Die Environmental Humanities an der Universität Augsburg
Profil
Mit der Verankerung der Environmental Humanities am Wissenschaftszentrum Umwelt (WZU im „innocube“) konnte eines der einschlägigsten und innovativsten Forschungsparadigmen im Bereich der Umweltforschung institutionalisiert werden. Als Netzwerkeinrichtung der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Jens Soentgen bringt das WZU Forschende aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen. Der Schwerpunkt Environmental Humanities ist in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Anwenderzentrum für Material- und Umweltforschung und dem Institut für Weiterbildung und Wissenstransfer angesiedelt. Der ebenfalls am WZU umgesetzte Schwerpunkt „Lokale Umwelten“ bietet Gelegenheit zur Beteiligung an campusbezogenen Umweltaktivitäten. Zahlreiche transuniversitäre Aktivitäten runden das Profil der Augsburger EH ab.
Die besondere Kombination inter- und transdisziplinärer Ansätze verleihen den Augsburger Environmental Humanities ein deutschlandweit einzigartiges Profil. Im Mittelpunkt steht die Komplexität aktueller Wissensbestände und das Bemühen um Lösungsansätze, die insbesondere die soziale Dimension ökologischer Transformationsbemühungen ernst nimmt. Die Augsburger EH begreifen sich darüber hinaus explizit auch als Diskussionsraum für sozio-ökologische Visionen, kommunikative Ansätze und praktisches Lernen. Eine Besonderheit der Augsburger Environmental Humanities ist der Fokus auf fachspezifische Möglichkeiten und Potentiale im Dialog mit den Natur- und Technikwissenschaften. Durch ein gewachsenes Netzwerk an naturwissenschaftlich geschulten Umweltforschenden, regionalen NGOs und Einrichtungen wie dem UNESCO Welterbe Wassermanagement wird außeruniversitäres Experten- und Erfahrungswissen explizit mit einbezogen. Posthumanistische Ansätze werden im Rahmen von Vortragsreihen, Workshops und Konferenzen mit reflektiert, stehen jedoch nicht im Mittelpunkt der lang angelegten Projekte in Forschung und Nachwuchsförderung am WZU.
Internationales Doktorand:innenkolleg „Um(welt)denken“
Die Augsburger Forschung in den Environmental Humanities orientiert sich an transdisziplinären Paradigmen. Einige davon wurden an der Universität Augsburg maßgeblich konzipiert und weiterentwickelt: