Projektarchiv

Hier finden Sie abgeschlossene Projekte der interdisziplinären Gesundheitsforschung eingruppiert nach ihrem Projektabschluss.

2023

Das Projekt Aufmerksame, stresssensible und gesundheitsförderliche KI-Komponenten wurde im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbunds ForDigitHealth durchgeführt. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie Nutzer/-innen im Umgang mit KI-Komponenten unterstützt werden können, um etwaigen Stress zu verringern.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Informatik/Multimodale Mensch-Technik Interaktion)

 

Projektlaufzeit:

06/2019 - 12/2023

 

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Die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung der Fachstelle des CHV wird dazu beitragen, Antworten auf die Frage zu finden, welche Beratungs- und Fortbildungsangebote für welche Akteure erforderlich sind, um stationäre Pflegeeinrichtungen mittelfristig bei der palliativen Pflege und Begleitung sterbender Bewohnerinnen und Bewohner wirkungsvoll zu unterstützen.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

11/2018 - 12/2023

 

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Bayern für die Medizin der Zukunft
(Digi-)medizinischen Fortschritt datenschutzkonform gestalten

Das Forschungsprojekt DigiMed Bayern soll die Entwicklung der P4-Medizin im Kontext von Herz-Kreislauferkrankungen optimieren. P4-Medizin steht für einen prädiktiven, präventiven, personalisierten und partizipatorischen Ansatz, der eine der erfolgversprechendsten Entwicklungen in Richtung einer ganzheitlicheren und effizienteren Gesundheitsversorgung in Aussicht stellt, weil er eine bessere Einschätzung von Erkrankungsrisiko, Krankheitsverlauf und Therapieerfolg ermöglicht.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Jura)

 

Projektlaufzeit:

10/2018 - 12/2023

 

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Digitaler Stress in seiner Gesamtheit interdisziplinär erforschen

Bayerischer Forschungsverbund ForDigitHealth soll den digitalen Stress in seiner Gesamtheit interdisziplinär erforschen, analysieren und adressieren. Im Forschungsverbund arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Disziplinen zusammen. Diese sich ergänzenden Fachgebiete untersuchen im Rahmen des Verbundes auch projekt- und themenübergreifende Fragestellungen. Unterschiedliche Sichtweisen von Disziplinen und Einzelprojekten werden auf diese Weise integriert, um sowohl Personen in Entscheidungspositionen als auch Nutzerinnen und Nutzern digitaler Technologien und Medien Erklärungen und Hinweise zu einem gesunden Umgang zu bieten.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)
Prof. Dr. Nicolas Rohleder (Gesundheitspsychologie)

 

Projektlaufzeit:

06/2019 - 05/2023

 

Teilprojekte an der Universität Augsburg:

Bewältigung von digitalem Stress am Arbeitsplatz

Stressbezogene Medienpraktiken im freizeitbezogenen Medienalltag

Digitaler Stress in den Medien

Digital unterstütztes Stress-Coping

Aufmerksame, stresssensible und gesundheitsförderliche KI-Komponenten

 

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Obwohl die Lungenembolie die dritthäufigste kardiovaskuläre Erkrankung in Deutschland ist, stehen den Betroffenen kaum verlässliche, krankheitsspezifische Informationen zur Verfügung. In diesem Projekt werden kommunikative Strategien zur Patienteninformation zur Lungenembolie getestet. Im Fokus stehen narrative Darstellungsformen, die Lungenembolie-Patientinnen und -Patienten Wissen zur Erkrankung und zu deren Folgen vermitteln können. Durch die Darstellung narrativer Erfahrungsberichte zu dieser Erkrankung soll der selbstwirksame Umgang sowie die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten gesteigert werden. 

 

Projektleitung

Dr. Inge Kirchberger (Epidemiologie)
Prof. Dr. Helena Bilandzic (Kommunikationswissenschaft/Rezeption und Wirkung)

Dr. Anja Kalch (Kommunikationswissenschaft/Rezeption und Wirkung)

 

Projektlaufzeit

05/2020 - 04/2023

 

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Das Projekt widmete sich über vier Jahre hinweg der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der Arbeit der Fachstelle „Hospiz- und Palliativkompetenz für stationäre Einrichtungen der Altenhilfe Stadt/Landkreis München“, angesiedelt beim Christophorus Hospiz Verein e. V. (CHV) in München. Im Projekt wurde die Frage verfolgt, welche Beratungs- und Fortbildungsangebote für welche Akteure erforderlich sind, um stationäre Pflegeeinrichtungen mittelfristig bei der palliativen Pflege und Begleitung sterbender Bewohnerinnen und Bewohner wirkungsvoll zu unterstützen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Werner Schneider

 

Projektlaufzeit:

02/2019 - 12/2023

 

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Das Projekt begleitete und evaluierte das „TagesHospiz“ der Diakonie in Nürnberg-Mögeldorf und das Tagesangebot „Tandem“ des Christophorus Hospiz Vereins e.V. (CHV) in München, um mögliche Effekte und potenzielle ‚Wirksamkeiten‘ der teilstationären Einrichtungen auf unterschiedliche Adressatengruppen (u.a. Gäste, Angehörige, möglicherweise auch die umliegende Versorgungslandschaft), vor dem Hintergrund der jeweils einrichtungsspezifischen Zielstellungen, zu eruieren. Konkret wurde mittels qualitativer und quantitativer Methoden untersucht, inwieweit und mittels welcher Prozesse und Praktiken die beiden teilstationären Einrichtungen ihre jeweils programmatischen Ziele verfolgen und welche förderlichen oder hemmenden Faktoren hier relevant werden. Hierfür war das Projekt als multimethodische und multiperspektivische Begleitforschung an beiden Einrichtungsstandorten mit formativer und summativer Evaluation sowie partizipativ angelegt.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Werner Schneider

 

Projektlaufzeit:

06/2021 - 02/2023

 

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Die SPPL2 Subfamilie umfasst drei Mitglieder, SPPL2a, SPPL2b und SPPL2c. Alle drei Proteasen sind Intramembran-Aspartyl-Proteasen und gehören zur Familie der SPP/SPPL Proteasen. In der ersten Förderperiode haben wir Proteom-weite Screenings durchgeführt und eine Vielzahl von neuen potentiellen SPPL2 Substraten identifiziert. Die Analyse der Spaltung des etablierten SPPL2-Substrates TNFa legt ein mehrstufiges Spaltungsmodell für die Substratprozessierung nahe, welches für jeden Schritt individuelle Substrat-Determinanten erfordert. In der neuen Förderperiode werden wir die neu identifizierten SPPL2-Kandidatensubstrate validieren und Kandidatenansätze anwenden, um zusätzliche SPPL2-Substrate zu identifizieren. Da unser postuliertes Modell für die Proteolyse von SPPL2-Substraten hauptsächlich auf der Analyse der Prozessierung von TNFa durch SPPL2b basiert, werden wir gezielte Änderungen an anderen Substraten vornehmen, um die Allgemeingültigkeit unserer Ergebnisse zu bestätigen und unsere Erkenntnisse auf die anderen Mitglieder der SPPL2-Subfamilie übertragen.

Das Projekt ist Teil der DFG-Forschergruppe FOR2290 - Understanding Intramembrane Proteolysis.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Regina Fluhrer (Biochemie und Molekularbiologie)

 

Projektlaufzeit:

10/2015 - 06/2023

 

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2022

Entwicklung von Grundlagen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der Universität Augsburg

Seit mehreren Jahren engagiert sich die Universität Augsburg für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch verschiedene Gesundheitsangebote. Zielsetzung des Kooperationsprojektes ist die Entwicklung eines konzeptionell fundierten und für die Universität Augsburg passgenauen Konzeptes für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM).

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Hans-Peter Brandl-Bredenbeck (Sportpädagogik)
Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

01/2019 - 12/2022

 

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MindBot – Mental Health promotion of cobot Workers in Industry 4.0

MindBot zielt darauf ab, Methoden und Lösungen zur Förderung der psychischen Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Industrie 4.0 zu entwickeln, die mit sogenannten Co-Bots kooperative Aufgaben durchführen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

 

Projektlaufzeit:

01/2020 - 12/2022

 

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Ein Projekt zur Gesundheitsförderung über Bewegung für sozial benachteiligte Frauen in Augsburg

In dem Projekt "Stark durch Bewegung" wird die Bewegungsförderung und Kompetenzentwicklung bei Frauen aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen wie zum Beispiel Arbeitslose, Alleinerziehende oder Migrantinnen. Im Zentrum des Projekts steht die bedarfs- und bedürfnisorientierte Planung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Bewegungsaktivitäten.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck (Sportwissenschaft)

PD Dr. Ulrike Röger-Offergeld (Sportwissenschaft)

 

Projektlaufzeit:

04/2019 - 09/2022

 

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In diesem Projekt werden die neu identifizierten SPPL2-Kandidatensubstrate validiert und Kandidatenansätze angewendet, um zusätzliche SPPL2-Substrate zu identifizieren. Da das postulierte Modell für die Proteolyse von SPPL2-Substraten hauptsächlich auf der Analyse der Prozessierung von TNFα durch SPPL2b basiert, werden gezielte Änderungen an anderen Substraten vorgenommen, um die Allgemeingültigkeit der Ergebnisse zu bestätigen und auf die anderen Mitglieder der SPPL2-Subfamilie zu übertragen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Regina Fluhrer (Biochemie und Molekularbiologie)
Prof. Dr. Dieter Langosch (Technische Universität München)

 

Projektlaufzeit

01/2020 - 12/2022

 

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Durch dieses Forschungsprojekt soll das ärztliche Personal, welches derzeit für die Weiterbildungsplanung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten zuständig ist, entlastet und die Planbarkeit einer strukturierten Weiterbildung erhöht werden. Neben der mathematischen Modellierung und der Entwicklung exakter sowie heuristischer Lösungsansätze findet eine praxisnahe Überprüfung durch unseren Kooperationspartner statt.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Jens O. Brunner (Health Care Operations / Health Information Management)

 

Projektlaufzeit

03/2019 - 02/2022

 

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SeLeP 2.0: Praxisorientierte Weiterentwicklung des Schulungskonzepts aus dem Projekt "Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim"

 

Das Nachfolgeprojekt zum Projekt „Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim. Die Würde des pflegebedürftigen Menschen in der letzten Lebensphase“ (SeLeP) (2019-2021) entwickelte aus interdisziplinärer Perspektive (Pflege-/Gesundheitswissenschaften, Berufspädagogik, Soziologie, Ethik) das im Projekt SeLeP entstandene Schulungskonzept zu Selbstbestimmung und Würde im Pflegeheim weiter (vgl. https://pflegenetzwerk-deutschland.de/publikationen-und-fachinformationen/selbstbestimmtes-leben-im-pflegeheim-selep). Ziel war es, die Schulung konzeptionell, didaktisch und inhaltlich zu finalisieren und sie – im Sinne eines direkten Transfers von Forschung in die Praxis – im Anschluss für Träger und Einrichtungen der stationären Langzeitpflege sowie die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Moraltheologie)

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

0´8/2021 - 10/2022

 

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Das Projekt PeBCoV besteht aus zwei Komponenten, Personaleinsatzmanagement und Besuchsmanagement. Komponente 1 umfasst das Personaleinsatzmanagement während der Coronapandemie unter Berücksichtigung von Virusvarianten. Ziel ist sowohl eine Analyse der Effektivität und Effizienz der Personaleinsatzmanagementprozesse in der III. Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Augsburg während der COVID-19-Pandemie durchzuführen als auch Handlungsempfehlungen für die Personaleinsatzplanung abzuleiten. Das Besuchsmanagement als der Einlassprozess für Besuchende von der Ankunft im Krankenhaus bis zum Ort des Besuchs ist die zweite Komponente. Ziel ist es sowohl die Besuchenden- als auch die Patientenperspektive empirisch durch Interviews und Fragebögen zu analysieren, und Kosten-Nutzen-Kalküle auf zukünftige pandemische Herausforderungen zu erweitern.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Jens O. Brunner (Health Care Operations / Health Information Management)

 

Projektlaufzeit:

05/2023 - 12/2023

2021

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die zellulären Mechanismen zu verstehen, die die SPPL3-Expression regulieren. In verschiedenen Zellkulturmodellen wird untersucht, ob Veränderungen der Nährstoffbedingungen oder Wachstumsfaktorkonzentrationen, die endogene SPPL3-Expression beeinflussen.
 

Projektleitung:

Prof. Dr. Regina Fluhrer (Biochemie und Molekularbiologie, Universität Augsburg)

 

Porjektlaufzeit

01/2018 - 06/2021

 

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B-FAST hat das primäre Ziel, eine nachhaltig einsetzbare, skalierbare und auf zukünftige Pandemien übertragbare Surveillance- und Teststrategie zu entwickeln und in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zu erproben. Damit soll es ermöglicht werden, durch nichtmedizinische Maßnahmen die Ausbreitung des pandemischen Erregers weitgehend einzudämmen.

 

Projektleitung
Prof. Dr. Jens O. Brunner (Health Care Operations/Health Information Management)
Dr. Christoph Römmele (Universitätsklinikum Augsburg)

 

Projektlaufzeit:

10/2020 - 04/2021

 

Die digitale Stadt

DIGISTA analysiert als Verbund die Bedeutung der materialen Dimension des Medienwandels für die Konstitution und Veränderung urbaner Kommunikationskultur.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

Prof. Dr. Jeffrey Wimmer (Kommunikationswissenschaft/Medienrealität) (Verbundsprecher und -leitung)

 

Projektlaufzeit:

09/2018 - 08/2021

 

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EgePan Unimed ist eines der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch das ‚Nationale Netzwerk der Universitätsmedizin zu Covid-19‘ geförderten Projekte. Die Abkürzung steht für ‚Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin‘. In insgesamt acht Arbeitspaketen (APs) erarbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus 26 Universitätskliniken eine regional adaptive Strategie zum Pandemiemanagement.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Jens O. Brunner, Health Care Operations/Health Information Management
Dr. Christoph Römmele (Universitätsklinikum Augsburg/Projektleitung) 

 

Projektlaufzeit:

10/2020 - 04/2021

 

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Emotionaler mobiler Avatar als Coaching-Assistent in der psychologischen Unterstützung

Das Ziel des Projekts EmmA ist es, ein mobiles Assistenzsystem zu entwickeln, das zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz sowie bei der betrieblichen Wiedereingliederung nach einer psychischen Erkrankung genutzt werden kann.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Menschzentrierte Künstliche Intelligenz)

 

Projektlaufzeit:

09/2018 - 08/2021

 

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Ein Projekt zur Entwicklung konkreter Unterrichtsbeispiele zur sportbezogenen Gesundheitskompetenz

Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes Capital4Health ist das Ziel des Teilprojektes Health.eduPLUS die Entwicklung, Implementation und Evaluation sowie Bereitstellung konkreter Unterrichtsbeispiele zum Thema sportbezogene Gesundheitskompetenz in Sportunterricht und Lehrerbildung.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck (Sportpädagogik)

 

Projektlaufzeit:

10/2018 - 03/2021

 

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Die Nutzbarmachung von Potenzialen digitaler Technologien erfordert Anpassungsleistungen, die Beanspruchungen und Belastungen am Arbeitsplatz mitunter grundlegend verändern. Entsprechende Gesundheitsfolgen und möglichst gesundheitsverträgliches Arbeiten mit digitalen Technologien sind daher Untersuchungsgegenstand des transdisziplinären Forschungsprojekts PräDiTec. Um Gesundheitsgefährdungen vermeiden und gesundheitsförderliche Potenziale digitaler Arbeitsmittel nutzen zu können, gilt es bei der Identifikation und Evaluierung von negativen wie positiven Gesundheitseffekten neben individuellem Nutzungsverhalten vor allem auch die Organisation von Arbeit zu berücksichtigen. Deshalb werden qualitative und quantitative Befragungen von Expertinnen, Experten und Beschäftigten durchgeführt. An deren Analyse schließt die Entwicklung, Erprobung, Evaluierung und Weiterentwicklung geeigneter Präventionsmaßnahmen an, wobei der Prämisse gefolgt wird, Gestaltung und Einsatz digitaler Technologien am Menschen auszurichten. 

 

Projektverantwortlicher:

Prof. Dr. Henner Gimpel (Universität Hohenheim)

 

Projektlaufzeit:

10/2017 - 03/2021

 

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Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim

Das am ZIG angesiedelte Projekt widmet sich aus interdisziplinärer Perspektive und mit einem Mixed-Methods-Forschungsdesign der Frage, wie 'das Heim' als wichtige gesundheitliche Versorgungseinrichtung und zentraler Lebensort vor allem für Ältere seine Pflegepraxis so ausrichten kann, dass im täglichen Miteinander für die Bewohner/innen von der Aufnahme im Heim bis hin zur Sterbephase ein möglichst 'gutes Leben' und schließlich auch 'gutes Sterben' Platz finden können. Als Orientierungsmuster gelten hierbei Ansprüche auf Selbstbestimmung, wechselseitiger Achtung und würdevollen Umgang, wie sie bspw. als normative Anforderungen in der Pflege-Charta zu finden sind.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Moraltheologie/Ethik)

 

Projektlaufzeit: 

02/2019 - 04/2021

 

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Transition in Palliative Care

Eine qualitativ hochwertige palliative Versorgung zeichnet sich u.a. durch gelingende, Sektoren übergreifende Zusammenarbeit aus. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Ebenen der Palliativversorgung sind von entscheidender Bedeutung, da häufig der Informationsfluss und die Behandlungskontinuität beeinträchtigt werden, ebenso wie das Vertrauen der Patientinnen und Patienten in das beteiligte Gesundheitspersonal. Im Zuge des TransPac-Projektes untersuchen wir an den zwei Standorten Bonn und Augsburg die Übergänge von Versorgungsverläufen aus der Perspektive des Gesundheitspersonals, der PatientInnen und pflegenden Angehörigen. Im Fokus der Untersuchung stehen der Vergleich von schnittstellenübergreifenden Versorgungsverläufen und die unterschiedlichen palliativen Versorgungsnetzwerke an den beiden Standorten (Bonn und Augsburg).

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit: 

06/2017 - 11/2021

 

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2020

Im Rahmen des Projekts wird der Frage nachgegangen, wie sich die Selbstwahrnehmung von Individuen und ihre Identitätskonstruktionen im Umgang mit KI basierten Systemen verändern.

 

Projektleitung:

PD Dr. Birte Platow, M.A. (Evangelische Theologie)

 

Projektlaufzeit:

01/2019 bis 12/2020

 

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Schlanke digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern

Die Verbesserung von Patientenversorgung, Arbeitsbedingungen und Wertschöpfung in Logistikprozessen von Krankenhäusern durch digitale Technologien ist das Ziel des über drei Jahre mit rund zwei Millionen Euro vom BMBF geförderten Forschungsprojekts Hospital 4.0.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Henner Gimpel (Wirtschaftsingenieurwesen)

 

Projektlaufzeit:

09/2017 bis 12/2020 

 

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Der Schwerpunkt der Augsburger Projektbeteiligung liegt auf der kleinräumigen Simulation von Hitze-Hotspots. Dabei werden für, im Rahmen des Projekts identifizierte, potenziell besonders stark von Hitzeeffekten betroffene Stadtstrukturen/ Stadtstrukturtypen (Hotspots) mikroskalige numerische Modellsimulationen (mit dem Modell ENVI-met) zur Abschätzung von Änderungen temperaturbezogener Belastungsmomente (inkl. humanbioklimatischer Indizes) im Außenraum unter möglichen Klimawandelbedingungen (z. B. mehrtägige Hitzewellen) durchgeführt. Weiterführende modellbasierte Untersuchungen fokussieren auf die Wirksamkeit möglicher Anpassungsstrategien, wie z. B. Anteilssteigerungen innerstädtischer Grün- und Wasserflächen.

 

Projektleitung: 

PD Dr. Christoph Beck (Physische Geographie mit Schwerpunkt Klimaforschung)

 

Projektlaufzeit: 

 

11/2018 -10/2020

 

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Die Augsburger Kommunikationswissenschaftlerinnen Prof. Dr. Susanne Kinnebrock und Prof. Dr. Helena Bilandzic befassen sich in ihrem neuen Forschungsprojekt damit, wie Narrationen bei der Berichterstattung über Genforschung dazu beitragen, dass ein Laien-Publikum wissenschaftliche Befunde und Erkenntnisse versteht. Das Projekt ist Teil der interdisziplinären Forschergruppe „Evidenzpraktiken in Wissenschaft, Medizin, Technik und Gesellschaft“, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

Gentechnologie ist sowohl in der Forschung als auch in den Massenmedien ein viel diskutiertes Thema. Dies liegt einerseits an den denkbaren medizinisch-therapeutischen Anwendungen sowie andererseits der Angst vor Schädigungen durch unkontrollierbare Genmutationen. Obwohl die Thematik als hochkomplex und infolgedessen schwer kommunizierbar gilt, wird häufig darüber berichtet. Die Augsburger Kommunikationswissenschaftlerinnen Prof. Dr. Kinnebrock und Prof. Dr. Bilandzic gehen der Frage nach, wie Medien wissenschaftliche Ergebnisse der Genforschung für ein nicht-wissenschaftliches Publikum aufbereiten. Da diesem meist die Expertise fehlt, wissenschaftliche Ergebnisse einzuordnen, kommt dem Journalismus hier die zentrale Aufgabe zu, relevante und zutreffende Forschungsbefunde zu identifizieren und diese dann so aufzubereiten, dass sie für alle nachvollziehbar und plausibel werden und als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis akzeptiert werden können.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Helena Bilandzic (Kommunikationswissenschaft)

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Kommunikationswissenschaft)

 

Projektlaufzeit:

04/2017 bis 03/2020 

 

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2019

Humanoide Roboter, die den Menschen bei unterschiedlichen Aufgaben unterstützen oder einfach nur zur Unterhaltung dienen, dringen immer mehr in die Alltagsbereiche von Nutzer und Nutzerinnen vor. Diese Entwicklung zeichnet sich aufgrund des demografischen Wandels vor allem im Bereich der Pflege ab. Kommen Alltagsnutzer und -nutzerinnen mit unterschiedlichen Interessen, Fähigkeiten und Herkunft mit Robotern in Berührung, werden auch diversifizierende Faktoren bei der Mensch-Technik-Interaktion wirksam.

 

Projektleitung

Prof. Dr. Elisabeth André (Multimodale Mensch-Technik Interaktion)

 

Projektlaufzeit:

07/2016 bis 06/2019

 

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Advance Care Planning in der ambulanten Palliativversorgung - Selbstbestimmung, Fürsorge oder Prozessoptimierung?

In der Pilotstudie sollen Vermutungen zu Wirksamkeit und erwünschten und auch unerwünschten Folgen des die Patientenverfügung ablösenden strukturierten Gesprächsprozesses Advance Care Planning (ACP) in einer ersten Gruppe von Gesprächsauswertungen (Interaktionsgespräche) eruiert werden.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Moraltheologie/Ethik)

 

Projektlaufzeit:

08/2018 bis 09/2019

 

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Die Sorge um die Fürsorge

Das Projekt untersucht, welche Vorstellungen von Autonomie, Verletzlichkeit und Pflegebedürftigkeit Entscheidungen über und Vorkehrungen für finale Lebensphasen beeinflussen. Dabei widmet es sich im Besonderen den Debatten über Patientenverfügungen und untersucht die dahinterliegenden Menschenbilder.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Kommunikationswissenschaft)

 

Projektlaufzeit:

07/2015 bis 06/2019

 

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Was ist gute Versorgungspraxis?

Mit der im Projekttitel formulierten Leitfrage nach der ‚guten Versorgungspraxis‘ bzw. den Kennzeichen von Versorgungsqualität nimmt das Teilprojekt 3 die praktische Ausgestaltung von SAPV vor Ort in den Blick, wie sie sowohl durch die jeweiligen SAPV-Teams als auch durch die weiteren beteiligten Akteure, wie z.B. HausärztInnen, Pflegedienste, ambulante Hospizdienste bis hin zur Apotheke und zum Sanitätshaus, geleistet wird.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

07/2017 bis 06/2019

 

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In den letzten zehn Jahren wurde die zentrale Rolle aktiver, ungerichteter räumlicher Fluktuationen für den Ablauf biologische Prozesse immer deutlicher und gelangten deshalb in den Fokus medizinisch-biophysikalischer Forschungen weltweit. Besonders für die Genexpression aber auch für Zell-Zell Arrangements wie bei der embryonalen Entwicklung. Diese aktiven Fluktuationen sind nicht thermisch bedingt, sondern ATP-abhängig und erhöhen u.a. die Mobilität von Biomolekülen. Eine Kooperation der Arbeitsgruppen von Prof. O. Saleh (UC Santa Barbara, USA) und Dr. C. Westerhausen/ Prof. A. Wixforth (Universität Augsburg) befasst sich mit der Fragestellung nach einer Korrelation von künstlich und gezielt herbeigeführten Fluktuationen und Genexpression in einem dafür speziell entwickelten Lab-on-a-chip-System. Die Gruppe um Prof. Saleh beherrscht die Inkorporation von genetischer DNA in Hydrogele und deren Kombination mit in vitro Transkription. Mit ihrer Expertise zu akustischen Oberflächenwellen verfügt die Gruppe um Dr. Westerhausen/ Prof. Wixforth über ein effektives Mittel, einstellbare aktive Fluktuationen auf einem Chip zu erzeugen, auf den dann ein o.a. DNA-Hydrogel aufgebracht werden kann. Gemeinsam stellen wir uns vor, akustisch erzeugte Mikromuster im DNA-Hydrogel zu erzeugen, in dem Bereiche niedriger beziehungsweise hoher räumlich-zeitlicher Fluktuationen gezielt dargestellt, variiert und deren Einfluss auf die Genexpression untersucht werden können. Dazu werden die Fluktuationsprotokolle mit der Aktivität der Gentranskription mittels Fluoreszenzmikroskopie und einem geeigneten RNA Reporter System korreliert.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Achim Wixforth (Experimentalphysik)

 

Projektlaufzeit:

04/2015 bis 03/2019

 

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Die explorative Studie im Prä-Post-Design erfolgt unter naturalistischen Bedingungen der stationär psychosomatischen Behandlung an der OvGU. Ziel ist es, darüber Aufschluss zu erhalten, a) wie sich das subjektive Schmerzerlebens (sensorisch und affektiv) zwischen dem Beginn und nach dem Abschluss von MusIS verändert, b) welche Veränderungen der parasympathischen Aktivität während und nach der Anwendung von MusIS messbar sind. Die Interventionsgruppe erhält in der Anfangsphase des stationären Aufenthalts MusIS unter Messung eines 24-Stunden-EKGs. Sollten Korrelationsberechnungen zwischen Schmerzreduktion und HRV auf positive Effekte hindeuten, würde dies die Basis für eine Folgestudie zu den mittel- und längerfristigen Wirkungen bilden.

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Susanne Metzner (Musiktherapie)

 

Projektlaufzeit:

2017 bis 12/2019

 

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Multiple Risiken - Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen

Spätestens seit der Jahrtausendwende bewegt die Stammzellforschung weltweit die Wissenschaft, die Medien, die Politik und das Recht. Das Projekt besteht aus drei sich ergänzenden Teilbereichen, in denen die Kommunikation von Risiken und Chancen der Stammzellforschung in internationalen wissenschaftlichen sowie öffentlichen und rechtlichen Diskursen in Deutschland aus Sicht der Medizinethik, der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaft analysiert werden soll.

 

An der Universität Augsburg wurde zum dritten Teilbereich geforscht: Teilprojekt 3: Rechtliche Analyse

 

Projektleitung: 

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Öffentliches Recht)

 

Projektlaufzeit:

04/2016 bis 03/2019

 

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Care, hier weit gefasst als soziale Hilfstätigkeit, gehörte zu den Leitthemen der ersten deutschen Frauenbewegung. Diese unterstützte nicht nur die Professionalisierung von Care-Arbeit, sondern machte auch Wohlfahrtspflege zum öffentlich debattierten Thema. Dabei verknüpfte sie die traditionelle Zuständigkeit von Frauen für soziale Hilfstätigkeit mit neuen Forderungen nach gesellschaftlich-politischer Partizipation bis hin zum Frauenwahlrecht, das 1918 schließlich gewährt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde soziale Hilfstätigkeit zwar weiterhin als Frauenaufgabe angesehen, sollte dann allerdings im privaten Raum erledigt werden.

Care-Arbeit scheint somit zunächst Gleichberechtigungsbestrebungen und dann Retraditionalisierungstendenzen Vorschub geleistet zu haben. Deshalb gilt es im Projekt zu untersuchen, wie Gender und Care im Zeitverlauf, d.h. unter verschiedenen historischen Bedingungen, miteinander verknüpft wurden und welche Rolle Medien dabei spielten.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock (Kommunikationswissenschaft)

 

Projektlaufzeit: 

6/2015 bis 5/2019

 

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Die derzeit bestehenden Strukturen des Health Technology Assessment (HTA) bilden ein Innovationshindernis für die Implementation neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Ziel der Studie ist zunächst eine umfassende wissenschaftliche Auswertung und Analyse der für Bewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und die damit zusammenhängenden Regelungsbereiche geltenden Rahmenbedingungen.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich Gassner (Jura)

 

Projektlaufzeit:

03/2019 bis 06/2019

 

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2018

Knowledge-Based Information Agent with Social Competence and Human Interaction Capabilities

Ziel des KRISTINA Projekts ist die Entwicklung von virtuellen Agenten, die Migranten in Fragen zu Pflege und Gesundheit unterstützen. Der Agent dient dabei als Vermittler zwischen Patienten, deren Angehörigen und dem Pflegepersonal und soll dabei helfen, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überbrücken.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Multimodale Mensch-Technik Interaktion)

 

Projektlaufzeit:

03/2015 bis 02/2018

 

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Multisensorische Schmerz- und Emotionserkennung: Avatar-basiertes Affektmanagement für ältere Menschen

Während sich der demographische Wandel in Deutschland besonders dramatisch gestaltet, steigt gleichzeitig die Lebenserwartung der Generation 65+. Schmerzen im Alter können die Lebensqualität massiv verringern, da sie nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch psychosoziale Störungen wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Hoffnungslosigkeit bis hin zum sozialen Rückzug zur Folge haben können. Im Pflegeheimalltag ist die Schmerzerkennung eine wichtige Routineaufgabe des Pflegepersonals, um ein optimales Schmerzmanagement durch individuell angepasste Therapieprogramme zu ermöglichen. Studien weisen dennoch darauf hin, dass trotz vorhandener Therapiemöglichkeiten eine Unterversorgung der Schmerzpatienten in allen Versorgungsbereichen vorzufinden ist.

 

Verbundskoordination:

Prof. Dr. Elisabeth André(Multimodale Mensch-Technik Interaktion)

 

Projektlaufzeit:

06/2015 bis 05/2018

 

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Das kooperative Verbundprojekt beforscht aus insgesamt vier komplementär angelegten Perspektiven die „Erscheinungsformen“ ehrenamtlicher Tätigkeiten im Kontext von Hospiz und Palliative Care sowie das Selbstverständnis der in diesem Bereich freiwillig Engagierten. Der Fokus des in Augsburg angesiedelten Teilprojekts IV liegt dabei auf der Frage nach dem Zusammenhang von Ehrenamt und Zugangsgerechtigkeit.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

04/2017 bis 06/2018

 

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In der improvisatorischen Gruppenmusiktherapie des „Zentrum Überleben“ in Berlin berichten Patienten mit durch Krieg, Folter und Flucht verursachten komplexen Traumastörungen häufig über eine unangenehme Klangwahrnehmung. Das Ziel dieser explorativen Studie war es, einen Einblick in die auditive Wahrnehmung dieser Patienten zu bekommen und Möglichkeiten der musikalischen Improvisation bei der Behandlung von Patienten mit komplexer PTBS (posttraumatischer Belastungsstörung) zu erkunden. Das Forschungsdesign kombinierte eine klinische und eine psychoakustische Komponente. Im klinischen Teil der Studie wurden subjektive Bemerkungen über die unangenehme Klangwahrnehmung in der Musiktherapie untersucht. Im psychoakustischen Teil wurden die Hörschwellen und die angenehmste Lautheit (MCL, most comfortable level) mithilfe eines Standardaudiometers gemessen. Die Evaluation von 24 Gruppenmusiktherapiesitzungen zeigte, dass die Teilnehmer der Studie hauptsächlich während der ersten 12 Sitzungen ein Unbehagen gegenüber Geräuschen mitteilten. Die psychoakustischen Messungen zeigten einen höheren Grad an auditiver Reizempfindlichkeit bei der Veränderung der Lautstärke, z.B. bei steileren Lautstärkezunahmefunktionen, im Vergleich zu Teilnehmern einer Kontrollgruppe mit ähnlichem kulturellem Hintergrund. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Patienten mit durch Krieg, Folter oder Flucht hervorgerufenen komplexen Traumastörungen eine veränderte Lautstärkewahrnehmung haben, die sich auf die subjektiven Äußerungen über unangenehme Klangwahrnehmung in der Musiktherapie beziehen könnten. Die vorliegende Studie zeigt, dass Musiktherapeuten, die mit Überlebenden von Folter und (Bürger-)Kriegen arbeiten, eine Steigerung der auditiven Reizwahrnehmung zu erwarten haben und deshalb ihre therapeutischen Interventionen entsprechend anpassen sollten.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Metzner(Musiktherapie)

 

Projektlaufzeit:

2016 - 2018

 

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Empirical evidence supports the provision of individual music therapy for the treatment of psychosis. Predictors of change in mental health care have been identified by outcomes research. Meanwhile the observation of musical micro-processes has been limited to qualitative research revealing fundamental difficulties in attunement capacities. The aim of this non-experimental follow-up study was to investigate rhythmic attunement processes within free improvisations in the early stage of psychodynamic music therapy in order to investigate its predictive value for therapeutic change. 21 in-patients diagnosed with psychosis (ICD-10 F20, 23, 25) were included, receiving five sessions of individual music therapy. Improvisations were audio recorded. The initial and final improvisations were analysed with the Rhythmic Attunement Scale for Psychosis (RAS-P). Clinical measures included external and self-report assessments (BPRS, Dührsen and Happach, TAS 20). Analysis of the audio recordings revealed early occurrence of rhythmic attunement on a stable and high level. BPRS scores showed a post-treatment decline of 20%, but no significant difference for the other measures. Statistical analysis revealed that when initial rhythmic attunement occurred further into the first session, it was a predictor for the decline of psychotic symptoms. Results are limited due to a small sample size and lack of controls.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Susanne Metzner (Musiktherapie)

 

Projektlaufzeit:

2013 bis 2018

 

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Innerhalb der Arbeitsgruppe von Dr. Westerhausen am Lehrstuhl von Prof. Wixforth an der Universität Augsburg gelang es kürzlich, lebende Zellen in einem Chip-Labor mittels akustischer Wellen im Mikrometerbereich zu stimulieren. Die Nachwuchsforscher MSc. Manuel Brugger und Dr. Melanie Stamp konnten zeigen, dass die gezielte Behandlung einer adhärenten SaOs-2 Zellkultur auf einem Chip mit akustischen Oberflächenwellen eine bis zu 20% höhere Wachstumsrate dieser Zellen beim Verschließen einer künstlichen Wunde (wound healing assay) bewirkt.

 

Projektleitung:

Dr. Christoph Westerhausen (Experimentalphysik)

 

Projektlaufzeit

01/2016 bis 12/2017 (BaCaTec)

11/2017 bis 12/2018 (NIM)

 

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2017

Virtueller Assistent zur Unterstützung von Personen mit Mild Cognitive Impairment (MCI) auf Basis von Smart Glass

Die Diagnose Mild Cognitive Impairment (MCI) ist gekennzeichnet durch subjektive und objektivierbare Leistungseinschränkungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Denkvermögen (Etgen et al. 2011). Zwar sind grundlegende Alltagkompetenzen bei Personen mit leichten kognitiven Einschränkungen nicht beeinträchtigt, es kann jedoch zu Schwierigkeiten bei komplexeren Aufgaben innerhalb der Alltagsbewältigung kommen. Zudem stellt MCI häufig eine Vorstufe der Alzheimer-Demenz dar, so dass ca. 10 – 20% aller Senioren mit leichten kognitiven Einschränkungen innerhalb nur eines Jahres an Alzheimer-Demenz erkranken (Etgen, 2011). Auch wenn es zu keiner Demenzentwicklung im Verlauf des Lebens kommt, wirken sich leichte kognitive Einschränkungen negativ auf die psychische Gesundheit, die Lebenszufriedenheit und die Selbständigkeit im Alter aus (Steinwachs 2004).

