierender zu erziehungswissenschaftlichen Theorien relevante – bis dato jedoch nicht systematisch erforschte – Voraussetzungen individueller Professionalisierung sind, da diese sowohl professionalisierungshemmend als auch -fördernd wirken können, etwa indem sie systematisch mit unterschiedlichen theoriebezogenen Rezeptions- und Aneignungsmodi, Lernmotivationen und -strategien und damit auch niedrigerem oder höherem Lern- bzw. Lehrerfolg einhergehen können (Mayer & Rosman, 2016).

Das übergreifende Ziel des Promotionsprojekts besteht daher in der empirischen Exploration der Einstellungen und Vorstellungen von Studierenden und Universitätsdozierenden erziehungswissenschaftlicher und lehramtsbezogener Studiengänge zu erziehungswissenschaftlichen Theorien und deren Zusammenhänge mit unterschiedlichen Prozessen und Aspekten individueller Professionalisierung.

Durch einen multiperspektivischen Mixed-Methods-Ansatz soll Wissen über die Relevanz, Repräsentanz und Rezeption erziehungswissenschaftlicher Theorien generiert und für die Beschreibung, Erklärung und Optimierung individueller Professionalisierung sowie professionellen pädagogischen Handelns anschlussfähig gemacht werden. Darüber hinaus sollen mögliche Bildungsbedarfe identifiziert sowie theoretische und praktische pädagogischen Implikationen abgeleitet werden.

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