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Elisabeth André (Multimodale Mensch-Technik Interaktion)

 

Projektlaufzeit:

02/2015 bis 07/2017

 

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Sterben zuhause im Heim

Es gibt zwei Erkenntnislücken: Zum einen fehlt ein systematischer Überblick über den Stand der Forschung und der Literatur zu Kennzahlen der Pflegeeinrichtungen sowie zu den zahlreich vorhandenen Modell- und Pilotprojekten im Bereich Hospizkultur und Palliativkompetenz in der stationären Langzeitpflege. Zum anderen ist zu wenig darüber bekannt, wie programmatische Konzeptionen und Willensbekundungen zu Hospizkultur und Palliativkompetenz im Versorgungs- und Betreuungsalltag der konkreten Einrichtungen erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden können.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Projektlaufzeit:

11/2015 bis 10/2017

 

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2016

Pränatale, prädiktive und präsymptomatische Diagnostik von neurodegenerativen Erkrankungen

Fortschritte der Genetik in der Neurologie rückten in jüngster Zeit eine Reihe von Krankheitsentitäten neu in das Zentrum des wissenschaftlichen Interesses, bei denen pränatale und prädiktive Diagnose- und Handlungsmöglichkeiten besondere Konsequenzen für die betroffenen Personengruppen nach sich ziehen können. Die ethischen Implikationen solcher prädiktiven Tests sind vielfältig, aber bisher kaum systematisch analysiert worden. Mit einem klassischen, interdisziplinären Forschungsansatz untersucht das vorliegende Projekt Motoneuronenerkrankungen als paradigmatisches Beispiel für vorhersagbare, zu einem späteren Zeitpunkt (late-onset) auftretende Erkrankungen. Im Bereich der rechtlichen Analyse wird das besondere Augenmerk auf den Regelungen des Gendiagnostikgesetzes mit seiner Ausnahme für Forschungszwecke liegen. Ziel ist es, auf der Grundlage einer soliden Datenbasis und unter Einbeziehung klinischer Kooperationspartner neuartige Lösungskonzepte für den Umgang mit pränataler und prädiktiver Diagnostik bei late-onset-Erkrankungen zu entwickeln, zu validieren und zu kommunizieren.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Jura)

 

Laufzeit:

02/2013 bis 01/2016

 

Finanzierung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Phänomen einer alternden Gesellschaft ist mittlerweile in fast allen westlichen Ländern zu beobachten. In Griechenland und Deutschland gestaltet sich der demographische Wandel besonders dramatisch. Beide Länder haben den höchsten Prozentsatz an älteren Menschen in Europa zu verzeichnen. Gleichzeitig liegt auch die Lebenserwartung der Generation 65+ in beiden Ländern über dem europäischen Durchschnitt. Während eine höhere Lebenswartung als positive Errungenschaft zu betrachten ist, wird sie gleichzeitig von enormen gesellschaftlichen Herausforderungen begleitet. Hierzu gehören, soziale Isolation und fehlende soziale Teilhabe von alleinlebenden älteren Menschen, Verlust der Unabhängigkeit aufgrund von körperlicher Beeinträchtigung und begrenzter Mobilität sowie Inaktivität und fehlende Initiative von älteren Menschen.

Ziele und Vorgaben
Im Vorhaben CARE (a sentient Context-Aware Recommender system for the Elderly) geht es um die Entwicklung eines einfühlsamen und hoch personalisierten Assistenzsystems zur Unterstützung alleinlebender Menschen im häuslichen Wohnumfeld. Assistenz wird in Form situativ-passender und unaufdringlicher Handlungsempfehlungen zur Durchführung physischer, mentaler und sozialer Aktivitäten gegeben, die allesamt auf eine individuelle Steigerung von Lebensqualität und Vitalität abzielen.

Innovationen und Perspektiven

Gängige Ansätze zur automatischen Generierung von Empfehlungen umfassen inhaltsbasierte Techniken, kollaborative Filter und wissensbasierte Techniken. Im Gegensatz zu traditionellen Empfehlungssystemen beruht die Auswahl von Empfehlungen in CARE nicht auf der Ähnlichkeit zu Bekanntem. Stattdessen werden Aktivitäten zur Stimulation von älteren Menschen vorgeschlagen, die deren Alltag durchbrechen. Einem nutzerzentrierten Entwicklungsansatz folgend werden im Vorhaben zwei produktnahe CARE-Demonstratoren in zwei Iterationen implementiert und bei griechischen und deutschen Pilotnutzern installiert und evaluiert. Zusammen mit der Erfassung und Auswertung länderspezifischer Nutzeranforderungen und Techniknutzungsmuster ebnet das Vorhaben den Weg zur zeitnahen Verwertung der Projektergebnisse.

 

Projektleitung                  

Prof. Dr. Elisabeth André


Projektbeteiligte

Stephan Hammer

Madita Herpich

Andreas Seiderer

Prof. Dr. Thomas Rist (Hochschule Augsburg)

 

Kooperationspartner

Hochschule Augsburg

ICCS-NTUA, Athen, Griechenland

 

Laufzeit

01/2014 bis 01/2016

 

Finanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

2015

Sichere dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik

Die steigende Zahl computergestützter Geräte und Instrumente führt aktuell zu dem Bedarf, Systeme und Softwarelösungen in eine gesamtheitliche IT‐Infrastruktur eines Operationssaals bzw. einer Klinik zu integrieren. Basierend auf den in den Vorgängerprojekten entwickelten Ansätzen zur modularen und dynamischen Vernetzung von Medizinprodukten im OP und basierend auf dem Paradigma einer serviceorientierten Architektur (SOA), ist das Ziel des Vorhabens die Entwicklung von zertifizierbaren, dynamischen, herstellerunabhängigen Vernetzungsmöglichkeiten bestehender und zukünftiger Geräte sowie Softwarelösungen im medizinischen Umfeld. Hierzu werden die bestehenden Ansätze im Hinblick auf Plug & Play‐Vernetzung unter Berücksichtigung der Aspekte der Zulassungsfähigkeit und des Risikomanagements weiterentwickelt und projektbegleitend in kommerzielle Medizinprodukte der KMU‐Projektpartner exemplarisch und technisch umgesetzt.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Jura)

 

Projektlaufzeit:

09/2012 bis 08/2015

 

Kooperationspartner im Verbundprojekt

Björn Bergh (Universität Heidelberg), Tim C. Lüth (Technische Universität München), Klaus Radermacher (RWTH Aachen), u. a.

 

Finanzierung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

2012

Im Kontext der prädiktiven Medizin wird das Recht auf Nichtwissen im Dienst an einer aufgeklärten Patientenautonomie und einer patientenorientierten Medizin fundiert. Der Verzicht auf ein möglichst umfassendes Wissen wird im Rahmen des Projekts als eine denkbare und ethisch verantwortbare Vorgehensweise im Umgang mit den biogenetischen Wissensmöglichkeiten profiliert. Beim Recht auf Nichtwissen handelt es sich nicht um die nostalgisch-naive Flucht in „selige Unwissenheit“ (Richard Powers) oder um einen „technikaversen Irrläufer“ (Reinhard Damm). Im Fokus der Überlegungen steht ein aufgeklärtes Nichtwissen, das zur autonomen freiheitlichen Selbstbestimmung befähigt. Das positiv begründete und damit ethisch legitimierte Recht auf Nichtwissen im Rahmen der Biomedizin entlastet von der individuellen Verantwortungsüberforderung. Es vermeidet die durch Krankheitsantizipation verursachten Einbußen an persönlicher Lebensqualität. Es ermöglicht den wohlüberlegten Verzicht auf diagnostische Untersuchungsmethoden. Es ist verwurzelt in einer klugheitsorientierten Präventivethik und steht im Dienst autonomer Lebensgestaltung und Sinnerfüllung.

 

Projektbeteiligte:

Prof. Dr. Klaus Arntz

Ariane Schroeder

 

Projektart

Drittmittel als DFG-Projekt „Ethik des Nichtwissens. Ein theologisch-ethisches Angebot.“

 

Laufzeit:

04/2007 bis 10/2012

 

Finanzierung:

DFG-finanziert

 

 

 

Publikationen:

  • Arntz, Klaus (2013): Das Recht auf Nichtwissen. Fundamentalismus in der Bioethik?, in: Stephan Goertz / Rudolf Branko Hein / Katharina Klöcker (Hg.), Fluchtpunkt Fundamentalismus. Gegenwartsdiagnosen katholischer Moral, Freiburg i. Ue., 420-444.
  • Ders. (2013), Nichtwissen. Ein theologisch-ethisches Angebot, in: Peter, Claudia / Funcke, Dorett (Hg.), Wissen an der Grenze. Zum Umgang mit Ungewissheit und Unsicherheit in der modernen Medizin, Frankfurt a. M. 2013, 235-259.

2013

Wirkstoffe in Tierarzneimitteln schädigen häufig die Umwelt. Ökotoxizitätsprüfungen wurden bisher nicht oder jedenfalls nicht in der erforderlichen Intensität durchgeführt. Dies gilt besonders für die Wirkstoffe in Tierarzneimittel, die schon länger im Handel sind (z. B. Antibiotika). Vor diesem Hintergrund zielt das Projekt darauf ab, ein regulatorisches Modell für ein (Alt-)Wirkstoffprogramm zu implementieren, das adäquate Umweltbewertungsprüfungen gewährleistet.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ulrich M. Gassner (Jura)

 

Projektlaufzeit:

12/2012 bis 05/2013

 

Finanzierung:

UBA

Evaluation / Qualitätssicherung und (Aus-)Wirkungen der SAPV auf die Allgemeine Ambulante Palliativversorgung (AAPV) (unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums)

 

Unmittelbar anknüpfend an die jüngst abgeschlossene explorative Begleitstudie über die "Wirksamkeit und Qualitätssicherung in der SAPV-Praxis", die die Spezialisierte Ambulante PalliativVersorgung (SAPV) aus einer umfassenden sozialwissenschaftlichen Perspektive untersuchte, wurd das auf 1 1/2 Jahre angelegte Anschlussprojekt fortgesetzt, das speziell über Struktur- und Prozesseffekte der SAPV in Bayern Aufschluss geben soll. Insbesondere ging es hierbei um die Frage nach der Abgrenzung von SAPV als ergänzendes Angebot zu herkömmlichen Leistungsanbietern, der AAPV (Allgemeine Ambulante Palliativ Versorgung) sowie um die Palliativversorgung im ländlichen Raum. Über die Betreuungspraxis der Patienten und ihrer Angehörigen hinaus wurden insbesondere auch strukturelle Aspekte der Dienste wie z. B. betriebswirtschaftliche Faktoren, Personalausstattung und Finanzierungsmodelle in den Blick genommen.

 

Projektleitung                               

Prof. Dr. Werner Schneider (Soziologie)

 

Laufzeit

04/2012 bis 12/2013

 

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2011

2007 wurde vom Gesetzgeber in Deutschland die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) als neue Versorgungsform für gesetzlich Versicherte eingeführt. Diese soll - in Ergänzung zu den jeweils regional vorhandenen Versorgungs- und Betreuungsangeboten von Hausärzten über Pflegediensten bis hin zu Hospizdiensten - Sterbenden mit ausgeprägter Symptomatik, so weit wie realisierbar ein Sterben 'zuhause', d.h. in der für sie vertrauten Lebensumgebung, in den 'eigenen vier Wänden' oder im Alten-/ Pflegeheim ermöglichen. Das Ziel der Studie bestand darin, mittels standardisierten Erhebungen und qualitativ-explorativen Forschungen 'vor Ort' die Wirksamkeit und Qualität von Maßnahmen im Rahmen der SAPV systematisch zu erfassen und Möglichkeiten zu deren Bewertung auszuloten. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit gingen direkt in die Praxis der Palliativarbeit ein, um eine zielgerichtete Weiterentwicklung und Sicherung von Qualitätsstandards zu ermöglichen. Das Projekt wurde von der Paula Kubitschek-Vogel-Stiftung und dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit finanziert und in enger Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für palliative Versorgung am Universitätsklinikum Augsburg, dem SAPV-Dienst Palliamo Regensburg sowie dem Christophorus Hospiz Verein München durchgeführt.

 

Projektleitung

Prof. Dr. Werner Schneider

 

Projektlaufzeit

10/2010 bis 06/2011

 

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